[life log] Marius Tagebuch Infrastruktur

bearbeitet 8. April in Tagebücher und Logs

Hallo Leute, ich will auch ein Tagebuch führen.

Wozu:
Dieses Log soll mir bei der Reflexion meines Tagesablaufs helfen.
Ich habe den großen Fehler in der Vergangenheit gemacht nicht oder unstrukturiert meinen Lebenswandel zu dokumentieren. Darum habe ich keine Sicherheit, in welchen Dingen ich mich verbessert habe, obwohl ich schon sagen würde, dass sich gefühlt vorangekommen bin.
Von der Tatsache, dass das hier ein paar Leute verfolgen erhoffe ich mir natürlich auch in schweren Zeiten dranzubleiben.

Was:
Ich bin noch dabei mir eine gute Infrastruktur zu erarbeiten. Ich werde also prozessorientierte Ziele setzen. Mein Fokus wird zunächst (mindestens einen Monat) auf meiner Schlafroutine liegen. Aber auch zu Ernährung, Bewegung und Morgenroutine wird es ab und zu was geben. aber verpflichtende Ziele in diesen Bereichen würden mich überfordern.

Mein Ziel:
Täglich um 8:30 aufzustehen und spätestens um 24:30 ins Bett zu gehen. Mit einer Ausnahme pro Woche.

Über mich:
Ich arbeite als Schauspieler am Theater. Das heißt, ich arbeite oft abends, teils bis 23:00. Wochen der Überlastung (vor Premieren) werden von Wochen der Langeweile abgelöst. Die Proben für die Stücke bestehen mal aus stundenlangem rumsitzen und mal aus leichter Dauerbewegung. Die derzeitige Produktion ist permanente leichter Dauerbewegung, also derzeit habe ich keinen Bewegungsmangel. Mein Essensrhythmus muss sich auch nach den Abendvorstellungen richten, ich kann mich nicht vorher vollfressen, muss da gut planen und Einpacken.

Schlaf

  • der ewige Versuch mal dauerhaft um 8:30 aufzustehen, gelingt mir seit 2 Wochen ganz gut, will ich aber festigen.
  • Die Abendroutine, die aus 15min Meditation und dann lesen besteht. Klappt zu 85%

Bewegung

  • Die Morgenroutine, die bei mir aus 10min Mobilitation besteht. Wirbelsäulenwellen, Oberkörperrotation, Entengang, Hängen, Brücke. Klappt zu 85%
  • Training hat mal gut geklappt und jetzt wieder gar nicht. Will das langsam anfangen an die Morgenroutine dranzuhängen, statt Termine in der Woche zu finden. Täglich 20min Liegestütz, Rudern, Reifenklopfen oder einbeinige Kniebeuge im täglichen Wechsel.
  • Habe angefangen Zwischenroutinen zu machen, Burpees, empfinde das als sehr hilfreich, gegen Frieren und Kreislaufschwäche.

Ernährung

  • Selber Kochen, funktioniert zu 70% ist aber chaotisch und hat noch keinen festen Platz in meinem Tag. Oft koche ich für zwei Tage. Derzeit stehe ich 3 Wochen vor einer Premiere und gehe daher in der Nachmittagspause oft zu einem Biorestaurant. Empfinde ich als ok, da es eine große Entlastung ist und immer ein geselliges Erlebnis mit den Kollegen.
  • Bin noch am Rausfinden welche Uhrzeit für mich die späteste fürs Abendessen sein sollte. 22Uhr ist eig zu spät, aber ich habe es hingenommen, da ich zunehmen muss und sonst nicht auf meine kcal komme. Ich wiege 66kg bei 184cm. Habe auch schon einige Male am Abend gefastet, aber dann muss ich vorher genug essen.

Für Ratschläge und Anmerkungen zu allen Bereichen des Lebenswandels bin ich dankbar!

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Kommentare

  • bearbeitet 12. März

    5.03.
    -Geschlafen von 1:00 bis 8:30, sehr gut geschlafen und mit Energie aufgewacht.
    -Morgenroutine + 20 min Krafttraining

    Gut, dass ich gestern am Abend nichts mehr groß gegessen habe, das hat diese Nacht sicher gut getan. Arbeit ging bis spät, hatte keine Pause um zu essen. Letzte Mahlzeit waren ein Apfel und ein paar Nüsse um 21:30 rum.

  • bearbeitet 12. März

    6.03.
    -Geschlafen von 24:30 bis 8:30, einmal aufgewacht in der Nacht und ziemlich matschig aufgestanden.
    -Morgenroutine + 10min Krafttraining

    Frage mich woran das liegt. Hab die absurdesten Gedanken und sollte es wahrscheinlich einfach ignorieren. Essen kanns nicht gewesen sein. Späteste Mahlzeit war um 21:30, also ok, fühlt sich auch nicht so an, dass es daran gelegen hat. Aber das mit dem Aufwachen in der Nacht war auffällig, ich habe extrem geschwitzt, vielleicht weil ich gestern wieder richtig viel gegessen habe. Und ich schlafe immer noch mit dicker Daunendecke und Heizung. Ich sollte wahrscheinlich echt mal die dünnere nehmen, die ich mir eh schon nebens Bett gelegt habe.

  • bearbeitet 12. März

    7.03.
    -Geschlafen von 1:45 bis 8:30, wieder einmal geschwitzt aufgewacht und schlecht geschlafen.
    -Morgenroutine: Spaziergang, weil kraftlos.

    Gestern war "Bergfest" von der Arbeit, deshalb erst um 1:45 im Bett.
    Ich hab Schiss gehabt die dünne Decke zu nehmen, erst nachdem ich aufgewacht bin. War dann aber auch nicht besser.

  • bearbeitet 12. März

    8.03.
    -Geschlafen von 1:00 bis 8:30, sehr gut durchgeschlafen und erholt aufgewacht.
    -Morgenroutine + 20min Krafttraining

  • bearbeitet 8. März

    Ich grüße Sie :smile:
    Warum machst du dein Krafttraining nicht in den Zwischenroutinen ala Grease the Groove ?

  • bearbeitet 12. März

    9.03.
    -Geschlafen von 24:00 bis 8:30 auf einer Skala von 0-10 (10 ist komatös): 5
    -Morgenroutine

  • bearbeitet 12. März

    10.03.
    -Geschlafen von 24:00 bis 8:30 einmal kurz aufgewacht, bin aber gut ausgeruht. (5)
    -Morgenroutine

  • @Dominique schrieb:
    Ich grüße Sie :smile:
    Warum machst du dein Krafttraining nicht in den Zwischenroutinen ala Grease the Groove ?

    Grüßgott,
    danke für den Tipp! Das klingt sehr vorteilhaft. Ich werde das mal ein Woche ausprobieren.

  • bearbeitet 12. März

    11.03.
    -Geschlafen von 0:30 bis 8:30, gar nicht erholsam, mit ach und Krach aus dem Bett gekommen.
    -Keine Morgenroutine
    Hatte heute mega das Kreislauftief. Die Mittagsproben waren ein Kampf. Nach einem Waldbad gingen die Abendproben besser.
    Frage mich, ob mein Unruhiger Schlafe mit dem Tageslichtentzug zusammenhängt. Habe jetzt seit über zwei Wochen tagsüber Proben in einem Raum ohne Fenster.

  • bearbeitet 11. März

    Hast du mal überlegt, Faktoren die die Schlafqualität beeinflussen mit zu beobachten ? Bewegung, Aufenthalt unter freiem Himmel, Frühstück, Stress, Grübeln, spätes Essen & Training, insbesondere später Stress & Kunstlicht & Regelmäßigkeit der Schlafenszeiten.

  • bearbeitet 12. März

    12.03.
    -Geschlafen von 24:00 bis 9:00, gut geschlafen und gut erholt (8)

    -Morgenroutine

    Endlich hat sich mein Körper mal wieder richtig entspannt. Tolles Gefühl, aber habe dadurch verpennt. Habe mein Kreislauftief überwunden. War den ganzen Tag energiegeladen. Habe gestern vor 19 Uhr meine letzte Mahlzeit eingenommen, bin mit etwas knurrendem Magen in Bett gegangen, scheint gut gewesen zu sein.
    War auch heute wieder im Wald.

  • @Dominique schrieb:
    Hast du mal überlegt, Faktoren die die Schlafqualität beeinflussen mit zu beobachten ? Bewegung, Aufenthalt unter freiem Himmel, Frühstück, Stress, Grübeln, spätes Essen & Training, insbesondere später Stress & Kunstlicht & Regelmäßigkeit der Schlafenszeiten.

    Ja, ich denke es kann eigentlich nur am Tageslichtentzug liegen. Zudem ballern mich bis 22:45 riesige Theaterscheinwerfer an. Zu Hause verwende ich dann nur noch schwaches Licht und Kerze.
    Ich frühstücke immer fett und proteinreich (Nüsse, Fleisch, Fisch, Eier) und seit einigen Wochen auch meist ohne Kohlenhydrate.
    Bewegung habe ich auf der Arbeit recht viel, da das Stück, das wir Proben nur aus Singen und Tanzen besteht. Trotzdem gibt es immer wieder Phasen, wo man wartet und rumsteht oder sich nicht mehr konzentrieren kann und ich dann in so einen Energiesparmodus fahre. Da würden sich eigentlich Zwischenroutinen anbieten, damit die Energie oben bleibt. Das könnte ich verbessern!
    Spätes essen habe ich eingestellt und es scheint zu funktionieren.
    Grübeln ist bei mir leider ein Dauerthema. Versuche das vor dem Schlafen mit Meditation zu dämpfen. Funktioniert mal besser mal schlechter.

  • 13.03.
    Geschlafen von 00:00 bis 8:30, gut (7)
    Morgenroutine

  • 14.03.
    Geschlafen von 00:00 bis 8:30, einmal aufgewacht (5)
    Morgenroutine

  • 15.03.
    Geschlafen von 00:00 bis 8:00 (7)
    Morgenroutine

  • bearbeitet 16. März

    16.03.
    Geschlafen von 23:00/00:00 bis 8:30 (8), erholsam.
    Morgenroutine

    Habe gestern eine Radtour gemacht und war dadurch den halben Tag draußen, mit dem GtG Training zusammen war viel Bewegung da.

    Hatte zudem noch ein sehr gutes Gespräch mit meinem Bruder in dem es um Zielgerichtetheit ging. Damit habe ich ein großes Problem, es fällt mir schwer bedeutsame Aufgaben zu finden und dann daran zu glauben. Stattdessen feuert bei mir die Grübelei und lähmt mich. Mein Bruder hat mir geholfen Aufgaben zu finden. Dadurch und durch die Bewegung hatte ich das Gefühl: Heute geht es voran. Ich war am Abend so müde, dass ich ungewollt weggeknackt bin. Meditiation habe ich dadurch natürlich verpennt. Da mir die aber das Einschlafen erleichtern soll, war es ok für mich.

    Dadurch bin ich jetzt auf den Trichter gekommen, dass meine geistige Unruhe und auch mein unruhiger Schlaf mit fehlender Zielgerichtetheit zusammenhängen. Ich muss definitiv mehr innere Ordnung schaffen, durch einen klaren Plan den ich verfolge.

    Zudem sind Gedanken gekommen, dass ich vielleicht auch einfach zu viel schlafe. Und dass ich mich körperlich nicht auslaste. Wegen Corona-Virus fällt die Arbeit erstmal flach, da muss ich besonders auch mein tägliches Bewegungspensum achten.

  • bearbeitet 18. März

    17.03.
    Geschlafen von 23:00 bis 8:00, eher gewunden, gar nicht erholsam (3)
    Morgenroutine

    Habe gestern nur zwei Mahlzeiten gegessen (weil ich zu spät mit Frühstücken begonnen habe), dafür große. Die zweite war viel zu spät um 21:00. Bei einer kleinen geht das, aber nicht bei einer wirklich großen. Lag mir die ganze Nacht im Magen. Ich ärgere mich tierisch über diesen dummen Fehler. Fazit ist: Zwei große Portionen essen, kein Thema, aber wenn dann das Abendessen ausfallen lassen. Am Frühstück ist nicht zu rütteln, sonst verlagert sich alles nach hinten.

  • 18.03.
    Sehr gut durchgeschlafen von 00:30 bis 8:00, (8)
    Morgenroutine

    Ein leerer Magen hilft verlässlich!

  • 19.03.
    Sehr gut durchgeschlafen, von 00:30 bis 8:30
    Morgenroutine

  • 20.03.
    Sehr gut durchgeschlafen, von 00:00 bis 8:30

  • bearbeitet 20. März

    Damit habe ich ein großes Problem, es fällt mir schwer bedeutsame Aufgaben zu finden und dann daran zu glauben.

    Worüber grübelst du genau? Dass deine Aufgaben nicht bedeutsam für dich sind, oder dass du keine Aufgaben hast? Anders gefragt: Fehlt es dir an Aufgaben oder an Sinn in deinen Aufgaben? Oder ist es etwas anderes?

    Außerdem könnte folgendes für dich eine interessante Reflexionsfrage sein. Ist das Begrübelte das Problem, oder das Grübeln selbst?

  • 21.03.
    Geschlafen von 00:00 bis 7:30, sehr gut

  • bearbeitet 23. März

    22.03.
    Geschlafen von 23:00 bis 7:45, sehr gut
    Habe am Nachmittag ein 2min Kältebad genommen. Mein zweites überhaupt. War der Hammer, ich habe direkt danach einen Lachflash gekriegt. Am Abend war ich sehr müd, deshalb so früh im Bett gewesen.

  • @Johannes schrieb:
    Worüber grübelst du genau? Dass deine Aufgaben nicht bedeutsam für dich sind, oder dass du keine Aufgaben hast? Anders gefragt: Fehlt es dir an Aufgaben oder an Sinn in deinen Aufgaben? Oder ist es etwas anderes?

    Außerdem könnte folgendes für dich eine interessante Reflexionsfrage sein. Ist das Begrübelte das Problem, oder das Grübeln selbst?

    Eigentlich ist es so, dass ich nicht zielgerichtet bin. Es herrscht viel Chaos in meinem Kopf und ich überdenke meine Ziele häufig. Vor allem erreiche ich weil alles eher diffus bleibt wenig. Das gibt es Phasen der Lustlosigkeit, in denen mir scheint, ich habe keine sinnvollen Aufgaben. Dann suche ich nach DER großen Aufgabe, die mir Antrieb gibt und für die es sich zu kämpfen lohnt. Die finde ich natürlich so nicht.
    Jetzt habe ich das Future authoring gemacht und da habe ich doch sehr schnell gemerkt, dass ich auf dem Holzweg bin, wenn ich unkonkret bleibe.
    Beim Future authoring entwirft man mit Hilfe von offenen Fragen und Aufsatzübungen seine ideale Zukunft. Zudem formuliert man konkrete Ziele und entwirft dazu passende Strategien.
    Das hat mir sehr geholfen. Erstens, indem mir diese Übung gezeigt hat, dass es die basis Dinge sind, die wirklich wichtig sind (z.B. Selbstentwicklung und Gesundheit).
    Zweitens hat es mir gezeigt, dass ich die kleinen Dinge meistern muss (zum Beispiel ein besserer Fahrradfahrer zu werden, nicht jedes Mal angeschnautzt zu werden, weil ich irgend einen Scheiß mache). Vor allem wenn ich grade nicht die große Überaufgabe habe, die mich zieht.
    Und schriftliches Träumen über die ideale Zukunft kann ich nur empfehlen.
    Jetzt sind schon ein paar Tage vergangen sei dieser Erkenntnis. Ich fühle mich sehr viel zielgerichteter.

  • @Majus schrieb:
    Zweitens hat es mir gezeigt, dass ich die kleinen Dinge meistern muss (zum Beispiel ein besserer Fahrradfahrer zu werden, nicht jedes Mal angeschnautzt zu werden, weil ich irgend einen Scheiß mache). Vor allem wenn ich grade nicht die große Überaufgabe habe, die mich zieht.

    Wieso sind die kleinen Dinge wichtig ? Was unternimmst du gegen angeschnauzt werden ?

  • bearbeitet 24. März

    Weil am Ende des Tages die Summe der kleinen Dinge, das Ergebnis des großen Ziels sind. Beispiel: Ich will ein erwachsener Mann sein, der für andere ein Vorbild ist und irgendwann mal ein guter Vater. Ich werde aber oft beim Fahrradfahren angekackt, weil ich telefoniere, esse oder trinke beim Fahren. In dem Moment, wo ich angekackt werde wird mir meine Unreife direkt vors Gesicht gehalten. Mein Selbstbewusstsein schrumpft. Also unterlasse ich das in Zukunft. Ich akzeptiere Regeln gegen meinen kindlichen Egoismus, dagegen zu verstoßen. Das ist für mich Arbeit an dem Ziel. Andersherum betrachtet: Kann es überhaupt möglich sein ein reifes Vorbild zu sein, dass beim Fahrrad fahren isst und deshalb unsauber fährt? Nein.

  • 23.03.
    Geschlafen von 00:00 bis 7:00 sehr gut (8)

  • bearbeitet 23. März

    @Dominique schrieb:

    Was unternimmst du gegen angeschnauzt werden ?

    Also ich ändere mein Verhalten

  • achso ok, jetzt hab ichs gerafft.

  • 24.03.
    Geschlafen von 23:00 bis 6:40, sehr gut (8)

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