[life log] Sol's Lebenswandel

SolSol
bearbeitet 1. Juni in Tagebücher und Logs

Hallo allerseits,

jemand aus diesem Forum hat mir mal dazu geraten hier einen Log zu starten, also mache ich das jetzt. Inspiriert wurde ich außerdem von diversen Gesundheitsproblemen, darunter Allergien (mein Heuschnupfen ist gerade sehr stark ausgeprägt), Gastritis, ständige Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung, Depressionen,... Ich könnte diese Liste noch lange weiterführen, aber das würde den Rahmen hier sprengen.

Bisher habe ich verschiedene Gewohnheiten nur für mich selbst getrackt, aber vielleicht bietet dieser Log nicht nur mir einen Mehrwert. Im Moment liegt mein Fokus vor allem auf Ernährung, Bewegung und Schlaf. Außerdem will ich einen Weg finden um mit Stress besser umzugehen. Es gibt mehrere Baustellen in meinem Leben und ich weiß noch nicht genau wie ich diese angehe, aber ich versuche das einfach als einen Lernprozess anzusehen. Vielleicht starte ich auch einen seperaten Log für ein größeres Vorhaben, ich will zum Beispiel meinen übermäßigen Medienkonsum in den Griff kriegen, mal sehen.

1. Juni 2022

Schlaf
8 Stunden von ca. 23 - 7 Uhr

Ernährung
Vormittags (11 Uhr): Rührei mit Paprika, Karotte und Tomaten
Nachmittags (16 Uhr): Naturjoghurt mit Heidelbeeren
Abends (18 Uhr): Quinoa mit gekochten Eiern, Gurke und Tomaten

Bewegung / Sport
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Gelernt
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Kommentar
Heute blieb leider nicht genug Zeit für Sport oder lernen übrig, da wir gerade die Wohnung meiner Großeltern auflösen. Ich arbeite daran alles unter einen Hut zu kriegen. Ansonsten mache ich gerade wieder einen Zuckerentzug, bis auf leichte Kopfschmerzen hatte ich heute noch keine Symptome.

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Kommentare

  • Logs bereichern das Forum. Deswegen schonmal Danke dafür. Meine Ernährung wurde nach meinem damaligen Auszug aus dem Elternhaus deutlich besser, da ich freier in der Gestaltung der Mahlzeiten war.
    Zum Thema Stress, was hast du bisher ausprobiert, was hat funktioniert und was nicht ?

  • SolSol
    bearbeitet 3. Juni

    2. Juni 2022

    Schlaf

    8 Stunden von ca. 23 - 7 Uhr

    Ernährung

    Vormittags (11 Uhr): Feldsalat mit Eiern, Tomaten, Gurke und gebratenen Champignons
    Nachmittags (17 Uhr): Getrocknete Apfelchips
    Abends (19 Uhr): Pasta mit Gorgonzola und Schinken, später gab es noch Naturjoghurt mit Heidelbeeren

    Bewegung / Sport

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    Gelernt

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    Kommentar

    Während ich die Apfelchips gegessen habe und auch bei den Mahlzeiten danach hat meine Zunge unangenehm gebrannt. Es fühlt sich teils wie Muskelkater an, teils so, als würde meine Zunge verkrampfen. Das Problem habe ich schon seit einigen Jahren und bisher konnte mir kein Arzt damit weiterhelfen, ich vermute aber ich reagiere irgendwie sensibel auf Säure. Unmittelbar davor habe ich Wasser mit Zitrone getrunken, aber allein davon brennt meine Zunge normalerweise nicht. Dasselbe Problem habe ich z.B. auch bei Tomaten, aber nur in Kombination mit Essig. Vielleicht liegt es auch an der Kombination der Säuren? Kennt vielleicht jemand das Problem?

    @TylerDurden schrieb:
    Logs bereichern das Forum. Deswegen schonmal Danke dafür. Meine Ernährung wurde nach meinem damaligen Auszug aus dem Elternhaus deutlich besser, da ich freier in der Gestaltung der Mahlzeiten war.

    Kann ich mir gut vorstellen. Ich koche für mich selbst seit ich 16 bin oder so, dadurch wurden meine Mahlzeiten auch deutlich abwechslungsreicher, weil ich viele Lebensmittel ausprobieren konnte die es vorher so nie bei uns gab.

    Zum Thema Stress, was hast du bisher ausprobiert, was hat funktioniert und was nicht ?

    Bei Prüfungsstress und in Prüfungssituationen hilft es mir wenn ich einfach tief durchatme. Ansonsten versuche ich gerade Multitasking zu unterbinden, ich glaube das trägt auch zu großem Stress bei. Bei gewissen Dingen lasse ich mir bewusst mehr Zeit, z.B. beim Einkaufen.

  • @Sol schrieb:

    @TylerDurden schrieb:
    Logs bereichern das Forum. Deswegen schonmal Danke dafür. Meine Ernährung wurde nach meinem damaligen Auszug aus dem Elternhaus deutlich besser, da ich freier in der Gestaltung der Mahlzeiten war.

    Kann ich mir gut vorstellen. Ich koche für mich selbst seit ich 16 bin oder so, dadurch wurden meine Mahlzeiten auch deutlich abwechslungsreicher, weil ich viele Lebensmittel ausprobieren konnte die es vorher so nie bei uns gab.

    Zum Thema Stress, was hast du bisher ausprobiert, was hat funktioniert und was nicht ?

    Bei Prüfungsstress und in Prüfungssituationen hilft es mir wenn ich einfach tief durchatme. Ansonsten versuche ich gerade Multitasking zu unterbinden, ich glaube das trägt auch zu großem Stress bei. Bei gewissen Dingen lasse ich mir bewusst mehr Zeit, z.B. beim Einkaufen.

    Ich meinte jetzt vor allen Dingen auf Alltagsstress bezogen, keine konkreten Situationen. Es sei denn du hast dieses Problem nicht, dann ist das natürlich überflüssig.

  • Was verstehst du denn konkret unter ''Alltagsstress''?

  • bist du z.B. noch abends gestresst, obwohl du in dem Moment nicht mehr in einer stressigen Situation bist.
    Falls ja, würde ich daran arbeiten.
    Oder welchen Stress meintest du, mit dem du umgehen willst?

  • 3. Juni 2022

    Schlaf

    7 Stunden von ca. 23.30 - 6.30 Uhr

    Ernährung

    Mittags (13 Uhr): Griechischer Salat mit Feta, Gurke, Tomaten und Zwiebeln (mir fällt gerade auf, dass ich die Oliven vergessen habe)
    Nachmittags (15 Uhr): Ein Apfel und Mandeln
    Abends (18 Uhr): Rote Beete und Kartoffeln mit Pesto Rosso (selbstgemacht, nicht diese Pampe aus den Gläsern)

    Bewegung / Sport

    /

    Gelernt

    Ca. 1 Stunde

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    4. Juni 2022

    Schlaf

    8 Stunden von ca. 23.30 - 7.30 Uhr

    Ernährung

    Vormittags (11 Uhr): Naturjoghurt mit Heidelbeeren
    Nachmittags (15 Uhr): Linsenpasta mit Tomatensauce (die Nudeln liegen hier schon ewig rum und sonst isst die keiner)
    Abends (19 Uhr): Naturjoghurt mit Erdbeeren, Heidelbeeren, Haferflocken, Kokosraspeln, Limettensaft und Sckokodrops

    Bewegung / Sport

    Ich habe mich an Krafttraining versucht, aber mein Knie macht immer noch Probleme. Es sollte aber langsam besser werden.

    Gelernt

    Ca. 2 Stunden

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    Mir ist aufgefallen, dass sich meine Gastritis in letzter Zeit gar nicht mehr gemeldet hat. Normalerweise tut sie das irgendwann im Laufe des Morgens, aber in den letzten Tagen habe ich nichts gemerkt. Liegt vielleicht (auch) am Fencheltee, den ich morgens fast täglich trinke.

    @TylerDurden schrieb:
    bist du z.B. noch abends gestresst, obwohl du in dem Moment nicht mehr in einer stressigen Situation bist.
    Falls ja, würde ich daran arbeiten.
    Oder welchen Stress meintest du, mit dem du umgehen willst?

    Klar. Aber die Ursache ist eher multikausal. Was mich stresst sind vor allem Reizüberflutung und familiäre Probleme. Das fällt für mich auch unter Alltagsstress und ich versuche gerade daran zu arbeiten. Mir ist aufgefallen, dass mein Medienkonsum so richtig über die Stränge schlägt. Ich kann mir z.B. keinen Artikel mehr durchlesen ohne zwischendurch etwas anderes zu machen. Ich bin dann kurz auf YouTube, klicke auf irgendein Video, finde es nach wenigen Minuten uninteressant und lese dann den Artikel weiter. Oder ich gucke was es auf Social Media neues gibt. Wenn ich einen Film schaue, dann kann ich mich unmöglich nur auf den Film konzentrieren, mein Smartphone liegt deshalb nie weit entfernt. Und das ist krankhaft. Ich muss mich wirklich zwingen mich auf nicht mehr als eine Sache zu konzentrieren. Und selbst das ist Reizüberflutung, wenn man den ganzen Tag am Bildschirm klebt.

    Ich verspüre abends oft eine innere Unruhe, das kann man mit Stress vergleichen. Und ich glaube der oben beschriebene Sachverhalt trägt maßgeblich dazu bei. Aber es ist schwer da ein Gleichgewicht zu finden, also von jetzt auf gleich. Am einfachsten wäre es wohl die Geräte komplett zu verbannen, aber das funktioniert alleine schon zwecks Studium nicht. Also muss ich weiter rum probieren.

  • 5. Juni 2022

    Schlaf

    8 Stunden von ca. 23.30 - 7.30 Uhr

    Ernährung

    Mittags (13 Uhr): Ofenlachs mit Spargel und Kartoffeln
    Abends (18 Uhr): Naturjoghurt mit Heidelbeeren, Haferflocken, Kokosraspeln und Schokodrops

    Bewegung / Sport

    /

    Gelernt

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    Mir ist aufgefallen, dass ich eine Abneigung gegen Schokolade entwickelt habe. Sie schmeckt mir einfach nicht mehr, egal welche Sorte und in welcher Form, plus ich bekomme davon Kopfschmerzen. Aber das soll mich nicht stören.

    Ansonsten werde ich ab sofort eine Weile ohne Social Media auskommen. YouTube werde ich stark einschränken (Verlauf habe ich schon gelöscht, damit mir nichts vorgeschlagen wird was irgendwie distractive ist), alle anderen Apps wurden von meinem Handy verbannt. Mal sehen, wie sich meine Bildschirmzeit jetzt entwickelt.

  • 6. Juni 2022

    Schlaf

    9 Stunden von ca. 23 - 8 Uhr

    Ernährung

    Mittags (12 Uhr): Griechischer Salat (Feta, Gurke, Tomaten, Paprika und Oliven)
    Abends (17 Uhr): Pizza

    Bewegung / Sport

    /

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    Ca. 3 Stunden

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    Abends sind noch ein paar Freunde vorbeigekommen und wir haben Bier getrunken. Nicht gerade optimal, ich weiß, aber deswegen mache ich mich nicht mehr verrückt. Ich habe mal ausgetestet ob ich auf sehr fettiges Essen (Pizza und Chips), große Portionen und Alkohol reagiere, aber nichts. Zur Zeit ist mir morgens allerhöchstens mal etwas flau im Magen, aber selbst das nehme ich kaum wahr.

    Ernährungstechnisch bei mir geändert hat sich dass ich gerade viel Wasser mit Zitrone trinke, das soll ja die Verdauung allgemein fördern. Mache ich allerdings nicht auf nüchternen Magen, davon hatte ich letztens noch Magenkrämpfe. Ansonsten habe ich gerade tendenziell eher wenig Stress, das wird auch einen großen Einfluss nehmen.

    7. Juni 2022

    Schlaf

    6 Stunden von ca. 3 bis 9 Uhr

    Ernährung

    Mittags (14 Uhr): Rührei mit Paprika, Tomaten und Karotten
    Abends (18 Uhr): Naturjoghurt mit Heidelbeeren

    Bewegung / Sport

    /

    Gelernt

    /

    Kommentar

    6 Stunden Schlaf haben mir schon zu schaffen gemacht, ich musste mich mittags wieder für eine Stunde hinlegen. Social Media bin ich bisher ferngeblieben und es läuft ganz gut. Nächsten Montag poste ich mal meine Bildschirmzeit, die hat sich bestimmt mehr als halbiert. YouTube habe ich so eingestellt, dass mir nichts mehr vorgeschlagen wird, das heißt auf der Startseite werden mir nur uninteressante und für mich belanglose Videos vorgeschlagen. Kann ich sehr empfehlen um nicht stundenlang im YouTube-Dschungel zu versinken.

    Ein weiteres Vorhaben ist es für eine längere Zeit wieder auf Getreide und Milchprodukte zu verzichten, ich strebe diesmal so 6-8 Wochen an. Dann will testen ob und wie sehr ich auf beides reagiere und ob ich Milchprodukte lieber komplett meide, Getreide scheint ja allgemein nicht so gut zu sein. Ich befürchte nur, dass mir das gerade jetzt in der warmen Jahreszeit nicht so leichtfallen wird, hier in der Nähe gibt es nämlich ein richtig gutes Eiscafé, aber da muss ich wohl durch.

  • SolSol
    bearbeitet 13. Juni

    Ich melde mich nach einem spontanen Kurztrip und ein paar Tagen Abwesenheit mal wieder zurück.

    13. Juni 2022

    Schlaf

    6 Stunden von ca. 24 - 6 Uhr

    Ernährung

    12 Uhr
    400g Süßkartoffel
    200g Brokkoli
    50g Cashews

    18 Uhr
    80g Quinoa
    300g Tomaten
    200g Gurke

    20 Uhr
    Ungefähr eine Handvoll Erdbeeren und Himbeeren aus dem Garten

    Bewegung / Sport

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    Ca. 3 Stunden

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    In den nächsten 6 Wochen werde ich auf Getreide und Milchprodukte verzichten. Ich bin gespannt wie sich meine Gesundheit und Leistungsfähigkeit während des Verzichts und danach verändern. Außerdem habe ich angefangen meine Makros zu tracken, vorwiegend um zu schauen wie viel Protein ich täglich esse. Es ist gar nicht so leicht auf einen hohen Wert zu kommen, vor allem wenn man nicht tagtäglich Fleisch isst und auf Milchprodukte verzichtet. Meinen Fleischkonsum werde ich jetzt daher etwas hochschrauben müssen.

    Meine Bildschirmzeit hat sich um 20% verringert, von 4 Stunden auf 3 Stunden täglich. Social Media benutze ich fast gar nicht mehr. Mal sehen ob ich in dieser Woche auf 2 Stunden verringern kann.

  • Eier sind immer eine gute und günstige Proteinquelle ;)

  • Ich habe mal eben nachgerechnet: Am Montag sind das geringe ~ 1250 kcal, EW würde nicht mal der DGE reichen... Ist ja jetzt dein einziger bislang getrackter Tag, aber auch wenn bei den anderen noch Eier oder Joghurt auftauchen, kommt es mir vor, als käme da insgesamt nicht wirklich was bei rum. War das nur ein erster Versuch oder bist du auf irgendeiner krassen Diät bzw. super klein?

  • 14. Juni 2022

    Schlaf

    8 Stunden von ca. 24 - 8 Uhr

    Ernährung

    13 Uhr
    300g Spargel
    100g Lachs

    14 Uhr
    300g Apfel
    20g Walnüsse
    Ein paar Kokosflocken

    18 Uhr
    4 Eier (180g)
    200g Champignons
    120g Paprika
    100g Tomaten
    Eine Handvoll Spinat

    21 Uhr
    5 Kugeln Fruchteis

    Bewegung / Sport

    /

    Gelernt

    Ca. 1 Stunde

    Kommentar

    In der Eisdiele hier gibt es meist Eis zu probieren in so kleinen Waffeln, davon hatte ich gestern eine. Mir ist nicht mehr in den Sinn gekommen dass da Getreide und Milch drin sind, aber sei's drum. Das Fruchteis ist vegan und mindestens genauso gut wie das aus Milch, das wird jetzt stattdessen genommen.

    @Moritz schrieb:
    Ich habe mal eben nachgerechnet: Am Montag sind das geringe ~ 1250 kcal, EW würde nicht mal der DGE reichen... Ist ja jetzt dein einziger bislang getrackter Tag, aber auch wenn bei den anderen noch Eier oder Joghurt auftauchen, kommt es mir vor, als käme da insgesamt nicht wirklich was bei rum. War das nur ein erster Versuch oder bist du auf irgendeiner krassen Diät bzw. super klein?

    Weder noch, ich habe nur Schwierigkeiten genug zu essen, vor allem Protein. Was die Kalorien betrifft, das klingt wirklich nach wenig, aber ich esse zu fast jeder Mahlzeit noch eine nennenswerte Menge an Olivenöl oder Kokosöl, das dürfte auch nochmal einiges an Kalorien sein. Ich habe nicht das Gefühl dass ich zu wenig esse, aber liegt vielleicht auch an den Temperaturen dass mein Hungergefühl nicht so groß ist.

    Eier sind zwar eine gute Proteinquelle, aber davon muss man auch einige essen um auf eine nennenswerte Menge Protein zu kommen, vor allem wenn man kein Fleisch dazu isst. Dann wird der Fleischkonsum ab jetzt eben hochgefahren.

  • Habe hier mal eben ein bisschen reingelesen.

    Nicht nur wie @Moritz sagt ist das viel zu wenig Essen, sondern auch ganz und gar nicht abwechslungsreich oder "gesund". Sowas wie Zitronenwasser bringt dir nicht viel, wenn der Rest nicht passt. Körperdaten wären schon interessant zu wissen.
    Als ich die Mahlzeiten oben gelesen habe, habe ich mich gefragt, ob du jemals satt bist?

    Ob jetzt Keto, Low-Carb, was weiß ich ausprobiert wird, sicher ist das wenn du nicht 20 Eier am Tag isst, dann nimmst du zu wenig Eiweß zu dir (1 Ei hat etwa 7g Eiweiß). Ich würde auch Fisch in den Ernährunsplan aufnehmen, recht billig sind kleinere Fische wie Sardinen, Hering oder Makrelen, diese haben auch viel Omega 3 Fettsäuren.
    Wäre Whey eine Option? Das ist normalerweise auch bei Milchunverträglichkeit ganz gut zu verdauen.
    Geld scheint ja eine Rolle zu spielen, daher wäre ein Whey jetzt eine recht günstige Variante, ebenso Dosenfisch, Siedfleisch, Knochen und Organe.
    Wenn du jetzt beginnst zu tracken bekommst du ein Gefühl dafür wie viel von den Proteinquellen du essen solltest. Ich würde auch mal auf den Fettkonsum schauen, da scheint mir auch recht niedrig zu sein, selbst mit einer "normalen" Ernährung, also ohne Kohlenhydratverzicht solltest du ca. 1g/kg Körpergewicht an Fett essen.
    Bei Gemüse würde ich mich an grünes Gemüse halten bzw. das was es saisonal gibt.
    Aus eigener Erfahrung, das kann man halten wie man will, hat mir eine reine Fleisch und Fischdiät mit Pilzen, Nüssen, Beeren und Kräutern richtig gut getan. Für mich funktioniert das sehr gut. Wie das für andere ist muss man austesten. Extreme sollten aber meiner Meinung nach wirklich als eher kurzfristige Diät (um die 6 Wochen) gemacht werden, schon allein um einer Essstörung entgegen zu wirken.
    Auf jeden Fall solten die Mikronährstoffe, Eiweiß und auch die Energie hoch. Damit solltest du schon eine Besserung bei deinen Problemen spüren.
    Schau auch mal, dass du Gelatine aufnimmst oder eben als NEM Kollagen, wobei man Knochen normalerweise geschenkt bekommt beim Metzger.

    Auf Getreide und Milchprodukte zu verzichten wird sicher eine Besserung beim Heuschnupfen bringen. Bei mir war es vorallem das Getreide und tatsächlich Alkohol. Gegen Heuschnupfen habe ich mir eine Tinktur selbst gemacht, weil ich die Pharma da nicht unterstützen will, das Mittel hilft sehr gut, kann man aber auch kaufen: schwarze Johannisbeerknospen mit Korn und Glycerin. Suchwort "Gemmomazerat Rubus idaeus".

    Doch nicht nur die Ernährung ist wichtig, auch der Rest des Lebens. Bewegung ist ebenso eine ganz wichtige Säule. Die Psyche auch, aber alles auf einmal ändern ist schwer, doch eine gute Ernährung und viel Bewegung wirkt ganz sicher auch auf die Psyche. Das hängt alles zusammen und gibt sich sobald man sich darum kümmert. Das wird sicher bei dir auch passieren. Du arbeitest ja bereits daran.
    Es ist gut, dass du die Bildschirmzeiten reduziert hast, ich denke die wirken unterbewusst sehr stark auf die Konzentration und den Stresspegel.
    Sport bzw. Bewegung reduzieren auch nochmal Stress.
    Das mal so als kleinen Input.

  • bearbeitet 15. Juni

    Also ich bin von Natur aus ein schlechter Esser und musste es erst Lernen.
    Lernen bedeutet, mein Coach hat mir eine Mahlzeitengröße vorgegeben und anfangs habe ich die Mahlzeiten nach dem Training nicht komplett runterbekommen, war vereinzelt sogar an der Kotzgrenze.
    Als ich das Coaching begann, war ich bei ca. 68 Kg auf 185cm (mittlerweile bei ca. 73 Kg).
    Anfangs waren die Mahlzeiten bei 300g Gemüse, 300g Fleisch und 100g Reis (Trockengewicht). Mittlerweile kriege ich die ohne Probleme runter (sogar 30/40g Reis mehr). Die zweite Mahlzeit des Tages waren immer 300g Gemüse und 200g Fleisch/ Fisch (alternativ 4 Eier).!

    Proteinquellen sind für mich aktuell Rinderherz (kostet mich die Metzgerqualität 6,6€ / Kg ), Eier, Muscheln, Kürbiskerne, Geflügelleber.
    Anbei siehst du meine Mahlzeiten, hatte ich mal für mich ausgerechnet. Bei der Knochenbrühe weiß ich nicht mehr was die Knochen gekostet haben.

    Milchprodukte wie Quark habe ich auch vor ein paar Monaten rausgeschmissen.
    Ich achte aktuell drauf, dass ich bei 1,5 Eiweiß pro Kg Körpergewicht an sportfreien Tagen bin und 2g Eiweiß an Sporttagen erreiche.
    Saschas Daumenregel von so viel Gemüse/ Beeren wie tierische Nahrung passt für mich gut. Restlichen Kalorien fülle ich mit Olivenöl und Sahne auf.

    Allerdings hatte ich vorher auch öfters Probleme mit Sodbrennen und co., das hat mich ziemlich ausgebremst und seitdem ich das im Griff habe, lief es besser für mich. Ich habe viel rumprobiert womit ich Zurecht komme, was vom Zeitaufwand her passt und was für mich geschmacklich akzeptabel ist.

    Gemüse ist bei mir selbstgemachtes Sauerkraut, viel TK-Gemüse (schnell und günstig) und vorgegarte Rote Beete. Das heißt ich verbringe nicht viel Zeit mit Gemüse zubereiten (wobei ich das Sauerkraut auf einen Schlag mache und da brauche ich ca. 2 Stunden für 4,5 Kg).

    Ich koche viele Mahlzeiten vor, das heißt Rinderherz mache ich 5-10 Portionen a 300g auf einen Schlag und friere sie ein, Knochenbrühe und das Geflügel mache ich 8-10 Portionen auf Vorrat und friere das ganze ein. Damit verbringe ich mal eher einen Abend in der Küche und dafür im Alltag weniger.

    Den Rote Beete Salat gibt es bei mir 4-mal die Woche und die Mahlzeiten mit Hülsenfrüchten/ Reis ebenfalls 4-mal, weil ich 4 mal Sport treibe.

    Wie aber auch schon gesagt wurde, das ist ein individueller Ansatz, der für mich Alltagspraktikabel ist, was den Zeitaufwand, die Kosten, die Nährstoffe und den Geschmack angeht.
    Es macht Sinn mal den ein oder anderen Ansatz auszuprobieren und zu gucken wie es für dich funktioniert. Halte es Anfangs vlt. etwas einfacher, damit du es konsequent durchziehst und modifizere es dann Stück für Stück auf deine Bedürfnisse ab.

    @Pinocio schrieb:
    Habe hier mal eben ein bisschen reingelesen.

    Nicht nur wie @Moritz sagt ist das viel zu wenig Essen, sondern auch ganz und gar nicht abwechslungsreich oder "gesund". Sowas wie Zitronenwasser bringt dir nicht viel, wenn der Rest nicht passt. Körperdaten wären schon interessant zu wissen.
    Als ich die Mahlzeiten oben gelesen habe, habe ich mich gefragt, ob du jemals satt bist?

    Diesen Satz kann ich massiv unterstreichen.
    Mir hat es geholfen, damals einen Mikronährstoffrechner aus dem Internet mit meinen Mahlzeiten zu befüttern.
    Dann merkt man mal, wie krass z.B. Eier oder Leber sind und wie viel man von anderen Lebensmitteln essen müsste um auf die gleichen Mikronährstoffe zu kommen.
    Zitronenwasser trinken und sich ansonsten 0815 zu Ernähren wirkt für mich wie Rennreifen auf einen abgeranzten Kleinwagen zu packen. Kann man machen, aber es gibt andere Baustellen an denen man viel größere Effekte erzielen kann.

    Nachtrag:
    Omega3 mache ich über Fischöl, ist für mich das günstigste und praktikabelste.

  • Erstmal vielen lieben Dank für euren Input!

    Wasser mit Zitrone trinke ich nicht weil es gesund ist, sondern weil es mir schmeckt und weil es eine angenehme Abwechslung zu Leitungswasser ist. Ich würde meine derzeitige Ernährung auch nicht unbedingt als gesund bezeichnen, aber es ist schon mal eine deutliche Verbesserung zu davor. Ich habe diesen Log gestartet um meinen Lebenswandel zu ändern, das geht nicht von heute auf morgen und für mich ist das auch in Ordnung solange ich nicht stagniere.

    @Pinocio schrieb:
    Habe hier mal eben ein bisschen reingelesen.

    Nicht nur wie @Moritz sagt ist das viel zu wenig Essen, sondern auch ganz und gar nicht abwechslungsreich oder "gesund". Sowas wie Zitronenwasser bringt dir nicht viel, wenn der Rest nicht passt. Körperdaten wären schon interessant zu wissen.
    Als ich die Mahlzeiten oben gelesen habe, habe ich mich gefragt, ob du jemals satt bist?

    Ich esse mich grundsätzlich immer satt. In den letzten Tagen habe ich jeweils 300g Hackfleisch gegessen + Salat oder Kartoffeln und ich musste mir die Mahlzeiten aufzwingen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich gerade wenig bis gar keinen Sport mache. Abends war ich an den beiden Tagen schwimmen, danach war ich zwar hungrig, aber viel Protein konnte ich trotzdem nicht essen, da setzt bei mir einfach zu früh die Sättigung ein. Die Hitze dürfte das auch nochmal verringern, in der kälteren Jahreszeit esse ich deutlich mehr.

    Wäre Whey eine Option? Das ist normalerweise auch bei Milchunverträglichkeit ganz gut zu verdauen.
    Geld scheint ja eine Rolle zu spielen, daher wäre ein Whey jetzt eine recht günstige Variante, ebenso Dosenfisch, Siedfleisch, Knochen und Organe.

    An Innereien habe ich mich bisher noch nicht getraut, die habe ich hier in Bio-Qualität auch noch nirgends gesehen. Whey habe ich schon auf dem Schirm, Milchprodukte nehme ich auch wieder in meinen Ernährungsplan mit auf sobald sich herausstellt dass ich die gut vertrage.

    Dahingehend mal eine Frage, wie handhabt ihr das eigentlich, ist (euch) die Qualität von Tierprodukten wichtig? Kauft ihr nur Bio oder beim Metzger? Sind euch Fütterung und Haltung wichtig? Gibt es da nennenswerte gesundheitliche Vorteile ggü. konventionell gehaltenen Tieren? Ich meine mal gelesen zu haben der Unterschied wäre da nur gering.

    Wenn du jetzt beginnst zu tracken bekommst du ein Gefühl dafür wie viel von den Proteinquellen du essen solltest. Ich würde auch mal auf den Fettkonsum schauen, da scheint mir auch recht niedrig zu sein, selbst mit einer "normalen" Ernährung, also ohne Kohlenhydratverzicht solltest du ca. 1g/kg Körpergewicht an Fett essen.

    So viel Fett schaffe ich locker, ich bin da sogar drüber. Wie gesagt, das habe ich hier nicht extra erwähnt, werde ich aber zukünftig tun.

    Bei Gemüse würde ich mich an grünes Gemüse halten bzw. das was es saisonal gibt.
    Aus eigener Erfahrung, das kann man halten wie man will, hat mir eine reine Fleisch und Fischdiät mit Pilzen, Nüssen, Beeren und Kräutern richtig gut getan. Für mich funktioniert das sehr gut. Wie das für andere ist muss man austesten. Extreme sollten aber meiner Meinung nach wirklich als eher kurzfristige Diät (um die 6 Wochen) gemacht werden, schon allein um einer Essstörung entgegen zu wirken.

    Und wie lange hast du die Diät dann durchgezogen, 6 Wochen? Was hat sich dadurch für dich verändert?

    Schau auch mal, dass du Gelatine aufnimmst oder eben als NEM Kollagen, wobei man Knochen normalerweise geschenkt bekommt beim Metzger.

    Behalte ich im Hinterkopf, danke!

    Auf Getreide und Milchprodukte zu verzichten wird sicher eine Besserung beim Heuschnupfen bringen. Bei mir war es vorallem das Getreide und tatsächlich Alkohol. Gegen Heuschnupfen habe ich mir eine Tinktur selbst gemacht, weil ich die Pharma da nicht unterstützen will, das Mittel hilft sehr gut, kann man aber auch kaufen: schwarze Johannisbeerknospen mit Korn und Glycerin. Suchwort "Gemmomazerat Rubus idaeus".

    Schau ich mir auch mal genauer an. Hast du Erfahrungen mit Schwarzkümmelöl? Das hätte ich jetzt als nächstes ausprobiert.

    @TylerDurden schrieb:
    Milchprodukte wie Quark habe ich auch vor ein paar Monaten rausgeschmissen.
    Ich achte aktuell drauf, dass ich bei 1,5 Eiweiß pro Kg Körpergewicht an sportfreien Tagen bin und 2g Eiweiß an Sporttagen erreiche.
    Saschas Daumenregel von so viel Gemüse/ Beeren wie tierische Nahrung passt für mich gut. Restlichen Kalorien fülle ich mit Olivenöl und Sahne auf.

    Hast du mit Sahne keine Probleme? Ich will in ein paar Wochen auch mal testen ob nur bestimmte Milchprodukte Probleme machen.

    Allerdings hatte ich vorher auch öfters Probleme mit Sodbrennen und co., das hat mich ziemlich ausgebremst und seitdem ich das im Griff habe, lief es besser für mich. Ich habe viel rumprobiert womit ich Zurecht komme, was vom Zeitaufwand her passt und was für mich geschmacklich akzeptabel ist.

    Ja, das ist auch so eine Sache. Ich will mein Essen vor allem genießen können, das muss geschmacklich schon passen. Zum Glück gibt es Kräuter, Gewürze und eine Vielzahl von Zubereitungsarten. Ich probiere da gerne etwas rum und grundsätzlich macht es mir auch nichts aus lange in der Küche zu stehen.

  • @Sol schrieb:
    Erstmal vielen lieben Dank für euren Input!

    Wasser mit Zitrone trinke ich nicht weil es gesund ist, sondern weil es mir schmeckt und weil es eine angenehme Abwechslung zu Leitungswasser ist. Ich würde meine derzeitige Ernährung auch nicht unbedingt als gesund bezeichnen, aber es ist schon mal eine deutliche Verbesserung zu davor. Ich habe diesen Log gestartet um meinen Lebenswandel zu ändern, das geht nicht von heute auf morgen und für mich ist das auch in Ordnung solange ich nicht stagniere.

    Ein Schritt vor den anderen.

    Ich esse mich grundsätzlich immer satt. In den letzten Tagen habe ich jeweils 300g Hackfleisch gegessen + Salat oder Kartoffeln und ich musste mir die Mahlzeiten aufzwingen. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich gerade wenig bis gar keinen Sport mache. Abends war ich an den beiden Tagen schwimmen, danach war ich zwar hungrig, aber viel Protein konnte ich trotzdem nicht essen, da setzt bei mir einfach zu früh die Sättigung ein. Die Hitze dürfte das auch nochmal verringern, in der kälteren Jahreszeit esse ich deutlich mehr.

    Ok, das klingt schon anders, wenn man eine Menge dazu liest.

    Geht mir übrigens auch so, dass ich bei dem Wetter nicht so einen großen Appetit habe. Ich esse dann oft nur morgens früh und abends etwas und tagsüber nichts, dann auch eher sowas wie Beerenquark, Steaks und Rohkost (Beeren). Sobald es aber etwas abkühlt kommt der Hunger und dann esse ich auch viel.

    An Innereien habe ich mich bisher noch nicht getraut, die habe ich hier in Bio-Qualität auch noch nirgends gesehen. Whey habe ich schon auf dem Schirm, Milchprodukte nehme ich auch wieder in meinen Ernährungsplan mit auf sobald sich herausstellt dass ich die gut vertrage.

    Organe kann man oft beim Metzger erfragen, sie haben das nicht oft in der Auslage, aber in der Kühlbox ist meist was drin.

    Dahingehend mal eine Frage, wie handhabt ihr das eigentlich, ist (euch) die Qualität von Tierprodukten wichtig? Kauft ihr nur Bio oder beim Metzger? Sind euch Fütterung und Haltung wichtig? Gibt es da nennenswerte gesundheitliche Vorteile ggü. konventionell gehaltenen Tieren? Ich meine mal gelesen zu haben der Unterschied wäre da nur gering.

    Was tierische Lebensmittel angeht bin ich strickt und kaufe da nur Fleisch, wo ich weiß wo es herkommt, muss dann nicht unbedingt Bio-zertifiziert sein, aber ich will, dass es den Tieren einigermaßen gut ging und der Bauer auch einen angemessenen Preis dafür bekommt. Hühnerfleisch auch Bio kann man übrigens knicken, das ist so selten, dass die Tiere wirklich angemessen leben, da schaue ich noch genauer hin. Habe auch einen Ort weiter einen Geflügelhof, der verkauft auch Bio, aber ich weiß wie die Viecher leben, das kaufe ich nicht. Da geht es mir nicht mal wirklich um meine Gesundheit, doch es scheint mir logisch, dass ein Tier was relativ stressfrei und artgerecht gelebt hat eine bessere Qualität hat (Fettsäureverhältnis usw.). Doch es ist merklich ob du ein vernünftiges Schweinesteak auf dem Teller hast oder eines was aus dem KZ kommt. Zudem wird Wurstware gut gestreckt, mit dem Injektor das Fleisch. Bei billigen Produkten ist der Wasseranteil deutlich höher.

    Und wie lange hast du die Diät dann durchgezogen, 6 Wochen? Was hat sich dadurch für dich verändert?

    ca. 8 Wochen waren das, auch danach habe ich nur langsam die anderen Lebensmittel erhöht.
    Was sich bei mir vorallem geändert hat, war die Sicht auf "die" Ernährung, die offensichtlich nicht gibt. Überall heißt es "Ballaststoffe wegen Verdauung blabla" letztendlich war meine Verdauung nahezu ohne Ballaststoffe eine deutlich bessere. Auch ansonsten ging es mir damit wirklich gut, Heuschnupfen war weg, kein Mittagstief usw. Diese Erfahrung hat vorallem dazu geführt auf meinen Körper (noch) mehr zu hören als auf Studien oder sowas. Ernährung ist bis auf ein paar Grundlagen sehr individuell, das habe ich vorallem dadurch gelernt. Zudem habe ich noch ein paar Sachen gefunden, die mir nicht ganz so gut tun z.B. Kürbis oder Lebensmittel mit viel Oxalsäure. Heißt nicht, dass ich das gar nicht mehr esse, aber ich passe da besser auf. Irgendwann kam aber auch der unbändige Hunger nach etwas frischem und wie gesagt allzulange sollte man solche extrem Sachen auch als gesunder Mensch nicht machen wegen der Gefahr eine echte Essstörung zu entwickeln.

    Schau ich mir auch mal genauer an. Hast du Erfahrungen mit Schwarzkümmelöl? Das hätte ich jetzt als nächstes ausprobiert.

    Ja, ich nehme Schwarzkümmelöl, aber gegen Zecken, dass es gegen Heuschnupfen hilft konnte ich nicht feststellen und wusste ich auch gar nicht. Gegen Zecken allerdings hilft es außerordentlich gut. Mittlerweile habe ich höchstens soviele Zecken, wie ein normaler Mensch und das auch nur wenn ich es ein paar Tage vergessen habe. Ich nehme alle paar Tage 1Tl davon.

  • 20. Juni 2022

    Schlaf

    7 Stunden von ca. 24 - 7 Uhr

    Ernährung

    12 Uhr
    350g Hähnchenbrustfilet
    160g Brokkoli
    Olivenöl
    Paprikapulver
    Salz & Pfeffer

    16 Uhr
    Ca. 3 Bananen
    Ca. 3 Esslöffel Backkakao

    20 Uhr
    80g Quinoa
    180g Gurke
    200g Tomaten
    Ein paar Blätter Babyspinat
    Olivenöl & Zitronensaft
    Etwas Gemüsebrühe (nehme da immer die von DM falls es irgendwen interessiert, da ist nicht so ein Schund drin wie in vielen anderen Instant-Gemüsebrühen, will demnächst aber mal welche selber machen aus Küchenabfällen)
    Reste des Hähnchenbrustfilet

    Bewegung / Sport

    Ich mache gleich noch ein kleines Workout, schätze so 10-15 Minuten. Als Vorlage nehme ich irgendwas von YouTube, ist vielleicht nicht ideal, aber besser als nichts.

    Gedanken

    Ich versuche gerade ohne Ablenkung zu essen, das heißt ohne YouTube oder Netflix. Mir ist aufgefallen, wie gut ein einfaches Essen dadurch schmeckt. Genügend Protein zu essen ist eine Herausforderung, aber definitiv machtbar.

    Nach der ersten Mahlzeit heute hatte ich ein latentes Brennen in der Magengegend. Ich denke da an einen Reflux, zumal mein Ösophagussphinkter nicht richtig schließt. Mir ist dahingehend aufgefallen, dass ich heute leichten Stress hatte, aber keine Ahnung ob das zusammenhängt.

    @Pinocio schrieb:

    @Sol schrieb:
    Dahingehend mal eine Frage, wie handhabt ihr das eigentlich, ist (euch) die Qualität von Tierprodukten wichtig? Kauft ihr nur Bio oder beim Metzger? Sind euch Fütterung und Haltung wichtig? Gibt es da nennenswerte gesundheitliche Vorteile ggü. konventionell gehaltenen Tieren? Ich meine mal gelesen zu haben der Unterschied wäre da nur gering.

    Was tierische Lebensmittel angeht bin ich strickt und kaufe da nur Fleisch, wo ich weiß wo es herkommt, muss dann nicht unbedingt Bio-zertifiziert sein, aber ich will, dass es den Tieren einigermaßen gut ging und der Bauer auch einen angemessenen Preis dafür bekommt. Hühnerfleisch auch Bio kann man übrigens knicken, das ist so selten, dass die Tiere wirklich angemessen leben, da schaue ich noch genauer hin. Habe auch einen Ort weiter einen Geflügelhof, der verkauft auch Bio, aber ich weiß wie die Viecher leben, das kaufe ich nicht. Da geht es mir nicht mal wirklich um meine Gesundheit, doch es scheint mir logisch, dass ein Tier was relativ stressfrei und artgerecht gelebt hat eine bessere Qualität hat (Fettsäureverhältnis usw.). Doch es ist merklich ob du ein vernünftiges Schweinesteak auf dem Teller hast oder eines was aus dem KZ kommt. Zudem wird Wurstware gut gestreckt, mit dem Injektor das Fleisch. Bei billigen Produkten ist der Wasseranteil deutlich höher.

    Geflügel ist so eine Sache, ja. Wobei ich da letztens auf einen interessanten Artikel gestoßen bin, laut dem es Hühnern in Freilandhaltung angeblich schlechter geht als solchen in Käfighaltung. Der entscheidende Grund hierfür ist wohl der, dass die Hühner in großen Gruppen gehalten werden und das zu Stress führt. Falls es jemanden interessiert: https://www.tagesspiegel.de/wissen/tierschutz-freilandhaltung-stresst-die-huehner/20967836.html

    Dahingehend wäre es wohl am besten selbst Hühner zu halten oder Eier und Fleisch bei jemandem zu kaufen der Hühner in einer kleinen Gruppe hält. Wir hatten bis vor kurzem noch eigene Hühner und die Qualität der Eier war wirklich nicht vergleichbar mit der (Bio-)Ware aus dem Supermarkt, mussten sie aber letzte Woche leider aus diversen Gründen weggeben.

    Bio ist natürlich auch nicht das Nonplusultra, aber wenigstens eine Verbesserung zur üblichen KZ-Ware. Demeter soll ja recht vernünftige Standards haben, ist aber auf Dauer leider zu teuer. Einen guten Metzger zu finden wäre hier naheliegend, und dann nachfragen woher das Fleisch kommt und sich die Tiere möglichst selbst einmal anschauen.

    Und wie lange hast du die Diät dann durchgezogen, 6 Wochen? Was hat sich dadurch für dich verändert?

    ca. 8 Wochen waren das, auch danach habe ich nur langsam die anderen Lebensmittel erhöht.
    Was sich bei mir vorallem geändert hat, war die Sicht auf "die" Ernährung, die offensichtlich nicht gibt. Überall heißt es "Ballaststoffe wegen Verdauung blabla" letztendlich war meine Verdauung nahezu ohne Ballaststoffe eine deutlich bessere. Auch ansonsten ging es mir damit wirklich gut, Heuschnupfen war weg, kein Mittagstief usw. Diese Erfahrung hat vorallem dazu geführt auf meinen Körper (noch) mehr zu hören als auf Studien oder sowas. Ernährung ist bis auf ein paar Grundlagen sehr individuell, das habe ich vorallem dadurch gelernt. Zudem habe ich noch ein paar Sachen gefunden, die mir nicht ganz so gut tun z.B. Kürbis oder Lebensmittel mit viel Oxalsäure. Heißt nicht, dass ich das gar nicht mehr esse, aber ich passe da besser auf. Irgendwann kam aber auch der unbändige Hunger nach etwas frischem und wie gesagt allzulange sollte man solche extrem Sachen auch als gesunder Mensch nicht machen wegen der Gefahr eine echte Essstörung zu entwickeln.

    Also quasi eine Elimination Diet? Darüber denke ich auch immer wieder mal nach, ist vermutlich auch die einzige Möglichkeit wirklich zuverlässig die Lebensmittel zu finden, die man nicht oder nicht so gut verträgt. Da muss ich mich aber erst selbst noch ein bisschen einlesen, will dich dazu jetzt auch nicht mit Fragen bombardieren.

    Schau ich mir auch mal genauer an. Hast du Erfahrungen mit Schwarzkümmelöl? Das hätte ich jetzt als nächstes ausprobiert.

    Ja, ich nehme Schwarzkümmelöl, aber gegen Zecken, dass es gegen Heuschnupfen hilft konnte ich nicht feststellen und wusste ich auch gar nicht. Gegen Zecken allerdings hilft es außerordentlich gut. Mittlerweile habe ich höchstens soviele Zecken, wie ein normaler Mensch und das auch nur wenn ich es ein paar Tage vergessen habe. Ich nehme alle paar Tage 1Tl davon.

    Interessant zu wissen. Dass es gegen Zecken hilft wusste ich, aber mit den Viechern habe ich (bis auf die Tatsache, dass mein Hund immer welche anschleppt) zum Glück keine Probleme. Ich hatte in meinem Leben bisher eine einzige Zecke und die ist abgestorben bevor sie sich vollsaugen konnte.

  • Track doch mal dein Öl, ansonsten bleibt es vage.

  • @Moritz schrieb:
    Track doch mal dein Öl, ansonsten bleibt es vage.

    +1 bei Gemüse wiege ich mittlerweile gar nicht mehr so super genau ab.
    Aber Öl, Sahne, Fett im allgemeinen fällt mir beim abschätzen sehe schwer

  • Ich bin beeindruckt. Sol erfährt ausreichend Kritik, aber ich für mich finde, wenn ich das alles nur halb so gut hinbekäme, wäre ich schon ein ordentliches Stück weiter.
    Wie bekommt man inneren Streß geregelt? Ich arbeite selber stark daran, mache autogenes Training. Aber eine richtig gute Lösung habe ich da nicht. Ab und zu muß man sich in den Körper hineinversenken um vom Kopf loszukommen, denke ich zumindest.

    Ein paar unwesentliche Gedanken:

    Ballaststoffe: gelten zwar als unverdaubar, aber das stimmt so nicht. Wir selber als Organismus verstoffwechseln diese zwar nicht direkt, aber unser Mikrobiom macht das. Bestimmte Bakterien nehmen diese als Nahrung und verstoffwechseln sie zum Beispiel zu Propionsäure und Buttersäure. Ersteres dienst als Nährstoff für Leukozyten unseres Immunsystemes und letzteres für die Zellen unserer Darmwand (wenn ich mich nicht vertue und das korrekt im Kopf habe).
    Ballaststoffe aus Getreide zum Beispiel ist kontraproduktiv (lt. Udo Pollmer), weil sie auf die Darmwand wie Schmirgelpapier wirken und in Nähe zu den Getreideschalen die Lektinkonzentration (Lektine = Fraßschutz) am höchsten ist.

    Zu den Hühnern: soweit ich das glaube zu wissen, brauchen Hühner Deckung, Schutz, Gebüsch. Freier Himmel erzeugt ungeheuren Streß. Ich persönlich finde Hühner ungeheuer interessant. Ich habe mal Hühner auf einem Demeterhof betreut und weiß, daß die dort auch nicht ansatzweise artgerecht gehalten wurden. Hühner sind echte Allesfresser und brauchen eben alles, auch tierisches Eiweiß, von Insekten, Würmern, Schnecken, alles an Kleingetier, was sie bekommen können. Nicht gut gehaltene Hühner gehen auch zu Kannibalismus über. Hühner nur mit Getreide zu ernähren ist echte Tierquälerei, genauso schäbig wie Säugetiere mit Soja zu ernähren.

    Entschuldigt bitte diese Exkurse.

  • @Sol schrieb:
    Etwas Gemüsebrühe (nehme da immer die von DM falls es irgendwen interessiert, da ist nicht so ein Schund drin wie in vielen anderen Instant-Gemüsebrühen, will demnächst aber mal welche selber machen aus Küchenabfällen)

    Gute Idee, mache ich auch ab und zu, ebenso aus Fischskeletten und Köpfen, Knochen, Fleischabschnitten, das Grün von Karotten, Kohlrabi etc. da kann man echt fast alles reinschmeißen was sonst auf dem Kompost oder Müll landen würde. Und immer gut salzen, dann schmeckts auch :)

    Gedanken

    Ich versuche gerade ohne Ablenkung zu essen, das heißt ohne YouTube oder Netflix. Mir ist aufgefallen, wie gut ein einfaches Essen dadurch schmeckt. Genügend Protein zu essen ist eine Herausforderung, aber definitiv machtbar.

    Ich finde es bedeutend einfacher viel Protein zu essen, wenn man fette Fleischstücke hat, vielleicht esse ich deshalb so gerne Schwein. Wobei so ein geiler Rostbraten schon gut runter geht, aber sowas kann ich mir dann auch nicht wöchentlich leisten. Huhn geht für mich am schwersten, genau so wie Schweinefilet, weiß nicht was die Leute daran finden, das ist furztrocken und wenn man das schmackhaft bekommen will muss man es in Sahne baden, dann kann man gleich den fetten Hals essen.

    Geflügel ist so eine Sache, ja. Wobei ich da letztens auf einen interessanten Artikel gestoßen bin, laut dem es Hühnern in Freilandhaltung angeblich schlechter geht als solchen in Käfighaltung. Der entscheidende Grund hierfür ist wohl der, dass die Hühner in großen Gruppen gehalten werden und das zu Stress führt. Falls es jemanden interessiert: https://www.tagesspiegel.de/wissen/tierschutz-freilandhaltung-stresst-die-huehner/20967836.html

    Wenn man mal "Freilandhaltung" gesehen hat erschließt sich das auch. Drinnen haben sie es ja dann wenigstens dunkel. Was ich ganz gut finde sind die mobilen Teile, die aktuell hier bei uns auf dem Land überall aufkommen. Die wechseln auch regelmäßig die Weiden, stehen oft in Streuobstwiesen und sind nicht so überfüllt. Sind aber fast immer Legehennen da drin, also höchstens dann Suppenhühner nach ihrem Dienstjahr.

    Dahingehend wäre es wohl am besten selbst Hühner zu halten oder Eier und Fleisch bei jemandem zu kaufen der Hühner in einer kleinen Gruppe hält. Wir hatten bis vor kurzem noch eigene Hühner und die Qualität der Eier war wirklich nicht vergleichbar mit der (Bio-)Ware aus dem Supermarkt, mussten sie aber letzte Woche leider aus diversen Gründen weggeben.

    Das ist ja schade, habe selbst Hühner und finde die absolut pflegeleicht (solange kein Rabzeug kommt), wenn ich zu Hause bin dürfen sie ganz raus, wenn ich unterwegs bin sind sie im Auslauf. Gibt ja bei den alten Rassen Zwiehühner, da geht beides Fleisch und Eier, wobei mir verboten wurde die Hühner zu schlachten, auch wenn meine Sussex-Dame wirklich verlockend aussieht, schön kräftig. Nun haben sie flux Namen bekommen mit der Aussage: Tiere die Namen haben dürfe man nicht schlachten...
    Naja aber legen tun sie auch wie verrückt.

    Bio ist natürlich auch nicht das Nonplusultra, aber wenigstens eine Verbesserung zur üblichen KZ-Ware. Demeter soll ja recht vernünftige Standards haben, ist aber auf Dauer leider zu teuer. Einen guten Metzger zu finden wäre hier naheliegend, und dann nachfragen woher das Fleisch kommt und sich die Tiere möglichst selbst einmal anschauen.

    Bio ist in erster Linie mal nur ein Label. Ein Kumpel von mir ist Schlachter und hat auch für größere Ketten gearbeitet, seine Aussage dazu: "Das ist alles dasselbe, das angenehmste für die Tiere ist wahrscheinlich der Tod". Bei der Frage, was man da jetzt dann machen könnte, "einfach" Supermarktware meiden, egal welches Label da drauf steht. Beim Metzger bekommst du im Normalfall schon von Grund auf eine bessere Ware. Die geben dir auch Auskunft woher die Tiere sind, da kannst du dann wenn du willst mal hinfahren und es anschauen, muss aber nicht.
    Demeter halte ich auch für ganz brauchbar, allerdings verwässert das ja auch zunehmend, vielleicht nicht in der Qualität, aber Demeter-Erdbeeren im Winter aus sonstwoher, entsprechen für mich nicht mehr dem, für was Demeter eigentlich steht.
    Wenn es bei dir in der Gegend einen Wochenmarkt gibt, solltest du da mal schauen was es so gibt. Normal sind da auch immer Leute, die hauptsächlich ihr eigens Zeug verkaufen. Muss man halt die Augen offen halten und/oder nachfragen.

    Aber jetzt kommen wir weit ab vom Thema ;)

    Also quasi eine Elimination Diet? Darüber denke ich auch immer wieder mal nach, ist vermutlich auch die einzige Möglichkeit wirklich zuverlässig die Lebensmittel zu finden, die man nicht oder nicht so gut verträgt. Da muss ich mich aber erst selbst noch ein bisschen einlesen, will dich dazu jetzt auch nicht mit Fragen bombardieren.

    Ja genau, ich habe das sehr strickt durchgezogen. Du kannst ruhig fragen, auch per PN. Ich hatte es auf Grundlage von "Better Body, Better Brain" von Anja Leitz begonnen.

    Interessant zu wissen. Dass es gegen Zecken hilft wusste ich, aber mit den Viechern habe ich (bis auf die Tatsache, dass mein Hund immer welche anschleppt) zum Glück keine Probleme. Ich hatte in meinem Leben bisher eine einzige Zecke und die ist abgestorben bevor sie sich vollsaugen konnte.

    Okay, vielleicht habe ich doch noch mehr Zecken als der Normalo. Aber ich scheue mich auch nicht im Gestrüpp rumzulaufen, also ich meide nichts, wo Zecken drin sitzen könnten. Habe da mittlerweile einen richtigen Instinkt entwickelt die Viecher beim rumkrabbeln zu spüren und dann abzusammeln.

  • @Phlynx schrieb:
    Wie bekommt man inneren Streß geregelt? Ich arbeite selber stark daran, mache autogenes Training. Aber eine richtig gute Lösung habe ich da nicht. Ab und zu muß man sich in den Körper hineinversenken um vom Kopf loszukommen, denke ich zumindest.

    Ich denke, aber ich bin da wirklich kein Guru oder beschäftige mich (nicht mehr) viel damit, nur mein unwesentlicher Gedanke dazu:
    Du wirst nie von deinem Kopf loskommen, die Gedanken sind immer da und je mehr man sich von ihnen lösen will desto mehr beschäftigen sie einen. Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto größer wurde das Problem, eigentlich wird es dadurch erst zum Problem. Von was genau willst du loskommen? Wühlen dich die Gedanken so auf?
    Kennst du das, wenn eine Ameise an dir hochkrabbelt? Man richtet den Fokus so sehr darauf, dass das Viech einen nervt, dass man es irgendwann kaum aushält. So ähnlich ist das meiner Meinung nach mit den Gedanken.
    Ich weiß Gedanken lenken einen gerne ab von dem was eigentlich gerade passiert, vom Sein also quasi. Abends im Bett, wenn alle anderen Einflüsse langsam verschwinden, sind sie besonders präsent, dann finde ich es ungemein schwer sowas wie den Atem beobachten oder sowas zu machen, ich meine sich zu zwingen nicht zu denken. In diesem Fall mache ich etwas, was ich selbst immer "die wilden Pferde laufen lassen" nenne. Ich lasse die Gedanken, Gedanken sein und sie benehmen sich wirklich wie wilde Pferde, ein Haufen wilder Pferde sogar. Aber nach und nach verlieren sie ihre Wichtigkeit, dann und wann sind auch vernünftige Sachen dabei, aber hauptsächlich ist das alles irgendwelches Zeug, was absolut keine Wichtigkeit hat, denn:

    "Nur ein Narr wacht Nacht für Nacht und macht sich sinnlos Sorgen;
    am Morgen ist er müde, doch geblieben sind seine Sorgen." -Edda Spruchweisheiten

    Und wenn man das immer wieder in sein Bewusstsein ruft, dass das meiste was gedacht wird gar nicht wichtig ist, dann wandert der Fokus vom denken zum sein.
    Ich weiß, das klingt immer so einfach, es ist ungleich schwerer es zu beschreiben und noch schwerer das umzusetzen, dazu ist es wie bei allem, es gibt nicht so richtig "das" Werkzeug. Es ist aber ein Versuch wert, den Gedanken weniger wert zu zugestehen. Wir werden sie wahrscheinlich nie los, aber das muss man denke ich auch nicht, es reicht es zu akzeptieren und die wilden Pferde laufen zu lassen, es ist ihre Natur.

    Ballaststoffe: gelten zwar als unverdaubar, aber das stimmt so nicht. Wir selber als Organismus verstoffwechseln diese zwar nicht direkt, aber unser Mikrobiom macht das. Bestimmte Bakterien nehmen diese als Nahrung und verstoffwechseln sie zum Beispiel zu Propionsäure und Buttersäure. Ersteres dienst als Nährstoff für Leukozyten unseres Immunsystemes und letzteres für die Zellen unserer Darmwand (wenn ich mich nicht vertue und das korrekt im Kopf habe).
    Ballaststoffe aus Getreide zum Beispiel ist kontraproduktiv (lt. Udo Pollmer), weil sie auf die Darmwand wie Schmirgelpapier wirken und in Nähe zu den Getreideschalen die Lektinkonzentration (Lektine = Fraßschutz) am höchsten ist.

    Vielleicht liegt es an meinem Darmmilieu und ich weiß, dass Ballaststoffe als gesund gelten, mir tun sie aber nicht gut. Ich will damit nicht sagen, Ballaststoffe sind schlecht für alle Menschen, nur ermutigen auch einen anderen Weg auszuprobieren, auch wenn es mancherorts anders lauten sollte.

    Zu den Hühnern: soweit ich das glaube zu wissen, brauchen Hühner Deckung, Schutz, Gebüsch. Freier Himmel erzeugt ungeheuren Streß. Ich persönlich finde Hühner ungeheuer interessant.

    Ja, scheint mir auch so, mein Hahn ist immer ganz aufgeregt, wenn nur eine Amsel über das Gehege fliegt. Derzeit habe ich das Gehege sehr verkleinert, wegen des Waschbärs, solange bis der Stromzaun funktioniert, hier haben sie weniger Deckung und die treiben sich oft alle am einzigen Baum rum.
    Hühner sind äußerst interessant, ihre Hierachien, ihr Sozialverhalten, die einzelnen Charakter. Ich wusste das früher gar nicht, es ist aber wirklich schön ihnen zuzuschauen. Es sind für mich zwar immer noch "nur" Nutztiere, aber ich sehe sie auf jeden Fall anders.

  • @Pinocio Wie äußern sich die Probleme bei dir mit der Oxalsäure? Ich merke nur, dass meine Zähne unmittelbar nach dem Verzehr stumpf werden, teilweise auch der gesamte Mundraum. Ich verzichte darauf, weil es mich nervt, kann aber an der Stelle nicht von einem wirklichen Problem sprechen.

    @Sol Wie unterscheiden sich die Eier geschmacklich? Ich konnte bisher nicht wirklich einen Unterschied feststellen. Das Eigelb schmeckt vollmundiger, wenn es stärker orange gefärbt ist. Dafür geben sie aber künstliches Vitamin A ins Futter, was ja nichts mit der Haltung zu tun hat.

    @TylerDurden & Pinocio Ich habe vorgestern Knochen im Slow Cooker für 24h ausgekocht, allerdings nur so eine dünne Plörre mit Fett etwas rausbekommen. Das Fett aus den Markknochen habe ich vorher ausgekratzt. Geliert ist bei mir also nichts. Nach dem Abseihen war an den Knochen noch Gelatine dran, die ich wegefuttert habe. Habt ihr eine Idee, was das Problem war? Die Temperatur habe ich nicht gemessen, die müsste aber irgendwo zwischen 80 & 90 Grad liegen. Zu gering?

    @Eliminationsdiät Das Problem ist nur, dass es nicht die eine Eliminationsdiät gibt. Kommt halt etwas blöd, wenn du Lebensmittel eliminierst, die du brauchst. Oder, wenn du nicht genug eliminierst. Oder eine Mischung aus beidem.

  • bearbeitet 21. Juni

    @Alex schrieb:
    @TylerDurden & Pinocio Ich habe vorgestern Knochen im Slow Cooker für 24h ausgekocht, allerdings nur so eine dünne Plörre mit Fett etwas rausbekommen. Das Fett aus den Markknochen habe ich vorher ausgekratzt. Geliert ist bei mir also nichts. Nach dem Abseihen war an den Knochen noch Gelatine dran, die ich wegefuttert habe. Habt ihr eine Idee, was das Problem war? Die Temperatur habe ich nicht gemessen, die müsste aber irgendwo zwischen 80 & 90 Grad liegen. Zu gering?

    Ja, mindestens zwei Faktoren.
    1. Länger auskochen, 2. mehr Säure hinzufügen
    https://www.urgeschmack.de/knochenbruhe/
    Ich habe die Knochenbrühe teilweise 5 Tage im Slow-Cooker köcheln, wie viel Apfelessig ich dabei benutzt habe, weiß ich nicht mehr genau.
    Ich meine mich aber an 10% Apfelessig bei einem Ansatz zu erinnern (also 2 Liter Wasser und 200ml naturtrüber Bio Apfelessig). Am besten probierst du einfach mal aus, wie sauer du es verträgst. So sauer wie möglich, so mild wie nötig. Ansonsten hat @Sascha vlt. noch Ideen, ich glaube er macht das mit Füßen usw. im Backofen glaube ich...
    Die Gelantine hat sich bei mir bisher nur auf Kühlschranktemperatur bemerkbar gemacht, auf Raumtemperatur war es dann auch wieder flüssig, keine Ahnung wie hoch die Konzentration da ist. Ich kratze allerdings alles von den Knochen ab, was in die Richtung Fleisch, Fett, Knochenmark, usw. geht und mixe alles mit dem Stabmixer klein. Keine Ahnung wie sich das alles auf die Festigkeit auswirkt :smiley:

  • 21. Juni 2022

    Schlaf

    7 Stunden von ca. 23 - 6 Uhr

    Ernährung

    9 Uhr
    500ml Kombucha

    12 Uhr
    340g Kartoffeln
    2 Eier
    15 Mandeln
    1 Knoblauchzehe
    5 getrocknete Tomaten
    1 große Rispentomate
    1 Schuss Balsamico
    1 Teelöffel Honig
    Tomatenmark
    Oregano und Basilikum
    Paprikapulver
    Olivenöl
    Salz & Pfeffer

    17 Uhr
    ca. 80g Johannisbeeren

    19 Uhr
    500g Gurke
    1 Esslöffel Soja-Sauce
    Etwas Reis-Essig
    1 Esslöffel Honig
    Etwas Sesam
    Chili-Salz
    1 Zwiebel
    3 Eier

    Falls ihr euch fragt, was ich da fabriziert habe: Die Zutaten oben waren für ein Pesto Rosso gedacht. Normalerweise nehme ich Cashews dafür, die waren jedoch aus, aber mit Mandeln schmeckt es auch gut. Falls sich irgendjemand an meinem Rezept orientieren möchte: Den Balsamico würde ich weglassen wenn man sich an Säure stört, Honig kann man dann auch streichen. Statt großen Rispentomaten würde ich auf kleinere zurückgreifen, ansonst ist das Pesto eher etwas wässerig. Stört mich aber nicht. Bei den Nüssen kann man sonst auch Haselnüsse nehmen, Walnüsse hingegen schmecken mir persönlich zu bitter, aber probiert da ruhig mal aus. Vielleicht sollte ich gleich ein Kochbuch schreiben, liest sich hier ja schon so.

    Bewegung / Sport

    20 Minuten Radfahren

    Gedanken

    Huiuiui, ich wusste gar nicht wie anstrengend Radfahren ist. Also für mich, als untrainierte Person. Jede noch so kleine Steigung war eine Tortur, selbst stur geradeaus war eine Herausforderung. Ich saß bestimmt seit einem Jahrzehnt auf keinem Drahtesel mehr, höchstens mal auf einem E-Bike, aber das zählt ja nicht. Ich muss definitiv öfter fahren um mich wieder daran zu gewöhnen. Und vielleicht auch mal den Sattel höher stellen.

    @Phlynx schrieb:
    Ich bin beeindruckt. Sol erfährt ausreichend Kritik, aber ich für mich finde, wenn ich das alles nur halb so gut hinbekäme, wäre ich schon ein ordentliches Stück weiter.

    Wenn ich es immer so hinkriegen würde, dann ich vermutlich auch. Als ich hier nichts veröffentlicht habe war ich i.d.R. unterwegs, da gab es auch ein paar mal Fast Food wie Schwimmbad-Pommes oder Antipasti mit Supermarkt-Baguette.

    Ballaststoffe: gelten zwar als unverdaubar, aber das stimmt so nicht. Wir selber als Organismus verstoffwechseln diese zwar nicht direkt, aber unser Mikrobiom macht das. Bestimmte Bakterien nehmen diese als Nahrung und verstoffwechseln sie zum Beispiel zu Propionsäure und Buttersäure. Ersteres dienst als Nährstoff für Leukozyten unseres Immunsystemes und letzteres für die Zellen unserer Darmwand (wenn ich mich nicht vertue und das korrekt im Kopf habe).
    Ballaststoffe aus Getreide zum Beispiel ist kontraproduktiv (lt. Udo Pollmer), weil sie auf die Darmwand wie Schmirgelpapier wirken und in Nähe zu den Getreideschalen die Lektinkonzentration (Lektine = Fraßschutz) am höchsten ist.

    Wie gut man Ballaststoffe verträgt ist sehr individuell, da kommt es auch darauf an, mit welchen Bakterien der Darm besiedelt ist. Fleisch wird da meist besser vertragen.

    Zu den Hühnern: soweit ich das glaube zu wissen, brauchen Hühner Deckung, Schutz, Gebüsch. Freier Himmel erzeugt ungeheuren Streß. Ich persönlich finde Hühner ungeheuer interessant. Ich habe mal Hühner auf einem Demeterhof betreut und weiß, daß die dort auch nicht ansatzweise artgerecht gehalten wurden. Hühner sind echte Allesfresser und brauchen eben alles, auch tierisches Eiweiß, von Insekten, Würmern, Schnecken, alles an Kleingetier, was sie bekommen können. Nicht gut gehaltene Hühner gehen auch zu Kannibalismus über. Hühner nur mit Getreide zu ernähren ist echte Tierquälerei, genauso schäbig wie Säugetiere mit Soja zu ernähren.

    Ich habe letztens eine Doku zu Bio-Fleisch gesehen, da wurde u.a. auch ein Demeterhof gezeigt. Der hat auf mich einen besseren Eindruck gemacht als die restlichen Biohöfe, ich verlinke das Video mal hier mit Zeitstempel.
    Hast du andere Erfahrungen gemacht?

    Entschuldigt bitte diese Exkurse.

    Meinerseits sind Exkurse hier erwünscht, ich finde davon lebt und profitiert ein Forum. :)

    @Moritz schrieb:
    Track doch mal dein Öl, ansonsten bleibt es vage.

    Mache ich dann ab morgen. Es war mir bisher zu aufwendig, aber wenn hier schon so oft von Öl gesprochen wird frage ich einfach mal: Wie viel Gramm sollten es pro Kilogramm Körpergewicht denn sein? Ich bin bisher von einem Gramm pro KG ausgegangen, und das schaffe ich eigentlich immer laut App, obwohl ich Öl nicht extra tracke.

    @Pinocio schrieb:
    Ich finde es bedeutend einfacher viel Protein zu essen, wenn man fette Fleischstücke hat, vielleicht esse ich deshalb so gerne Schwein. Wobei so ein geiler Rostbraten schon gut runter geht, aber sowas kann ich mir dann auch nicht wöchentlich leisten. Huhn geht für mich am schwersten, genau so wie Schweinefilet, weiß nicht was die Leute daran finden, das ist furztrocken und wenn man das schmackhaft bekommen will muss man es in Sahne baden, dann kann man gleich den fetten Hals essen.

    Ich weiß was du meinst, mein Hühnchen gestern war auch ziemlich trocken. Hast du es mal mit Pesto versucht? Dazu braucht man im Prinzip ja nur Kräuter, Olivenöl und Nüsse. Kannst du dann beliebig würzen und um weitere Zutaten ergänzen. Oder das Fleisch eben mit reichlich Fett zubereiten.

    Das ist ja schade, habe selbst Hühner und finde die absolut pflegeleicht (solange kein Rabzeug kommt), wenn ich zu Hause bin dürfen sie ganz raus, wenn ich unterwegs bin sind sie im Auslauf. Gibt ja bei den alten Rassen Zwiehühner, da geht beides Fleisch und Eier, wobei mir verboten wurde die Hühner zu schlachten, auch wenn meine Sussex-Dame wirklich verlockend aussieht, schön kräftig. Nun haben sie flux Namen bekommen mit der Aussage: Tiere die Namen haben dürfe man nicht schlachten...
    Naja aber legen tun sie auch wie verrückt.

    Finde ich auch, aber uns fehlt u.a. leider der Platz. Wir haben noch ein behindertes Huhn welches ab und an auch ein Ei legt. Theoretisch könnte man es schlachten, aber seit es mal von einer Ratte angegriffen und verwundet wurde ist es mega zutraulich geworden und läuft einem ständig hinterher. Daran musste ich gerade denken als du geschrieben hast, dass Hühner einen eigenen Charakter haben.

    Bio ist in erster Linie mal nur ein Label. Ein Kumpel von mir ist Schlachter und hat auch für größere Ketten gearbeitet, seine Aussage dazu: "Das ist alles dasselbe, das angenehmste für die Tiere ist wahrscheinlich der Tod". Bei der Frage, was man da jetzt dann machen könnte, "einfach" Supermarktware meiden, egal welches Label da drauf steht. Beim Metzger bekommst du im Normalfall schon von Grund auf eine bessere Ware. Die geben dir auch Auskunft woher die Tiere sind, da kannst du dann wenn du willst mal hinfahren und es anschauen, muss aber nicht.

    Heißt das, ich kann prinzipiell Eier auch einfach aus Freilandhaltung oder gar Bodenhaltung kaufen? Mir geht es um die ethischen, aber auch um die gesundheitlichen Aspekte. Aber wenn es da eh keinen großen Unterschied gibt ...

    Sieht es bei Obst und Gemüse eigentlich ähnlich aus? Da frage ich mich auch immer ob und welchen Unterschied es macht, wenn ich jetzt gewöhnliche Tomaten oder Bio-Tomaten kaufe. Pestizide will ich möglichst vermeiden, aber Bio wird ja auch gespritzt. Da heißt es nur immer dass die Pestizide weniger schädlich seien, aber wie man vielleicht sieht, ich blicke da selbst schon lange nicht mehr durch.

    Demeter halte ich auch für ganz brauchbar, allerdings verwässert das ja auch zunehmend, vielleicht nicht in der Qualität, aber Demeter-Erdbeeren im Winter aus sonstwoher, entsprechen für mich nicht mehr dem, für was Demeter eigentlich steht.
    Wenn es bei dir in der Gegend einen Wochenmarkt gibt, solltest du da mal schauen was es so gibt. Normal sind da auch immer Leute, die hauptsächlich ihr eigens Zeug verkaufen. Muss man halt die Augen offen halten und/oder nachfragen.

    Mit regional und saisonal trifft man in der Hinsicht vermutlich die beste Entscheidung, aber auf dem Wochenmarkt gibt es ja auch viele Händler die Ware hinzukaufen. Und da weiß man auch nicht sicher ob und wie oft gespritzt wurde, welche Pestizide eingesetzt wurden, ob das Gemüse vielleicht neben einer Autobahn gewachsen ist etc. pp. Geschweige denn, ob die Händler einen vielleicht darüber anlügen.

    Ja genau, ich habe das sehr strickt durchgezogen. Du kannst ruhig fragen, auch per PN. Ich hatte es auf Grundlage von "Better Body, Better Brain" von Anja Leitz begonnen.

    Schaue ich mir definitiv mal an. Vielleicht komme ich auf das Angebot dann später nochmal zurück, danke jedenfalls!

    @Alex schrieb:
    @Sol Wie unterscheiden sich die Eier geschmacklich? Ich konnte bisher nicht wirklich einen Unterschied feststellen. Das Eigelb schmeckt vollmundiger, wenn es stärker orange gefärbt ist. Dafür geben sie aber künstliches Vitamin A ins Futter, was ja nichts mit der Haltung zu tun hat.

    Gekochte gekaufte Eier schmecken eher fad im Vergleich. Bereite ich gekaufte Eier normal zu, also mit Salz, Pfeffer und Olivenöl oder Butter, dann schmecke ich aber auch keinen Unterschied. Bei Eiern aus Bodenhaltung, Freilandhaltung und Bio-Eiern konnte ich generell noch keinen geschmacklichen Unterschied feststellen. Aber ich glaube der Nährstoffgehalt dürfte bei eigenen Eiern höher sein als bei gekauften, jedenfalls wenn man die Tiere artgerecht hält und füttert (die Fütterung zähle ich zur Haltung dazu).

    @Eliminationsdiät Das Problem ist nur, dass es nicht die eine Eliminationsdiät gibt. Kommt halt etwas blöd, wenn du Lebensmittel eliminierst, die du brauchst. Oder, wenn du nicht genug eliminierst. Oder eine Mischung aus beidem.

    Hier hat mal jemand empfohlen - wenn ich mich richtig entsinne - ein paar Tage nur Rindfleisch zu essen und dann nach und nach andere Lebensmittel hinzuzufügen. Falls Rindfleisch weitestgehend unproblematisch ist, dann dürfte das eigentlich ein hilfreicher Ansatz sein. Dauert nur gefühlt ewig.

  • Ich teil das mal auf zwei Beiträge auf, sonst komme ich durcheinander und ihr vielleicht auch.

    @Alex schrieb:
    @Pinocio Wie äußern sich die Probleme bei dir mit der Oxalsäure? Ich merke nur, dass meine Zähne unmittelbar nach dem Verzehr stumpf werden, teilweise auch der gesamte Mundraum. Ich verzichte darauf, weil es mich nervt, kann aber an der Stelle nicht von einem wirklichen Problem sprechen.

    Dieses stumpf werden merke ich auch, ist am stärksten bei Spinat, das stört mich jetzt nicht so besonders.
    Da ich ja aktuell sauviel Mangold aus dem Garten habe, konnte ich da mal ein bisschen rumprobieren. Mit Sahne also quasi als Rahmmangold, ist das pelzige nicht so arg zu spüren.
    Das was schlimmer wiegt sind die Magenbeschwerden, Blähungen und Krämpfe, die ich davon bekomme (komischerweise mit Sahne ebenfalls besser). Daher esse ich davon nur kleine Portionen und verschenke mittlerweile die restliche Mangoldernte. Es schmeckt mir wirklich unglaublich gut, aber ich vertrage es einfach nicht.

    @Sol Wie unterscheiden sich die Eier geschmacklich? Ich konnte bisher nicht wirklich einen Unterschied feststellen. Das Eigelb schmeckt vollmundiger, wenn es stärker orange gefärbt ist. Dafür geben sie aber künstliches Vitamin A ins Futter, was ja nichts mit der Haltung zu tun hat.

    Ich finde eigene Eier schmecken ein bisschen kräftiger, aber so groß ist der Unterschied wirklich nicht. Anders bei den Enteneiern vom Nachbar, die sind schon geschmacklich zu unterscheiden. Die Eigelbe sind oft ein bisschen unterschiedlich gefärbt. Sie waren viel kräftiger gefärbt als ich meine restlichen Bachflohkrebse (die waren für die überwinterten Igel) an die Hühner verfüttert habe.
    Wenn du mir deine Adresse schickst, kann ich dir eine Probe von meinen Hühnern zukommen lassen ;) Habe verschiedene Rassen, also auch verschiedene Eierschalen.

    @TylerDurden & Pinocio Ich habe vorgestern Knochen im Slow Cooker für 24h ausgekocht, allerdings nur so eine dünne Plörre mit Fett etwas rausbekommen. Das Fett aus den Markknochen habe ich vorher ausgekratzt. Geliert ist bei mir also nichts. Nach dem Abseihen war an den Knochen noch Gelatine dran, die ich wegefuttert habe. Habt ihr eine Idee, was das Problem war? Die Temperatur habe ich nicht gemessen, die müsste aber irgendwo zwischen 80 & 90 Grad liegen. Zu gering?

    Die Zeit passt eigentlich, sehr viel länger koche ich die auch nicht, manchmal koche ich sie einen Tag lang, lasse sie über Nacht stehen und koche es am nächsten Tag nochmal auf und lasse es den Tag stehen, sind aber dann auch nicht wesentlich mehr als 24h Kochzeit. Und Temperatur keine Ahung, ich koche auf und stell dann auf niedrigste Stufe.
    Wenn du die Plörre dicker haben willst muss das Wasser raus, also Deckel auf und einkochen lassen. Ich tu das dann in so Eiswürfelbehälter und friere es ein, viel Salz rein, dann ist das wie Brühwürfel.
    Eine andere Möglichkeit ist die richtigen Teile auszuwählen, Schweinebeine(Füße), Rüssel, Kopfteile, Ohren, Gelenke enhalten extrem viel Gelatine, da muss man kaum einkochen und die Soße wird bei Raumtemperatur dick. Schwein mache ich mit Weißwein, Zwiebeln, Knoblauch und Sternanis, schmeckt richtig geil.

    @Essig: Der löst doch vorallem die Mineralien aus den Knochen, für die Gelatine brauchst du das nicht unbedingt. Schmeckt aber besser und ein paar Mineralien mehr schaden ja auch nicht. Ich salze im übrigen auch immer erst am Ende, aber noch vor dem einkochen.

    @Eliminationsdiät Das Problem ist nur, dass es nicht die eine Eliminationsdiät gibt. Kommt halt etwas blöd, wenn du Lebensmittel eliminierst, die du brauchst. Oder, wenn du nicht genug eliminierst. Oder eine Mischung aus beidem.

    An sich ist das richtig, aber wenn man mal bedenkt wo der Mensch herkommt, also was er isst, dann weißt du ja auch was man tendenziell eliminieren sollte. Das meine ich auch mit den Grundlagen. Fleisch und Fisch hat der Mensch schon ein paar Jährchen auf dem Speiseplan, ebenso (Wild-)Kräuter, Wurzeln (Klettenwurzel, Löwenzahnwurzel, Rettich, Engelwurz, Nachtkerzenwurzel, nur um mal ein paar einheimische zu nennen) Pilze, Beeren und Nüsse. Beim Gemüse wird es dann schon schwieriger, weil es kultiviert wurde und das meiste gar nicht von hier stammt.
    Daher halte ich die vegane Ernährungsweise auch für nicht geeignet für eine Eliminationsdiät, das funktioniert in Äquatornähe dann eventuell besser, wo der Fruchtanteil in der Natur höher ist als hier.

  • @Sol schrieb:

    21. Juni 2022

    >

    Ernährung

    Ist aber immer noch ganz schön wenig Eiweiß. Das sind wenn man die paar Nüsse dazu zählt ja nur um die 40 Gramm oder habe ich etwas übersehen?

    Ich weiß was du meinst, mein Hühnchen gestern war auch ziemlich trocken. Hast du es mal mit Pesto versucht? Dazu braucht man im Prinzip ja nur Kräuter, Olivenöl und Nüsse. Kannst du dann beliebig würzen und um weitere Zutaten ergänzen. Oder das Fleisch eben mit reichlich Fett zubereiten.

    Hühnchen mit Pesto? Nein, noch nie probiert. Habe noch ein paar Gläser Bärlauch-Pesto könnte ich mal machen.

    Heißt das, ich kann prinzipiell Eier auch einfach aus Freilandhaltung oder gar Bodenhaltung kaufen? Mir geht es um die ethischen, aber auch um die gesundheitlichen Aspekte. Aber wenn es da eh keinen großen Unterschied gibt ...

    Tatsächlich zahle ich den Aufpreis für's Biolabel nicht. Ich kaufe Eier aus Freilandhaltung, wenn ich mal Eier kaufe. Sogar die mobilen Ställe hier haben eigentlich nie ein Biosiegel, die Eier gibt es im Automaten direkt neben dem Stall. Die Tiere sind den ganzen Tag draußen und die Weide wechselt alle paar Wochen. Wahrscheinlich kaufen die Besitzer einfach das Futter im Landmarkt und wollen selbst nicht das Biolabel zahlen, so hat mir das der eine oder andere bereits gesagt. Die Tiere leben aber z.B. besser als am besagten Geflügelhof, der unter Bio verkauft.

    Sieht es bei Obst und Gemüse eigentlich ähnlich aus? Da frage ich mich auch immer ob und welchen Unterschied es macht, wenn ich jetzt gewöhnliche Tomaten oder Bio-Tomaten kaufe. Pestizide will ich möglichst vermeiden, aber Bio wird ja auch gespritzt. Da heißt es nur immer dass die Pestizide weniger schädlich seien, aber wie man vielleicht sieht, ich blicke da selbst schon lange nicht mehr durch.

    Ganz unähnlich ist das hier nicht, allerdings ist mir ein Tier irgendwie mehr wert bzw. steht mir näher als eine Pflanze um das mal platt auszudrücken, daher entfällt der ethische Aspekt irgendwie auf eine Art. Andererseits machen die großen Monokulturen, die Entwässerung (und damit Wüstenbildung) der großen Anbaugebiete ebenfalls sehr viel kaputt. Daher wie gesagt kaufe ich mein Zeug von hier, dann auch ohne Biosiegel. Allerdings wohne ich halt auf dem Land und fahr an manchen der Höfe halt auch vorbei, also weiß wie es aussieht, das entfällt ja in der Stadt und man muss da halt vertrauen.

    Mit regional und saisonal trifft man in der Hinsicht vermutlich die beste Entscheidung, aber auf dem Wochenmarkt gibt es ja auch viele Händler die Ware hinzukaufen. Und da weiß man auch nicht sicher ob und wie oft gespritzt wurde, welche Pestizide eingesetzt wurden, ob das Gemüse vielleicht neben einer Autobahn gewachsen ist etc. pp. Geschweige denn, ob die Händler einen vielleicht darüber anlügen.

    Im Gegensatz zum Supermarkt kannst du dem Marktverkäufer aber fragen woher das Zeug kommt. Die meisten kaufen hinzu, die die es nicht tun erkennst du meist daran, dass das Gemüse hässlich ist und kaum einer kauft :D Außerdem haben sie oft schmutzige, schwielige Hände.
    Wenn man sich aber an das saisonale Gemüse hält wirst du besser fahren, dann hast du eine größere Auswahl von selbstangebautem Zeug.
    Der persönliche Kontat auf dem Markt sehe ich auf jeden Fall als Vorteil.

  • 22. Juni 2022

    Schlaf

    7 Stunden von ca. 23 - 6 Uhr

    Ernährung

    10 Uhr
    65g Apfelchips

    15 Uhr
    Ca. 300g Süßkartoffel
    190g Erbsen
    250ml Hafermilch
    Ca. 1-2 Teelöffel Chashewmus
    6 Teelöffel Olivenöl
    Salz und Pfeffer
    Etwas Gemüsebrühe

    21 Uhr
    Ungefähr, da auswärts gegessen:
    3 Eier
    Ca. 100g Speck
    1 Karotte
    Reis
    Knoblauch und Zwiebeln
    Kräuter
    Olivenöl
    Salz & Pfeffer

    Macht ungefähr 150g KH, 65g EW und 105g Fett.

    Bewegung / Sport

    10 Minuten Radfahren

    Gedanken

    Morgens bin ich immer ziemlich müde, bzw. eigentlich den ganzen Tag über, aber morgens fällt es mir schwer aus dem Bett zu kommen und produktiv zu sein. Von kleinsten Dingen im Haushalt bin ich schnell erschöpft. Die letzten paar Tage habe ich mich mittags nach dem Essen immer so für 20-30 Minuten hingelegt, danach hatte ich wieder etwas Energie. Wahrscheinlich schlafe ich zu wenig bzw. zu unregelmäßig. 7 Stunden reichen mir eigentlich auch nicht aus, ich brauche immer so 8 bis 9, nur werde ich morgens ziemlich leicht geweckt und schlafe dann schlecht wieder ein.

    Meine ideale Schlafroutine würde von 24 bis 8 Uhr gehen, aber irgendwie habe ich mir in den Kopf gesetzt morgens früher aufzustehen, idealerweise um 6. Das ist recht praktisch bei der Hitze, weil ich dann früh morgens Sport und Haushalt machen kann. Dann müsste ich um 22 Uhr schlafen gehen, was bei mir nicht so recht funktioniert. Dürfte an einer Mischung aus Hitze und Schlafhygiene liegen.

  • @Pinocio schrieb:
    Ist aber immer noch ganz schön wenig Eiweiß. Das sind wenn man die paar Nüsse dazu zählt ja nur um die 40 Gramm oder habe ich etwas übersehen?

    Hast du nicht. Ich habe vergessen Fleisch aufzutauen.

    Ich weiß was du meinst, mein Hühnchen gestern war auch ziemlich trocken. Hast du es mal mit Pesto versucht? Dazu braucht man im Prinzip ja nur Kräuter, Olivenöl und Nüsse. Kannst du dann beliebig würzen und um weitere Zutaten ergänzen. Oder das Fleisch eben mit reichlich Fett zubereiten.

    Hühnchen mit Pesto? Nein, noch nie probiert. Habe noch ein paar Gläser Bärlauch-Pesto könnte ich mal machen.

    Ja, mach mal. Ein Pilz-Pesto könnte auch dazu passen. Oder Erdnusssauce, die kannst du frei nach Geschmack zubereiten.

    Heißt das, ich kann prinzipiell Eier auch einfach aus Freilandhaltung oder gar Bodenhaltung kaufen? Mir geht es um die ethischen, aber auch um die gesundheitlichen Aspekte. Aber wenn es da eh keinen großen Unterschied gibt ...

    Tatsächlich zahle ich den Aufpreis für's Biolabel nicht. Ich kaufe Eier aus Freilandhaltung, wenn ich mal Eier kaufe. Sogar die mobilen Ställe hier haben eigentlich nie ein Biosiegel, die Eier gibt es im Automaten direkt neben dem Stall. Die Tiere sind den ganzen Tag draußen und die Weide wechselt alle paar Wochen. Wahrscheinlich kaufen die Besitzer einfach das Futter im Landmarkt und wollen selbst nicht das Biolabel zahlen, so hat mir das der eine oder andere bereits gesagt. Die Tiere leben aber z.B. besser als am besagten Geflügelhof, der unter Bio verkauft.

    Ich als Erzeuger würde auch nicht unbedingt Aufpreis für ein Label zahlen wollen, aber als Verbraucher wünscht man sich da etwas Orientierung auf dem Markt. Hat auch was mit Bequemlichkeit zutun, ich schließe mich da selbst nicht aus.

    Würdest du sagen Bio lohnt sich bei Fleisch und Fisch auch nicht unbedingt? Es gibt ja ingesamt 4 Haltungsstufen, ich würde dann einfach erstmal Haltungsstufe 3 kaufen, bis ich einen vertrauenswürdigen Metzger gefunden habe, insofern es da sowieso keine großen Unterschiede gibt.

    Sieht es bei Obst und Gemüse eigentlich ähnlich aus? Da frage ich mich auch immer ob und welchen Unterschied es macht, wenn ich jetzt gewöhnliche Tomaten oder Bio-Tomaten kaufe. Pestizide will ich möglichst vermeiden, aber Bio wird ja auch gespritzt. Da heißt es nur immer dass die Pestizide weniger schädlich seien, aber wie man vielleicht sieht, ich blicke da selbst schon lange nicht mehr durch.

    Ganz unähnlich ist das hier nicht, allerdings ist mir ein Tier irgendwie mehr wert bzw. steht mir näher als eine Pflanze um das mal platt auszudrücken, daher entfällt der ethische Aspekt irgendwie auf eine Art. Andererseits machen die großen Monokulturen, die Entwässerung (und damit Wüstenbildung) der großen Anbaugebiete ebenfalls sehr viel kaputt. Daher wie gesagt kaufe ich mein Zeug von hier, dann auch ohne Biosiegel. Allerdings wohne ich halt auf dem Land und fahr an manchen der Höfe halt auch vorbei, also weiß wie es aussieht, das entfällt ja in der Stadt und man muss da halt vertrauen.

    Vertrauen muss man denen sowieso, oder weißt du was der Bauer auf den Feldern spritzt?

    Mit regional und saisonal trifft man in der Hinsicht vermutlich die beste Entscheidung, aber auf dem Wochenmarkt gibt es ja auch viele Händler die Ware hinzukaufen. Und da weiß man auch nicht sicher ob und wie oft gespritzt wurde, welche Pestizide eingesetzt wurden, ob das Gemüse vielleicht neben einer Autobahn gewachsen ist etc. pp. Geschweige denn, ob die Händler einen vielleicht darüber anlügen.

    Im Gegensatz zum Supermarkt kannst du dem Marktverkäufer aber fragen woher das Zeug kommt. Die meisten kaufen hinzu, die die es nicht tun erkennst du meist daran, dass das Gemüse hässlich ist und kaum einer kauft :D Außerdem haben sie oft schmutzige, schwielige Hände.

    Haha, danke für den Tipp. Wir haben leider einen ziemlich kleinen Wochenmarkt hier, da gibt es nur einen riesigen Stand an Obst und Gemüse, die restlichen Stände verkaufen alle Käse, Brot, Blumen oder Staubsauger. Ich schau aber mal.

  • @Sol schrieb:

    22. Juni 2022

    Ernährung

    Macht ungefähr 150g KH, 65g EW und 105g Fett.

    Das sind ca. 1800 Kalorien und wenn du nicht nur 40kg wiegst auch deutlich zu wenig Eiweiß. Mal wenig Eiweiß zu essen halte ich für sinnvoll, auch mal eine Woche, aber das zieht sich durch.
    Ich glaube deine Körperdaten hattest du noch nicht mitgeteilt oder? Ich würde mit 1,5-2g Eiweiß/KG Körpergewicht rechnen.

    Kurzer Abschweif: Ich war Dienstag bei meinem Metzger, der schlachtet montags, das heißt Dienstag ist die Auswahl von frischen Innereien und so einem Zeug am größten. An diesem Tag gibt es auch immer Kesselfleisch, Kesselfleisch sind Teile des Kopfes, des Bauchs und manche Innerei im Sud ausgekocht, quasi Resteverwertung, als es in meiner Jugend noch Hausschlachtungen in der Gegend gab, wurde das als sogenannte Metzelsuppe zu einem Fest, wo Nachbar und Helfer mitessen konnten. Ich habe den Rüssel, 2 Backen und ein Stück Bauch bekommen, das ganze hat mich 1,30€ gekostet, das war ca. 400-500g gelatinereiches Fleisch. Nur als kleinen Tipp am Rande, wie man günstig an Fleisch kommt.

    Gedanken

    Morgens bin ich immer ziemlich müde, bzw. eigentlich den ganzen Tag über, aber morgens fällt es mir schwer aus dem Bett zu kommen und produktiv zu sein. Von kleinsten Dingen im Haushalt bin ich schnell erschöpft. Die letzten paar Tage habe ich mich mittags nach dem Essen immer so für 20-30 Minuten hingelegt, danach hatte ich wieder etwas Energie. Wahrscheinlich schlafe ich zu wenig bzw. zu unregelmäßig. 7 Stunden reichen mir eigentlich auch nicht aus, ich brauche immer so 8 bis 9, nur werde ich morgens ziemlich leicht geweckt und schlafe dann schlecht wieder ein.

    Ich vermute deine Energielosigkeit kommt nicht von zu wenig Schlaf, sondern von zu wenig Essen, durch wenig Essen nimmst du ja zwangsläufig auch verhältnismäßig weniger Mikronährstoffe auf. Ich würde hier mal versuchen massiv durchzugreifen, ich bin mir relativ sicher du wirst nicht nur mehr Energie haben, sondern auch in anderen Bereichen Besserung erfahren.
    Wende dich doch mal an Sascha direkt, vielleicht kann er dir dabei helfen, das auf die Reihe zu kriegen.
    Ansonsten hilft einfach stopfen, ich bin auch nicht der beste Esser, aber mit Disziplin geht das irgendwann besser.

    Hier mal ein Beispiel, was ich so esse, das war gestern:
    10Uhr: ~300g Kesselfleisch, 2 Snack-Gurken, 1 Paprika, etwas Kohlrabi, eine große Hand Beeren (Brom-, Stachel-, Johannis und Erdbeere)
    13:30 Uhr: 1 Schweinherz, 3 Tomaten, 1 Karotte, 2 Zwiebeln, 1 Knoblauch, ca. 2 EL Butter (Ragout), 75g Nudeln (Trockengewicht) mit Butter
    21Uhr knapp 300g Rostbraten mit einem Brokkoli und 2 Zwiebeln in Butter

    Das sind etwa 2300 Kalorien dabei 180g Eiweiß, habe das nur mal überschlagen. Das Essen ging runter wie Butter und im Sport kann ich richtig was reißen.

    Meine ideale Schlafroutine würde von 24 bis 8 Uhr gehen, aber irgendwie habe ich mir in den Kopf gesetzt morgens früher aufzustehen, idealerweise um 6. Das ist recht praktisch bei der Hitze, weil ich dann früh morgens Sport und Haushalt machen kann. Dann müsste ich um 22 Uhr schlafen gehen, was bei mir nicht so recht funktioniert. Dürfte an einer Mischung aus Hitze und Schlafhygiene liegen.

    Sommer (länger Licht) und Hitze ist bei mir auch immer so ein Faktor, wo ich weniger schlafe (ca. 7h), im Winter komme ich dann gut auf meine 9h. Auch komme ich nicht vor 22Uhr ins Bett, ich denke das ist normal, die Melatoninproduktion wird sicherlich gedrosselt sein durch das Mehrlicht. Im Prinzip steht mir da eher der Kopf im Wege, der da sagt: "Du schläfst zu wenig", echte Auswirkungen auf mein Energielevel hat da eher das aktuelle Waschküchenwetter als "zu wenig" Schlaf. Meine Aktivität ist dann eher niedrig am Nachmittag, wenn es so heiß ist, sobald es kühler wird legt sich das wieder. Ich bleibe dabei, ich denke das niedrige Energielevel ist eine Folge vom zu wenig essen.

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