Livestreams: Ja oder nein?

bearbeitet Dezember 2022 in Projekt: ME-Improved

Moin Leute,

Zeit für ein bisschen Feedback: Livestreams Ja oder Nein? Hat angeregt angefangen und ist dann eingeschlafen.

  • Was kann ich machen, um die Livestreams zu verbessern?
  • Wie ist eure generelle Meinung zu dem Format?

Danke für das Feedback schonmal
Sascha

Kommentare

  • Würde eher nein sagen.
    Alleine die Schnittmenge an Leuten die Zeit haben, wenn du streamst ist ja nicht so hoch.

  • bearbeitet Dezember 2022

    Seid nicht schüchtern. Ihr könnt sagen, ob und was ich kacke mache. ;)

  • Ich sehe deine Videos wirklich gerne! Die Livestreams passen bei mir aber zeitlich oft nicht oder sind mir zu lange. Ich mag am liebsten deine Videow im Bereich 20-30 Min max wo du direkt auf den Punkt kommst und praktisch jede Sekunde geilen Content vermittelst :-)
    By the way: danke für diesen ganzen Content!

  • Ich verfolge die Livestreams auch nicht mehr (In den ersten paar war ich noch dabei, habe mir da aber auch nur vllt ein drittel von reingezogen). Was möchtest du eigentlich mit den Livestreams erreichen? Ich kann mir vorstellen, dass du dich mit der Community direkt austauschen möchtest. In den Kommentaren zieht sich ja sowas oftmals über einen längeren Zeitraum. Dafür kommen aber zu wenige ins Zoom-Meeting (Oder hat sich das geändert?). Dann wäre die Frage, warum so wenige die Möglichkeit nutzen. Trauen sie sich nicht? Überfordert sie das Thema? Sind sie nur im Livestream, weil sie nichts besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen?

    Also es wäre erstmal wichtig zu wissen, was das Ziel der Livestreams ist und warum niemand/kaum jmd ins Zoom-Meeting kommt. Wenn mein Gedankengang richtig war kann man es vllt so machen, dass im Forum von beiden Seiten (D.h. du und die Mitglieder) ein Thema vorschlagen können und man sich dann, wenn beide Seite interesse haben (Du und mindestens ein Mitglied), im Zoom-Meeting trifft, über das Thema diskutiert und es streamt.

  • TLDR: Ich finde die Idee von Alex sehr gut wieder etwas komprimiertere Formate anzugehen und Livestreams mit einer Themenwahl zu versehen. Für mich sind aktuell Themen rund um Schwangerschaft, die Erziehung/Entwicklung von Kindern sehr spannend und hätte sehr sehr gerne mehr Einblick darin, wie man als Mann Kinder ohne die Krankheiten der modernen Welt (Smartphones, Süßkram, Kaputtes Wertesystem) großziehen kann ohne sie zu einsamen Außenseitern zu machen.

    Es war mir ein Bedürfnis etwas weiter ausholen:

    Damals, muss so gegen 2011 gewesen sein, bin ich über eine zufällige Suche zu meinen Hautunreinheiten auf so einen komischer Glatzkopf im Netz gestoßen. Der hat dann was über Paleo-Ernährung, Weizenunverträglichkeit und Antinährstoffe erzählt. Da habe ich erstmals angefangen mich nach meiner nudelbasierten Junk-Food-Lebensweise mich mit Ernährung zu beschäftigen. Das war mein erster Schritt raus aus der Matrix. Danke Felix.

    Ein paar Jahre später bin ich über irgendeine Empfehlung auf dieses komische ME-Improved gestoßen, wo noch so ein, etwas breiterer, Glatzkopf mir in hingeschissenen ungescripteten Videos irgendwas vom richtigen Leben, Metabolischer Flexibilität und Selbstverantwortung erzählen wollte. Gerade die gnadenlose ehrliche Art, ohne falsches Egogewichse und Marketing haben mich sehr angesprochen. Durch Sascha bin ich dann auch erstmals auf Jordan Peterson gestoßen, der mir geholfen hat das Bild vom richtigen Mann zu komplettieren. In Kombination mit einer langjährigen Therapie gegen meine damaligen Depressionen und dem Auflösen meiner Bindungsangst, habe ich es nun endlich als Mittdreißiger geschafft für mich zu lernen was eine gute partnerschaftliche Beziehung wirklich ausmacht und sie zu leben. In Summe bin zufriedener als je zuvor. Danke Sascha.

    Als Dritter in dieser Reihe gehört für mich Joseph Bartz, dessen vermittelte Movementideen mir regelmäßig helfen körperliche Defizite zu finden und auszugleichen. Hier liegt aber nach aktuellem Stand für mich noch eines der größeren Potenziale. Da ich mich nun nicht mehr ganz alleine entwickle, sondern immer auch ein Stück weit meine Freundin einbeziehen muss, um ihr langsam die entsprechenden Movement-Ideen vermittle ohne sie zu überfordern oder Ablehnung zu generieren. Danke Joseph.

    Soviel zu meinen parasozialen Beziehungen :smiley:

    Nun aber zu den Livestreams: Früher habe ich quasi jeden Livestream, gerade die Zeit um die Besprechung von "12 Rules for Life", komplett aufgesaugt, mir Notizen gemacht und war auch gerne aktiv im Chat dabei. Jetzt ist aber für mich die Zeit gekommen in der ich sehr komprimiert mit meiner Zeit umgehen muss und die Livestreams einfach nicht mehr die Priorität in meinem Leben haben. Bestes Beispiel ist der Livestream zum "Paten", ich habe das Buch und die ersten beiden Filme schon immer geliebt - und nun weiß ich noch einmal mehr warum, aber für diese Idee und meiner Erfahrung (mittlerweile) bin ich nicht mehr bereit 45 Minuten zu investieren. Früher hätte ich den Livestream geradezu verschlungen. Heute schaue ich am Folgetag kurz auf 1,5-facher Geschwindigkeit rein, überspringe das Intro und ziehe mir in den ersten Minuten die Kernidee. Geänderte und vermutlich nicht immer gesunde Sehgewonheiten.

    Gerade die hohe Informationsdichte und Qualität der anderen Kanäle machen es mir (leider) sehr einfach, dass ich eher dorthin ausweiche. Dazu gehören z.B. die Streams/Podcasts von Andrew Huberman, die Petersons, Jocko Willink und Chris Williamson. Da stecken ganze Teams dahinter. Der Informationsüberflüss ist mittlerweile gigantisch. Dagegen kann auch ein Sascha Fast Livestream in meiner Blase nicht mehr viel ausrichten, außer dass ME-Improved eine Plattform bereitstellt auf der ich mit anderen coolen Leuten interagieren kann.

  • Im Grunde stimme ich allen Vorrednern zu. Für mich liegt das Problem mit den Livestreams u.a. darin, dass mir der Anteil zielloser Anekdoten zu groß ist. Ich schaue mir also lieber ein kürzeres, präzises Video mehrfach an, um es zu verinnerlichen, als einen Livestream, bei dem ich nicht weiß, ob es in den 60min übertrieben gesagt überhaupt eine rote Linie gibt (abgesehen von einem Startpunkt).

    Im krassen Gegensatz dazu stehen nämlich andere Videos von dir, z.B. "Wie der moderne Individualismus krank macht und was man dagegen tun sollte" habe ich schätzungsweise 4x angeschaut. Hat sich tausend mal gelohnt. Das wäre dann in Richtung Podcast/Vorlesungen bzw. entsprechende Videos mit höherem Qualität. Die eben erst dann veröffentlicht werden, wenn eine gewisse Vorarbeit hinein geflossen ist - und die Zeit eben "reif" ist, und nicht weil Donnerstag ist.

    Hypothese:
    Entweder macht man einen Livestream und geht dann auf Zuschauerfragen ein, auch wenn das dann kreuz und quer ist und es um große Bizepse und sowas geht. Das kann man sich dann auch mal nebenbei mit selektiver Aufmerksamkeit reinziehen, wenn man es verpasst hat. Oder man macht "Podcasts" zu spezifischen Themen mit der Möglichkeit vorher Fragen zu sammeln und nachher im Forum zu diskutieren.

    Der Mix scheint mir nicht so geil zu sein. Denn wenn jetzt ein Thema ansteht, das mich nicht interessiert, warum sollte ich dann live dazukommen? Live dabei zu sein, hat dann eigentlich keinen Vorteil. Und wenn man eh keiner live dabei ist, kann man auch Videos aufnehmen und sie irgendwann hochladen. Da könnten ja auch trotzdem Zuschauer teilnehmen, aber eben nach voriger Absprache.

  • Vielen Dank schon mal!

    Das ist das, was Dreh- und Angelpunkt ist:

    Live dabei zu sein, hat dann eigentlich keinen Vorteil.

    Mir ging es eigentlich genau darum. Ich liebsten Livestreams waren mir die, in denen viel Interaktion war. Darum geht es mir eigentlich ( @Alex )

    Die Grundkritik, die ich sehe: Zu wenig dicht (zu lange bei zu viel Uninteressantem).

    Dass sich das aus dem Mischen unterschiedlicher Aspekte (Ideevermittelung + Austausch) ergibt, sehe ich auch so.

    Na gut. Dann wird es Zeit für ein Upgrade.

    Da stecken ganze Teams dahinter. (...) Dagegen kann auch ein Sascha Fast (...) nicht mehr viel ausrichten.

    Warten wir es ab. :)

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