Eure Fragen sind gefragt #2: Meditation mit Raphael Scullion

Moin Leute,

ich werde Raphael Scullion zum Thema Meditation befragen/interviewen. Falls ihr die Serie auf Josephs Kanal verpasst habt: Drei Teile und die bisher einzigen Videos, dich ich empfehlen kann. (Außer vlt. Paul Chek, aber da fällt mir nix konkretes ein)

Teil 1, Teil 2, Teil 3

Bis zum Fr. den 6.8. könnt ihr hier noch alle Fragen, Themenvorschläge und Wünsche usw. hier reinhauen, die ihr habt.

Viele Grüße
Sascha

Kommentare

  • @Sascha schrieb:
    Moin Leute,

    ich werde Raphael Scullion zum Thema Meditation befragen/interviewen. Falls ihr die Serie auf Josephs Kanal verpasst habt: Drei Teile und die bisher einzigen Videos, dich ich empfehlen kann. (Außer vlt. Paul Chek, aber da fällt mir nix konkretes ein)

    Teil 1, Teil 2, Teil 3

    Bis zum Fr. den 6.8. könnt ihr hier noch alle Fragen, Themenvorschläge und Wünsche usw. hier reinhauen, die ihr habt.

    Viele Grüße
    Sascha

    Ich fände es cool, wenn man in dem Interview in möglichst kurzer Zeit einen Überblick über das Thema Meditation bekommt. Wenn einen Details interessieren, kann man auf die langen Videos auf Josephs Kanal für zurückgreifen.
    Da ich die Teile bisher noch nicht gehört habe, kann es sein das gewünschte Inhalte schon dort abgedeckt wurden.

    Jetzt zu meinen Fragen
    1. Warum ist Meditation ganz allgemein wichtig
    2. Welche Formen von Meditation gibt es (Angeleitete Meditation wie Yoga Nidra/ Traumreise/ Progressive Muskelentspannung, Meditation in repetiven Sachen wo ich nicht nachdenken muss (z.B. Gehen, Schwimmen etc., Achtsamkeitsmeditation (Atemmeditation, bewusstes Kochen/ Putzen)
    3. Welche Funktionen erfüllen die jeweiligen Meditationsformen und welchen Zweck erfüllen Sie (z.B. Achtsamkeit steigern, Stress abbau, bemerken welche Gedanken einen beschäftigen (die z.B. während der Atemmeditation auftauchen))
    Anekdote und gleichzeitig Frage: Andrew Hubermann hat in einem seiner Podcasts empfohlen, nach dem Lernen (sowohl von Bewegungsabläufen des Körpers als auch dem Lernen für Uni, Schule, Arbeit und co.) 20 Minuten Non-Sleep-Deep-Rest zu machen (sein Beispiel war Yoga Nidra) um den Lernfolg zu steigern. Wie sinnvoll hält Raphael das und warum funktioniert das (falls es funktioniert).

    1. Wie kann ich den Erfolg von Meditation messen und sinnvoll steigern (z.B. Puls zwischen den Fingern spüren, als Steigerung störende Musik während Atemmeditation hören)?
    2. Was können sinnvolle Standards sein (z.B. jeder Zeit innerhalb von 5 Minuten Atemmeditation einen Zustand erreichen in dem man keinen Gedanken im Kopf fixiert)

    Warum diese Punkte? Es wird erklärt was alles zu Meditation gehört (siehe1.), welche Formen es gibt (siehe2.), wann diese Formen sinnvoll sein können (siehe3.), wie ich eine erfolgreiche Meditation erkenne (siehe4.) und was ein Ziel sein könnte(5.).
    Damit kann sich ein Meditationsneuling (und fortgeschrittene) sinnvoll überlegen, wie er Meditation ganz konkret im Alltag einbauen kann.

  • bearbeitet 3. August

    Während ich meditiere und kurz danach fühle ich mich ruhig und entspannt. Allerdings habe ich bislang noch nie einen Unterschied durch Meditation im Alltag bzw. im Rest meines Lebens gespürt (Anmerkung: Ich habe noch nie länger als 30 Tage am Stück täglich meditiert). Daraus ergibt sich meine Frage: Woran erkenne ich, dass meine Meditationspraxis Wirkung zeigt?

    Ich finde Meditation sehr interessant und verlockend. Aber aufgrund meiner weitgehend fehlenden positiven Erfahrungen mit Meditation bin ich mittlerweile doch skeptisch geworden. Derzeit habe ich den Eindruck, dass es mehr Wirkung zeigt, wenn ich, anstatt morgens 10 min zu meditieren, mich bewusst mehrmals am Tag daran erinnere, tief durchzuatmen, langsam zu machen und zu fokussieren oder zu entspannen.

  • Ich bin leider zu spät, aber vielleicht ja doch noch rechtzeitig.

    • "Wann/wem ist eine Meditationspraxis nicht zu empfehlen? Oder ist jedem eine Meditationspraxis zu empfehlen, nur nicht jedem in jedem Moment jede spezifische Praxis (wie vielleicht auch nicht jedem in jedem Moment/Lebensabschnitt jede Sportart zu empfehlen ist)?"

    • "Meditation ist ein sehr weiter Begriff. Welche verschiedenen Praktiken gibt es? Werden alle veschiedenen wissenschaftlich untersucht, oder beschränken sich die Studien auf bestimmte Formen der Meditation? Wenn ja: Welche Implikationen hat dies für die Datenlage?"

    • "Gibt es Untersuchungen zur Auswirkung einer Meditationspraxis auf die Beziehungen des Praktizierenden?"

  • Die Punkte von dir @Johannes finde ich sehr spannend!

    Zunächst denke ich muss man achtsam/bewusst leben als Lebensweg und Meditation als Praxis unterscheiden. Der Mensch hat ja zwei Modi in denen er lebt "Having-mode" und der "being-mode" (John Vervaeke). Und bei Meditation als "psychotechnology" geht es darum sich dem being mode wieder zu erinnern und zu verbinden. Weil viele Bedürfnisse die wir haben sind being needs.

    In meiner Erfahrung habe ich schon Zeiten gehabt in denen ich gefühlt zuviel meditiert habe. Also über so einen sweet spot herausgegangen bin.
    Raphaels Erfahrung zur Auswirkung auf die Beziehungen interesiert mich ebenfalls sehr!

  • Aufnahme ist gemacht.

    Krassestes Gespräch über Meditation meines Lebens.

  • Einen Tag verloren: Mein Rechner ist zu lahm, das ganze Gespräch (3h) zu bearbeiten. Anderes Programm zum schneiden genommen: Ergebnis aus 1x2,5GB wurden 2x8GB... Dafür hat mein Rechner einen Vormittag gebraucht.

Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.