Über die antifragile Psyche

Kommentare

  • bearbeitet 1. Februar

    Mir ist natürlich klar, wie groß die Frage ist, weil ich selbst seit Jahren an ihr beiße. Eine Antwort darauf ist abhängig von der Erkenntnismethode und den gewählten Modellen. Mich hat ein Blitzlicht in deine Gedanken interessiert, und das habe ich bekommen. Ich ziehe daraus meine Schlüsse. Vielen Dank!

    00:32:00 @Sascha: "Wir sind moralisch erkrankt, nicht psychisch."
    Als Beispiel nennst du Hedonismus. Welche Beispiele für diese These gibt es noch?

    Die Formulierung "Wir sind moralisch erkrankt, nicht psychisch." ist äußerst spannend. Das gibt mir viel zu denken. Ich hatte meine These so formuliert: Die Krise der Moderne ist eine spirituelle Krise. Das kriegt man bestimmt unter einen Hut.

    Spannend ist übrigens auch der Ansatz, der aus der Frage Was sind die Glaubenssätze der antifragilen Person? hervorgeht.

  • Ich fand den Vortrag gut aber auch sehr theoretisch. Etwas mehr handlungsrelevante Beispiele und Lebenspraxisanleitungen um zu einer antifragilen Psyche , einem gesünderen Lebenswandel zu gelangen wären noch ergänzend sehr hilfreich. Sicherlich ist eine theoretische Betrachtung eines Problems/einer Fragestellung sinnvoll und eine ergänzende praktische Anleitung zum guten Leben würde dies abrunden.
    Dies ist auch immer in den Blogs Saschas Stärke den Praxisbezug hervorzuheben und umsetzbare Anleitung zu geben.

  • Ein Problem dieses Themas ist, dass es eigentlich nicht Antifragilität der Psyche sein kann. Die ist antifragil. Da kommt es nur darauf an, dass man sich im richtigen Maß belastet und dann nutzt man die der Psyche zu eigenen Antifragilität. Deswegen habe ich auch die Sachen mit der Norm gesagt. Eigentlich ist es eine antifragile Extraschicht, die gewissermaßen auf antifragile Weise die Antifragilität der Psyche bedient.

  • Danke es wird etwas klarer. Hast Du ein paar Beispiele aus Deiner Erfahrung wie man die Belastung im richtigen Maß dosiert und die Psyche zur Antifragilität nutzt.

  • Denk einfach an Feedbackschleifen.

    Krafttraining:

    Für einige funktioniert ein Plan, in dem Tester und Builder drin sind. Alle paar Woche wird im Test das Max bestimmt. Das kann ein echtes Max sein oder auch nur ein Minimal-PR. Dann passt man die Gewichte für den folgenden Zyklus darauf an.

    Alltagsbelastung:

    Man nimmt Marker für die Erholung (wie fühle ich mich, Finger Tapping Test usw.) und passt danach die Belastung an.

    Fasten:

    Man bricht das Fasten dann, wenn man kognitive Einschränkungen hat, nicht nach einem festen Zeitfenster.

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