[Life-Log] Tyler (Das Richtige tun & Mach (k)ein Projekt draus)

bearbeitet 7. November in Tagebücher und Logs

Einleitung:
Inspiriert vom neuen Schwung im Forum (Danke an @Gnahn an dieser Stelle :smile: und @Sascha ), habe ich mich dazu entschieden einen Life-Log zu starten.

Dafür gibt es mehrere Gründe.
1. Gedankengänge die ich als unausgereift und nicht würdig für einen eigenen Post erachte, können trotzdem Impuls zu einer Dikussion oder Handlung für andere sein.
2. Ich selbst konsumiere Life-Logs und will meine Konsum-Produktions Balance verbessern
3. Vlt. erhöht der Life-Log eine Art äußeren Druck auf mich (quasi eine Walk of Shame, dem ich nur durch positive Verhaltensänderung entkomme indem ich den Walk of Shame zu einem Walk without Shame mache)

Mein Life-Log wird folgende Elemente enthalten:
1. Monitoring einiger für mich wesentlicher Kennzahlen (KZL). Wirkt auf den ersten Blick vlt. umständlich, aber ich muss täglich nur ein paar Sachen eintragen und jede Woche kurz die Tabelle aktualisieren. D.h. der tägliche Aufwand liegt hierbei bei ca. 10 Minuten. Dadurch führe ich mir täglich vor Augen, ob (und wie gut) ich an meinen Zielen gearbeitet habe. Bei manchen KZLs geht es nur um eine Checkliste (eine Sache wurde erledigt oder nicht), bei manchen messe ich Sachen (z.B. wie viel gelernt, gegessen, gewichst). Schon ältere aber trotzdem aktuelle Gedanken von mir zur Unterscheidung von Monitoring und Tagebuch findet ihr hier [https://forum.me-improved.de/discussion/192/was-monitore-ich-wie-viel-und-warum/p1]
2. Gedankengänke. Sind Tagebuch ähnliche Gedankenauszüge in denen ich Gedankengänge zu diversen Themen niederschreibe. Das kann mal ein spezielles Thema sein, mal Auszüge aus meinem Alltag.

Wie oft und wann werde ich die beiden Elemente veröffentlichen?
- Monitoring erfasse ich auf täglicher Basis (eine wöchentliche veröffentlichung erscheint mir hier am sinnvollsten, um das ganze übersichtlich zu halten).
- Gedankengänge werde ich so posten wie es gerade passt

Was bedeutet der Titel?
Das Richtige tun:
Mein größter Flaschenhals um mein Potential auszuschöpfen ist es das Richtige zu tun. Akuell habe ich in vielen Bereichen ein Umsetzungs und kein Erkentnis Problem. Das heißt es ist klar, was die richtige Handlung wäre, tue mich dann aber trotzdem schwer .Es gibt viele coole Zitate die in diesen Bereich rein fallen "Hard Work Pays Off (Mat Fraser)", "There is no substitute for hard work", "Discipline equals freedome" (Willink).
Für mich habe alle eins gemeinsam. Wenn ich immer das Richtige tue, dann wird sich mein Leben (im Vergleich zu aktuell) drastisch verbessern.

Mach kein Projekt draus:
Mir wurde mal von meinem Coach gesagt, "Mach kein Projekt draus". Das hat sich darauf bezogen, dass ich dazu neige Sachen zu überplanen und manchmal einfach machen muss (ein zwei Minuten Telefonat muss ich nicht planen, das muss ich einfach machen).
Da ich Checklisten in meinen KPIs verarbeite, wird u.a. daran gemessen, ob ich die benötigte Arbeit durchführe.
Für mich ist in "Mach kein Projekt draus" auch enthalten, das ich die Sachen nicht unnötig kompliziert mache. Deswegen versuche ich mich auf für mich wesentliche Sachen zu konzentrieren. Dazu gehören aktuell:
Uni auf die Kette kriegen, Soziale Kontakte aufbauen (u.a. um potentielle Partnerinnen kennen zu lernen), Sport

Der Großteil meiner Monitoring Sachen zielt mindestens indirekt auf eines dieser Sachen aus.

Wird sich die Struktur verändern?
Wahrscheinlich schon, da es mein erster Log ist und ich auf der einen Seite konstant Updates geben möchte die mein Projekte Kontinuität in meinen westenlichen Lebensbereichen widergibt, auf der anderen Seite will ich den Aufwand gering halten um mich nicht in Details zu verlieren. Durch mein Studium kriege ich dieses Semester Input zum Thema Modellierung, Prozessgestaltung und Datenanalyse. Dadurch kommt bestimmt der ein oder andere interessante Input den ich aufgreife.

Fragen, Ideen, Impulse oder Rückmeldungen jeglicher Art sind explizit erwünscht ! :smile:

Kommentare

  • Ab morgen startet mein Monitoring.
    Heute einen Podcast von Hubermann zum Thema Süchte gehört.
    Das hat nochmal neue Motivation gebracht, meine Gewohnheiten die meinen Dopamin Spiegel versauen, stärker einzuschränken oder teilweise komplett zu eleminieren. Teilweise sind es Cooping Strategien die ich schon seit 15 Jahren mit mir rumtrage (z.B. die Wichserei, Zocken, Informationen zu diversen Themen konsumieren).

    Dafür habe ich mir eben Cold Turkey runtergeladen. Eine App die vorher festgelegte Websites zu bestimmten Zeiten blockt.
    Zusätzlich habe ich mein Handy von diversen Apps gesäubert. Alles Sachen die ich mit etwas Aufwand umgehen kann, aber ich habe dann etwas mehr Zeit, darüber nachzudenken, ob diese Aktion gerade zielführend ist.

    Ab morgen Startet Tag 1 vom Dopamin Detox. Zusätzlich erschwerend kommt hinzu, dass am Freitag bei mir ein Außenbandriss im Sprunggelenk diagnostiziert wurde. 4 Wochen kein Sport, ab 8 Wochen kann ich wieder mit Fußball einsteigen. Das nervt mich schon hart, weil es mich im Training einschränkt und ich zusätzlich das wöchentliche Fußball spielen nicht als Ausgleich habe
    Aber so ist es jetzt und ich muss mit der Situation umgehen, kann mich nicht drum drücken.

    Zur Einordnung wo ich gerade im Leben stehe:

    • Abgeschlossene Ausbildung inkl. 2 Jahre gearbeitet
    • aktuell im Vollzeitstudium (ohne Nebenjob, werde gerade von den Eltern finanziert)
    • wenn ich das nächste halbe Jahr mein Lernen für die Uni nicht besser mache, als in der Vergangenheit, dann war es das wahrscheinlich mit dem Studium und ich habe weniger Freiheiten in der Job Auswahl + verdiene später weniger (das 1. würde mich hauptsächlich nerven, das 2. ist ein netter Nebeneffekt)
  • bearbeitet 8. November

    Interessant und wirklich aufgeschlossen, würde nicht jeder einen Log der Masturbation beinhaltet machen.
    Viel Erfolg

  • @TroyGermMan schrieb:
    Interessant und wirklich aufgeschlossen, würde nicht jeder einen Log der Masturbation beinhaltet machen.
    Viel Erfolg

    Dankeschön. :smile:
    Am Ende tut es (fast) jeder und davon unabhängig sollte man meiner Meinung nach im geeigneten Rahmen auch dementsprechend damit umgehen.

    Es gab sogar ein paar Logs im Forum, die sogar noch "aufgeschlossener" bei dem Thema waren :wink: .
    https://forum.me-improved.de/discussion/227/project-log-weg-zu-drei-monate-nofap/p1
    Also keine Falsche Scheu.

  • Hatte ich nicht erwartet. :hushed:
    Danke

  • bearbeitet 9. November

    @TylerDurden schrieb:
    Zur Einordnung wo ich gerade im Leben stehe:

    • Abgeschlossene Ausbildung inkl. 2 Jahre gearbeitet
    • aktuell im Vollzeitstudium (ohne Nebenjob, werde gerade von den Eltern finanziert)
    • wenn ich das nächste halbe Jahr mein Lernen für die Uni nicht besser mache, als in der Vergangenheit, dann war es das wahrscheinlich mit dem Studium und ich habe weniger Freiheiten in der Job Auswahl + verdiene später weniger (das 1. würde mich hauptsächlich nerven, das 2. ist ein netter Nebeneffekt)

    Du sagst, wenn du nun nicht vernünftig lernst, "dann war es das wahrscheinlich mit dem Studium". Mal im Ernst: Konzentriere dich weniger auf Dopamin-Detox usw. und LERN RICHTIG! Das Studium ist dein Job. Und deine Eltern geben dir ihr Geld, damit du mehr aus deiner Zukunft machen kannst. Verschwende es nicht. Sorry, wenn ich mich gerade etwas aufrege, aber hier reagiere ich allergisch :smile: Ich an deiner Stelle würde den Fokus der Selbstoptimierung darauf legen, dass Studium zu rocken. Setz dir Lern- und Leistungsziele, finde heraus, wie du am effektivsten lernst und im Studium, mit Willink gesprochen: "den Sieg erringen" kannst.

  • @Gnahn schrieb:

    @TylerDurden schrieb:
    Zur Einordnung wo ich gerade im Leben stehe:

    • Abgeschlossene Ausbildung inkl. 2 Jahre gearbeitet
    • aktuell im Vollzeitstudium (ohne Nebenjob, werde gerade von den Eltern finanziert)
    • wenn ich das nächste halbe Jahr mein Lernen für die Uni nicht besser mache, als in der Vergangenheit, dann war es das wahrscheinlich mit dem Studium und ich habe weniger Freiheiten in der Job Auswahl + verdiene später weniger (das 1. würde mich hauptsächlich nerven, das 2. ist ein netter Nebeneffekt)

    Du sagst, wenn du nun nicht vernünftig lernst, "dann war es das wahrscheinlich mit dem Studium". Mal im Ernst: Konzentriere dich weniger auf Dopamin-Detox usw. und LERN RICHTIG! Das Studium ist dein Job. Und deine Eltern geben dir ihr Geld, damit du mehr aus deiner Zukunft machen kannst. Verschwende es nicht. Sorry, wenn ich mich gerade etwas aufrege, aber hier reagiere ich allergisch :smile: Ich an deiner Stelle würde den Fokus der Selbstoptimierung darauf legen, dass Studium zu rocken. Setz dir Lern- und Leistungsziele, finde heraus, wie du am effektivsten lernst und im Studium, mit Willink gesprochen: "den Sieg erringen" kannst.

    Alles gut. Feedback ist explizit erwünscht, da darfst du dich auch aufregen :smile: .

    Hauptziel ist ganz klar das Studium und ich konzentriere micht nicht hauptsächlich auf Dopamin-Detox. Davon abgesehen können die beiden Dinge Hand in Hand gehen, schließen sich also nicht aus.

  • Das stimmt, die Dinge können gut Hand in Hand gehen. Es klang mir nur so beiläufig, mit dem Studium, daher hatte mich das etwas irritiert. Aber du wirst schon wissen, was du tust :smile:

  • @Gnahn schrieb:
    Das stimmt, die Dinge können gut Hand in Hand gehen. Es klang mir nur so beiläufig, mit dem Studium, daher hatte mich das etwas irritiert. Aber du wirst schon wissen, was du tust :smile:

    Mit dem Sieg erringen, oder zumindest alles dran setzen hast du natürlich Recht! Deswegen ist dieser wohlgewollte verbale Arschtritt in die Richtung, in die ich mich gerade bewege auch gut :smile: .
    Ich würde sagen, ich mache durchschnittlich viel bei einem zeitintensiven Studiengang, muss aber überdurchschnittlich viel Zeit reinpacken um die K.O. Fächer zu packen, also nicht beiläufig, war dann vlt. zu lässig ausgedrückt.

    Also sind wir uns einig im Arsch aufreisen :smile: .

  • Wie ist die Lage?


  • Durchmischt. Gab sehr gute Tage, gab sehr schlechte Tage. Ein möglicher Faktor ist wenig Meditation und wenig Platz meine Gedanken schweifen zu lassen bei gleichzeitig steigender Belastung. Muss nächste Woche mal schauen, warum für den 9.11 Sport angezeigt wird. Das ist falsch, an dem Tag hatte ich nach getaner Arbeit massive Kopfschmerzen + habe gekotzt. Da war kein Sport drinnen.

    Für die nächste Zeit will ich mir mehr Zeit geben Gedanken einfach schweifen zu lassen und die Meditation konsequenter durchzuziehen.
    Jetzt gleich fahre ich zu meinen Eltern und von da aus zu meinen Großeltern. Mein Opa hat morgen Geburtstag, mein Vater fährt ihn besuchen und da ich an 1 maximal 2 Händen abzählen kann, wie oft man das noch mit ihm feiern kann geht es da hin (mit 83 weiß man ja nie, wie lange es hält).

    Ansonsten habe ich gemerkt, dass sich meine Haut extrem verschlechtert hat in der letzten Woche. Ich achte da grundsätzlich nicht drauf. Es ist mir aber aufgefallen. Vorher keine Pickel im Gesicht, aktuell min. 10. Wahrscheinlich eine Kombination aus weniger Ausdauersport (1x 1,5 Stunden Hallenfußball + 2-3x 10-20 Minuten Joggen & oder Swings waren es vor dem Außbandriss. Swings werde ich ab nächster oder übernächster Woche antesten. Je nachdem wie sich das Sprunggelenk anfühlt), mehr Stress und stark schwankendem Schlaf.
    In der Woche hatte ich mal Knieschmerzen. Kamen wahrscheinlich vom einbeinigen Fahrrad fahren (kann mit links fast gar nicht treten, dann trete ich fast nur mit rechts) + vom wenigen dehnen (ist seit 3 Wochen = Außenbandriss fast nicht existent für den Unterkörper). Gegen das Knie hat die Blackroll für Hüftbeuger und Oberschenkel geholfen. Die Schmerzen im Sprunggelenk haben sich interessanterweise massiv verringern lassen, als ich die Fußunterseite und Innenseite (also nicht vom Bänderriss betroffene Stellen) mit der Schröpfmassage zu behandeln. Die Schmerzen waren auch die Folgetage auf dem neuen, niedrigerem Level. Wahrscheinlich kommen mit der Orthese und dem Humpeln anstatt gehen und der damit verbunden Schonhaltung starke Verspannungen im Fuß zustande. Wie auch immer hilft, bin erstaunt und habe mich drüber gefreut.

    Ansonsten habe ich die Woche 3 Liter Knochenbrühe gemacht. Das ganze mache ich jetzt schon seit fast 2 Jahren. Das ganze läuft schon sehr routiniert ab. Das Hühnchen brate ich auch immer direkt an, damit ich an Trainingstagen einfach Knochenbrühe + Fleisch auftaue + TK-Gemüse verwende. Dann habe ich mit frischem Reis mit max. 10 Minuten Arbeitsaufwand eine super Mahlzeit.
    Dieses mal habe ich das Hünchen im Backofen gebraten, anstatt in der Pfanne. Das ich da nicht früher drauf gekommen bin. Ist max. ein fünftel vom Arbeitsaufwand mit der Pfanne, da ich nicht die ganze Zeit dabei stehen muss, Sachen wende, etc..
    Ich finde es interessant, wie sehr man sich mit der Zeit verbessern kann, wenn man darauf achtet. Etwas ähnliches war mir beim Sauerkraut machen aufgefallen. Da mache ich immer knapp 4-5Kg in einem Ansatz. Anfangs ist mir aufgefallen, wie ich den Kohl schneiden + in den Mixer stopfen muss, damit er nicht verstopft. Beim letzten Ansatz kam mir dann noch der Gedanke, statt Ingwer einfach mal Merretich auszuprobieren. Geht mir um die Schärfe im Sauerkraut und das Schälen vom Ingwer kostet immer extrem viel Zeit (Ingwer mit Schale ist einfach scheiße von der Konsistenz im Sauerkraut). Merretich sollte ich ganz einfach schälen können.

  • Die Schlafdauer werde ich auch noch verändern. Er wollte mir leider nicht den Tag anzeigen. Kurzfristig geht natürlich auch mal ne Phase mit weniger Schlaf. Aber mittelfristig schränkt es mich ein.

  • Denkst du die Pickel sind stress bedingt, oder hast du ernährungsmäßig was geändert?

  • @TroyGermMan schrieb:
    Denkst du die Pickel sind stress bedingt, oder hast du ernährungsmäßig was geändert?

    Ernährung hat sich in den letzten 3-4 Wochen nicht geändert. Stress ist hoch, Sport ist runter gegangen. Deswegen schätze ich mal Stress

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