Fast barzt es - Dialog oder Tod | Ep 18. Meditation 1 - Raphael Scullion

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Kommentare

  • Bisher fand ich das Gespräch ganz anregend. Ein Bezug zur Praxis fehlt mir allerdings noch (aber der ist ja auch geplant, so wie ich das im - übrigens spannenden - inoffiziellen Abschluss verstanden habe).

    Inhaltlich habe ich es bisher so verstanden: Der Mensch braucht bei Zeiten Entgrenzung. Meditation verschafft diese Entgrenzung. Andere Praktiken können einen aber auch entgrenzen. Daher die Frage: Was ist jetzt das Tolle an Meditation? (Dass man es gut erforschen kann?!) Gibt es ein erwähnenswertes Alleinstellungsmerkmal der Meditation?

    Auch beschäftigt mich weiterhin die Frage, inwieweit es Kontraindikationen gibt. Dazu interessiert mich euer beider Meinung. Was ist beispielsweise mit Traumapatienten, die dissoziieren? Was ist mit Menschen, die sich unwohl fühlen? Ist ein Umgang mit diesen Problem nur eine Frage des WIE meditieren oder vielleicht doch eine Frage des OB meditieren? Oftmals wird ein Unwohlsein ja als "dann brauchst du es am allermeisten" abgetan - und dem stimme ich irgendwie zu, doch in der Praxis scheint es mir dann doch recht schwer, für diese Menschen einen Weg zu finden, eine insgesamt positive und produktive Praxis zu gestalten.

  • wenn ich meine Notizen zu eurem Video sortiert habe, kommt noch mal ein Beitrag von mir.
    Ihr hattet die Frage gestellt, warum Meditation nicht so verbreitet ist (zumindest habe ich es als Unklarheit bei euch verstanden).
    Folgende Gründe sind mir eingefallen
    1. Esoterik Image
    2. Es gibt kein gemeinsames Erlebnis mit anderen in der (Atem-) meditation = im Normalfall fragt man nicht einen Bekannten ob man ne Runde zusammen meditieren will (beim Sport ist das viel einfacher)
    3. Es gibt selten eine Konfrontation damit im Alltag wie z.B. im Sportunterricht oder im direkten Umfeld

    All diese Punkte sind auch Gründe dafür, warum man sich fragt, warum sollte ich meditieren?
    Der praktische Nutzen ist für die meisten (mich aktuell eingeschlossen) nicht klar.

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