Abnehmen macht nicht glücklich und kann sogar schädlich sein

Wenn man das Abnehmen durch physiologische Maßnahmen erzwingt, ohne die entsprechende seelische Arbeit zu leisten, verschlechtert sich unter Umständen der seelische Zustand, obwohl sich der körperliche Zustand bessert: Nach einer Magenverkleinerung steigt das Risiko für psychische Probleme heißt es. Doch besser müsste es heißen: Die einst kompensierten Probleme können nun aus physiologischen Gründen nicht mehr kompensiert werden.

Abnehmen macht nicht glücklich

Kommentare

  • Fett sein und/oder Überfressen erfüllt eben eine Funktion.

    @Sascha schrieb:
    Die einst kompensierten Probleme können nun aus physiologischen Gründen nicht mehr kompensiert werden.

    Stelle ich mir schlimm vor. Du willst dich vollfressen, brauchst das sogar total dringend, aber nach einem Apfel bist du voll. Ich habe selbst zum Beispiel Angst davor, mich nicht mehr bewegen zu können und somit die Bewegung nicht mehr als Kompensation benutzen zu können.

  • @Johannes schrieb:
    Stelle ich mir schlimm vor. Du willst dich vollfressen, brauchst das sogar total dringend, aber nach einem Apfel bist du voll. Ich habe selbst zum Beispiel Angst davor, mich nicht mehr bewegen zu können und somit die Bewegung nicht mehr als Kompensation benutzen zu können.

    Jap. Einer meiner größeren Herausforderungen, denen ich mich stellen muss. Erst ein paar bedrohliche Verletzungen haben mir geholfen. Große kognitive Verwundbarkeit von mir.

  • Und der Verlust meiner Aufmerksamkeitsfähigkeit... ist mein größtes Grauen.

  • Ich beschäftige mich in den letzten Monaten beruflich viel mit orthomolekularer Medizin. Ich bin mir sicher, dass Essen als Kompensationsmechanismus für diverse psychische Probleme zieht - und dann, bei Reduktion des Essens, eben nicht mehr funktioniert.
    Interessant wäre aber auch die Frage, inwiefern die geringere Menge an Essen zu einer schlechteren Mikronährstoffversorgung führt, die wiederum psychisches Unbehagen erheblich erhöhen kann.
    Ich habe da keine Antwort, würde in diesem Zusammenhang aber umso mehr empfehlen, entsprechende Blutwerte tatsächlich checken zu lassen.

  • @Jost schrieb:
    Interessant wäre aber auch die Frage, inwiefern die geringere Menge an Essen zu einer schlechteren Mikronährstoffversorgung führt, die wiederum psychisches Unbehagen erheblich erhöhen kann.

    Sehr spannende These! Auch zu bedenken sind die Markonährstoffe. Derjenige lebt plötzlich in einem riesigen Energiedefizit und zwar ständig. Das ist psychisch auch extrem belastend.

  • @Jost schrieb:
    Interessant wäre aber auch die Frage, inwiefern die geringere Menge an Essen zu einer schlechteren Mikronährstoffversorgung führt, die wiederum psychisches Unbehagen erheblich erhöhen kann.
    Ich habe da keine Antwort, würde in diesem Zusammenhang aber umso mehr empfehlen, entsprechende Blutwerte tatsächlich checken zu lassen.

    Ich vermute, dass da allenfalls ein bestehendes Problem vergrößert wird, aber kaum gravierende Neuprobleme auftreten. Wenn man so dick geworde ist, ist die Mikronährstoffversorgung mit großer Wahrscheinlichkeit auch während der Zeit davor am Arsch. Schließlich wird man nicht dick, wenn man sich an Feldsalat mit Rinderniere überfrisst.

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