[life log] Dominique Tagebuch

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Kommentare

  • bearbeitet 15. März

    14.03.2020

    Ich habe gestern und heute verschlafen und nachgelassen von der Disziplin. Vielleicht liegt das daran, dass durch den Ausfall des Semesterbeginns (Coronavirus) jetzt unklar geworden ist, was nächsten Monat zu tun ist. Und ich komme schlecht zurecht mit Ungewißheit. Beziehungsweise verliere dann Antrieb.

    Ich habe gestern meine Leistung getestet. Ich habe 8 Wochen jeweils 2x pro Woche Ringdips und Klimmzüge trainiert.
    Klimmis Obergriff, eng x 0kg RM 8 -> 8 (!)
    Klimmis Hammergriff x 0kg RM 8 -> 9
    Ringdips x 0kg RM 8 -> 9

    Gewicht zugelegt habe ich wohl nur 1kg (ist auch nicht mein Ziel gewesen). Zwei Wochen habe ich wenig geschlafen. Gegessen habe ich durchweg eher viel und sauber. Die letzten 4 Wochen ketogen, aber glaube nicht, dass das iwas ausgemacht hat. Training war sehr spezifisch und eher anstrengend. Training war meistens gefastet mittags. Stress hatte ich in der Zeit und werde ich auch weiterhin haben. Ich hatte mir vorgenommen 12 Wochen bei meinem Trainingsplan zu bleiben, aber habe schon die Geduld verloren. Zu Recht ? Ist das normal so langsam voranzukommen ?

    Folgende Änderungen überlegt

    • Loaded Stretching Übungen für Spagat nur noch 1x Woche zum erhalten
    • morgens 5 min Zirkeltraining
    • 2x Woche Frontheben + Front Lever (SASS) + Cubaner
    • 2x Woche Sprinten + Lizzard Crawls
    • Dips/Handstandliegestütz (Vorübungen) + Klimmzug/ Seilklettern + Griffkraft + Shrimps in der Zwischenroutine, ausschließlich (Grease the groove)

    Danke euch beiden für die Rückmeldung. Ich hoffe es äußern sich noch mehr ! Umso mehr ich weiß, welche Themen Andere beschäftigen, umso relevanter kann ich dieses Tagebuch gestalten. Dass man da was mitnehmen kann an Fremderfahrung.

  • 16.03

    Heute habe ich 2-3h im Internet rumgedaddelt. Mir war nur so halb bewusst, dass ich mir die Low Info Diet eigentlich schon vorgenommen habe.

    Ich schrieb : Wenn ich dumme Sachen mache, weiß ich ja eh genau, dass ich was dummes mache. Da ist diese Stimme in meinem Kopf, aber ich höre nicht auf sie.

    Stimmt wohl nur halb.

    Also ich versuche gerade zu üben, auf verschiedene Lebensbereiche gleichzeitig zu achten. Zu üben mich schneller von Aufgaben zu lösen.

    Johannes schrieb: Die Logik "Wenn ich eine Zigarette geraucht habe, kann ich auch gleich die ganze Packung rauchen" zieht nicht.

    Und gleich wieder weiterzumachen mit meinem Plan, auch wenn ich merke, dass ich gerade eben da verkackt habe.

    Morgen sollte ich anfangen was für die Uni zu machen, nachdem ich die letzten Tage nur geplant habe, was ich mit der freien Zeit genau anfangen soll jetzt.

  • bearbeitet 17. März

    17.03.2020

    Ich habe gerade 4 Wochen frei bis Semesterbeginn. In der Zeit werde ich trotzdem Dinge für die Uni machen. Zusätzlich wollte ich entweder im Forstbereich Praxiserfahrung sammeln oder irgendwo Geld verdienen. Den ganzen Tag überlegt, was ich eigentlich für praktische Erfahrung machen will. Als totaler Laie ist es glaube ich ziemlich schwierig einfach mal so in der Waldarbeit mitzumachen. Die Holzernte mit der Motorsäge ist gefährlich und mit den großen Maschinen zu arbeiten ist keine Option. Dann einen Förster angerufen und der hat gleich abgewunken. Er hat absolut keine Arbeit für mich und meinte, auch generell fahren die jetzt auch im Forstbereich runter wegen dem Virus. Obwohl die Arbeit im Wald ja an der frischen Luft und überschaubaren Personenanzahl stattfindet. Ich habe noch ein paar Professoren gefragt nach Ideen und morgen rufe ich noch ein paar andere Förster an.
    Zwei Stunden verschwendet um zum Bafögamt zu fahren : wegen Corona keine Sprechstunden... Und wieder verschlafen heute.

    Das andere was ich heute den ganzen Tag überlegt habe, was ich eigentlich in dieses Tagebuch reinschreiben soll. Ich hab das Tagebuch aus Intuition angefangen. Jetzt frage ich mich, was ich konkret will :

    • Motivation durch sozialen Druck und Belohnung
    • Geduld und Ruhe indem ich Fortschritte erkenne und emotionale Schwankungen & Fehler relativiere
    • relevante Erfahrung weitergeben

    Heute vegan bis auf Becher Sahne, da kein Training. Ich gebe dem Tag eine 3-.

  • bearbeitet 19. März

    18.03.2020
    Gestern paar Stunden bei Gartenarbeit geholfen. Haben aus einem alten Kahn ein Hochbeet gemacht. Und haben Hühnermist vom Bauern abgeholt. Jetzt habe ich auch endlich meine Eierquelle. Training ausfallen lassen, wollte mich nicht aus der Affäre ziehen.

  • @Dominique schrieb:

    17.03.2020

    Ich habe gerade 4 Wochen frei bis Semesterbeginn. In der Zeit werde ich trotzdem Dinge für die Uni machen. Zusätzlich wollte ich entweder im Forstbereich Praxiserfahrung sammeln oder irgendwo Geld verdienen. Den ganzen Tag überlegt, was ich eigentlich für praktische Erfahrung machen will. Als totaler Laie ist es glaube ich ziemlich schwierig einfach mal so in der Waldarbeit mitzumachen. Die Holzernte mit der Motorsäge ist gefährlich und mit den großen Maschinen zu arbeiten ist keine Option. Dann einen Förster angerufen und der hat gleich abgewunken. Er hat absolut keine Arbeit für mich und meinte, auch generell fahren die jetzt auch im Forstbereich runter wegen dem Virus. Obwohl die Arbeit im Wald ja an der frischen Luft und überschaubaren Personenanzahl stattfindet. Ich habe noch ein paar Professoren gefragt nach Ideen und morgen rufe ich noch ein paar andere Förster an.
    Zwei Stunden verschwendet um zum Bafögamt zu fahren : wegen Corona keine Sprechstunden... Und wieder verschlafen heute.

    Das andere was ich heute den ganzen Tag überlegt habe, was ich eigentlich in dieses Tagebuch reinschreiben soll. Ich hab das Tagebuch aus Intuition angefangen. Jetzt frage ich mich, was ich konkret will :

    • Motivation durch sozialen Druck und Belohnung
    • Geduld und Ruhe indem ich Fortschritte erkenne und emotionale Schwankungen & Fehler relativiere
    • relevante Erfahrung weitergeben

    Heute vegan bis auf Becher Sahne, da kein Training. Ich gebe dem Tag eine 3-.

    warum eine 3- :smile: ?
    Nach Gefühl oder gibt es "harte" Kriterien, wie z.B. wenn ich das und das gemacht habe dann... ?

  • @TylerDurden Vorgestern war das nach Gefühl. Erst gestern habe ich genauer Kriterien festgelegt, dich ich tracken will, um meinen Fortschritt zu bewerten (danke!). Harte (z.B. Stunden gelernt) und weiche (ertrage ich Meinungsverschiedenheiten oder Missioniere ich wieder ?) Kriterien. Das tracken wollte ich privat machen und das Tagebuch nutzen, um zu reflektieren.

  • @Dominique schrieb:
    @TylerDurden Vorgestern war das nach Gefühl. Erst gestern habe ich genauer Kriterien festgelegt, dich ich tracken will, um meinen Fortschritt zu bewerten (danke!). Harte (z.B. Stunden gelernt) und weiche (ertrage ich Meinungsverschiedenheiten oder Missioniere ich wieder ?) Kriterien. Das tracken wollte ich privat machen und das Tagebuch nutzen, um zu reflektieren.

    ah okay, dann bin ich mal auf die nächsten Tage gespannt :)

  • bearbeitet 21. März

    21.03

    Forstunternehmer nach Arbeit zu fragen, hat mich Überwindung gekostet, weil ich eigentlich wenig zu bieten habe (kein Auto, keine Ausbildung, wenig Erfahrung). Hab trotzdem alle Forstunternehmer in der Umgebung angehauen. Die haben alle keine Verwendung für eine Aushilfe. Alle Förster im Umkreis och net. Der Bauer von Mittwoch braucht mich eventuell. Wenn auf den Höfen jemand Corona kriegt, ist dicke Krise, weil die Tiere wollen trotzdem versorgt werden. Dann müssen aber alle Arbeiter in Quarantäne. Bis dahin werde ich mein Herbarium (Pflanzen pressen und in Buch kleben) für Botanik fertig machen. Dann werde ich entweder meine ganzen Notizen und Mitschriebe aus den Vorlesungen im ersten Semester durchgehen und in einen Zettelkasten einspeisen oder den neuen Stoff anfangen.

    War zweimal Sprinten und war geil. Bekam ich den Kopf richtig frei. Nächste Woche lass ich mir vom Kumpel (ehemaliger Sprinter) die Technik zeigen.

    Die letzten vier Tage, habe ich einmal die Low Info Diet eingehalten. Ein Störfaktor ist das Forum. Habe mir vorgenommen, mich nur noch an den Logs im Forum zu beteiligen. Ich habe aber nicht voll verschissen, denn mein Konsum ist vergleichsweise gering gewesen. Waren mehrere kurze Ausrutscher, auch aus Unbewusstsein (Automatismus). Habe mich stellenweise gefangen.

    Das regelmäßige Aufstehen hat lange geklappt. Jetzt bin ich wieder eingebrochen ins alte Schema. Verflixt und zugenäht !!! Produktivität ist eher nicht so gut gerade. Aber egal, einfach machen und viel machen. Ich überlege zu viel

    Ketogene Ernährung kommt gut. Verdauung ist besser und ich scheine etwas klarer zu sein. Müdigkeit ist trotzdem da.

  • bearbeitet 22. März

    22.03.2020
    Zur Low Info Diet: ich scheine nicht der einzige in meinem Umfeld zu sein, der dass Problem hat. Aus den anderen Zimmer in der WG drängen eigentlich permanent irgendwelche Lautsprecherstimmen aus Dokus, Podcasts oder Youtube. :blush: Teilweise auch vom Klo aus.
    Zur Ehrenrettung meiner Mitbewohner muss ich aber auch sagen, ich bin nicht der einzige der die Küche benutzt und ab und zu Frühsport betreibt.

  • @Dominique schrieb: Die letzten vier Tage, habe ich einmal die Low Info Diet eingehalten. Ein Störfaktor ist das Forum.

    Das ist natürlich die Paradoxie, wenn man in einem Online-Forum einen Log über eine Low Information Diet führt. :smiley:

  • @Johannes schrieb:

    @Dominique schrieb: Die letzten vier Tage, habe ich einmal die Low Info Diet eingehalten. Ein Störfaktor ist das Forum.

    Das ist natürlich die Paradoxie, wenn man in einem Online-Forum einen Log über eine Low Information Diet führt. :smiley:

    Wenn man den Log selber schreibt produziert und konsumiert man nicht = mit Low Information Diet kein Problem nach meinem Verständnis oder?
    Natürlich ist der Ort nicht optimal für die Low Information Diet weil er Störanfällig ist :smiley:

  • 23.03.2020
    Muss mich schon zusammenreißen, nicht auf Beiträge und Livestream drauf zuklicken. Ich muss erst noch reinkommen in die Low Info Diet und auch ins Schreiben hier. Noch fehlen mir die Worte.
    War gestern Wandern (genauer:Pflanzen sammeln) und mich danach hingesetzt und mich gelangweilt. Wie krass ich entspannt bin. Nach einer halbe Stunde nichts tun, fühlte ich mich körperlich so angenehm erschöpft, wie nach einer Sauna. Das war fast ein Schock.

  • bearbeitet 25. März

    24.03.2020
    Es gibt jetzt eine Arbeitsvermittlungsbörse für die Branchen, die jetzt dringend Aushilfen brauchen. Vorallem Landwirte, denen jetzt die Saisonarbeitskräfte fehlen, wegen den Qurantänemaßnahmen. Da kann man seine Arbeitskraft inserieren und dann direkt Kontakt aufnehmen, mit Betrieben (Landwirtschaft, Supermarkt, Pflege usw...), die Hilfe benötigen. -> daslandhilft.de/ Also wem langweilig ist, und was sinnvolles machen will..

    Fortschritt Außenrotatoren (Ellenbogen auf Knie) von 2,5kg x 10Wdh. auf 3,75kg x 9 Wdh., in ca. 8 Wochen, bei 5 Sätzen x nahe ans MV x 2x/Woche.

    Ich habe schon lange einen digitalen Wissensspeicher. Es ist einfach ein Ordner mit Textdateien. Die Absicht war, eine Gedankenstütze zu haben und ein Werkzeugkasten für den Lebenswandel*. Alles Wissen sollte rein handlungsanweisend sein. Es ging nicht darum zu forschen oder auf neue Ideen zu kommen. Ich habe vor mindestens drei Jahren erkannt, dass die Forschung zum guten Leben, so wie ich forsche, eher schädlich ist für mich. Seitdem habe ich vorallem das digitale Forschen zur Fragen der Lebensführung reduziert. Jetzt in meiner bevorstehenden Studienzeit, will ich viel Lernen über den Wald. Meine Lebenswandelsforschung will ich weiter minimieren. Konkret also: Mir geht es um eine Low Selfhelp-Shit Diet. (danke für den Begriff)
    Naja auf jeden Fall will ich den Wissensspeicher jetzt gegen einen digitalen Zettelkasten tauschen. Der speichert das Wissen eben so gut. Meine Hoffnung ist, dass ich durch die andere Arbeitsweise flexibler werde im Denken, mehr Spass am Studium habe und ein besseres Verständnis für den Wald entwickel. Hab mich gestern mit meinem Zettelkastenprogramm "QOwnNotes" vertraut gemacht. Ist für Windows.

  • 25.03.2020
    Die letzten zwei Tage waren Grauzonen, was Low Info Diet angeht. Ich habe mir nochmal Artikel zum Zettelkasten durchgelesen, was irgendwie relevant für die Uni ist, aber irgendwie auch lebenswandelsmäßig. Gestern viel Zeit im Internet, um zu forschen, was ich zusätzlich verdienen darf neben dem Studium.
    Pünktlich aufgestanden an 2 von 8 Tagen. :angry:
    Momentan keine Sau im Lande, wegen Corona bleiben sind alle Kommilitonnen zuhause. Mein Bruder darf ich nicht besuchen, weil der im Krankenhaus arbeitet. Was macht ihr während der Quaratäne ? Hat sich was geändert bei euch ?

  • @Dominique schrieb:
    24.03.2020

    Ich habe vor mindestens drei Jahren erkannt, dass die Forschung zum guten Leben aktuell, so wie ich es machen, eher schädlich ist für mich. Seitdem habe ich vorallem das digitale Forschen zur Fragen der Lebensführung reduziert. In meiner Studienzeit, will ich viel Lernen über den Wald. Meine Lebenswandelsforschung will ich weiter minimieren. Konkret also: Mir geht es um eine Low Selfhelp-Shit Diet. (danke für den Begriff)

    Wie kommst du zu der Annahme, dass Forschen aktuell schlecht für dich ist. Meinst du Lebenswandelforschung, oder auch andere? Was ist das Ziel von Forschung für dich?

  • bearbeitet 25. März

    @Majus schrieb:

    @Dominique schrieb:
    24.03.2020

    Ich habe vor mindestens drei Jahren erkannt, dass die Forschung zum guten Leben aktuell, so wie ich es machen, eher schädlich ist für mich. Seitdem habe ich vorallem das digitale Forschen zur Fragen der Lebensführung reduziert. In meiner Studienzeit, will ich viel Lernen über den Wald. Meine Lebenswandelsforschung will ich weiter minimieren. Konkret also: Mir geht es um eine Low Selfhelp-Shit Diet. (danke für den Begriff)

    Wie kommst du zu der Annahme, dass Forschen aktuell schlecht für dich ist. Meinst du Lebenswandelforschung, oder auch andere? Was ist das Ziel von Forschung für dich?

    Problematisch ist vorallem das Thema Lebenswandel (= wie soll man leben ?)
    1. Ich benutze Forschung um mich von Unangenehmen Dingen und Problemen zu betäuben.
    2. Das Forschen erfüllt seinen Zweck nicht. Der Zweck von Forschung ist es, sich Wissen anzueignen, um mehr Einfluß auf sein Leben und einen guten Einfluß auf die Welt zu haben. Oder einfach nur aus Spaß und Neugierde. Aber im Gegenteil. Meine Verhaltensweise und mein Temperament und das Internet führen dazu, dass ich unfähiger und gestresster werde.
    3. https://facebook.com/portal.ido/posts/612484688793515
    4. Ich bin schon versorgt mit Ratschlägen und Ideen. Es ist ja nicht so, dass jeder der 12 Rules for Life gelesen hat, jetzt wie Jesus durch die Welt spaziert. Lesen ist der erste Schritt, der zweite Schritt ist die Umsetzung und Übung der Lektionen. Damit bin ich erstmal beschäftigt.

    Ich sollte es nicht Forschung nennen. Forschung wäre das gesunde, konzentrierte, angemessene Verhalten. Ich pfeife mir einfach Videos und Texte rein und klicke, wie ein wilder Affe im Netz rum.

  • 26.03
    Gestern Sprinttraining + Locomotion (Schubkarre) mit Kumpel. Hatten den ganzen Sportplatz für uns, war sehr lustig.

    Ich habe zwei Probleme mit meiner Produktivität. Das Eine ist, dass ich nicht zur geplanten Zeit aus dem Bett komme. Das Andere ist, dass ich jede Aufgabe super gründlich erledigen will. So verliere ich einfach zu viel Zeit. Kriege nie Alles erledigt, was ich mir für den Tag vornehme.

  • bearbeitet 27. März

    27.03
    Handstandliegestütz auf dem Boden mit den Füßen an der Wand geht ! Obwohl ich bis jetzt fast nur mit Ringdips das Drücken trainiert habe. Für die 100m Sprint ist mein erstes Ziel unter 12,7 sec zu kommen. Habe noch nicht gemessen, die Zeiten in der Schulzeit waren aber mies.
    Zwischenroutine : 5 Ringdips, 4-5 Klimmzugvariation, 3 Shrimps, 22sec. Hängen (Hand + Mittelfinger), durch mobilisieren
    SASS Training : Frontheben x 14kg x 5 x 4 + Tuck Front Lever Pull x 5 x 2

  • 29.03.2020
    Gestern war ein guter Tag, weil ich funktioniert habe, wie ein Soldat. Einfach an meinen Tagesplan gehalten. Zeitdruck ist wohl manchmal auch positiv. Gestern war er aufjeden Fall selbstgemacht und -gewollt.

  • 30.03.2020
    Die letzten 4 Tage waren erfolgreich mit Low Info Diet. Heute war ich etwas in der Grauzone.
    Das Aufstehen läuft überhaupt nicht. An 3/11 Tagen pünktlich aufgestanden.
    Zwischenroutinen im Schnitt 5 pro Tag.
    Seit der Prüfungsphase habe ich noch eine Hausarbeit geschrieben und seitdem nichts mehr gemacht fürs Studium. Vor 4 Tagen habe ich wieder angefangen, zu lernen.
    Trainingseinheiten mache ich schon länger sehr konstant, daran hat sich nichts geändert. Diesen Winter viel Kälte abbekommen.

    Ich frage mich, wie ich meine Familie am besten unterstützen kann.
    Ich bin noch nicht zufrieden mit der Gestaltung dieses Tagebuchs hier.
    Meine Laune ist stark davon abhängig, ob ich das Gefühl habe, produktiv zu sein.

  • bearbeitet 9. April

    09.04.2020
    Ich arbeite seit einer Woche Vollzeit im Biosupermarkt. Dadurch hatte ich weniger Zeit. Lernen und das Tagebuch waren mir dann nicht so wichtig, Training mehr. Dafür gut Pausen gemacht nach der Arbeit. Die Arbeit zwingt mich zum aufstehen um 6:30. Gestern bin ich ausnahmsweise mal freiwillig um 5:00 aufgestanden.

    Low Info Diet läuft gut. Das bedeutet ziemlich genau 50% der Tage bestanden, 25% grauzone (meist hier im Forum oder Zettelkasten.de), 25% verkackt. Aber auch wenn ich verkackt habe, habe ich an diesem Tag früher oder später die Handbremse gezogen. Insgesamt ist die verschwendete Zeit deutlich gesunken und dass obwohl dieses Projekt nicht alleiniger Fokus ist bei mir.Bis jetzt widerstehe ich dem starken Drang mir die Livestreams 81& 84 zum Thema Corona anzugucken.

    Seit ich versuche Erfolgskriterien zu messen, merke ich, dass es manchmal unangemessen ist, nur in Erfolg und Mißerfolg einzuteilen. Es gibt auch Graustufen. um 8:00 aufstehen kann immernoch besser sein als um 9:30. 45min Wikipedia ist besser als 2h Stunden Youtube. Wenn man den ganzen Tag gearbeitet hat und sich danach angemessen erholt, ist der Tag nicht verkackt, auch wenn man keine einzige Tagesaufgabe erledigen konnte.

  • 14.04.2020

    5:00 aufgestanden
    5:15 Training
    7-15 Arbeit
    15:40 Einkaufen
    16:50 Medienkonsum (5min zur Morgenroutine*)
    16:55 Musik hören
    ....

    • hab mich doch noch gefangen.
  • bearbeitet 18. April

    15.04

    07 00 Arbeiten
    16 00 Feierabend
    16 01 quatschen mit Arbeitskollegen
    16 30 nach Hause
    16 31 Mails (Anwesenheitspflicht digitales Semester)
    17 30 Sprinttraining
    19 10 kochen, Medienkonsum (Forum, Nassim Taleb über Corona)
    essen
    Reflexion/ planung (längeres Fasten, Dopaminfasten

    Reflexion - Abends fasse ich noch im Bett unsicher den Entschluss. Ich will 5 Tage in Askese gehen und mein Belohnungssystem resensibilisieren. -> Kein Internet, Bücher, Musik, Essen - nur arbeiten, lernen, schreiben, chillen. Das ganze soll eine Zubringerübung sein für mein eigentliches Vorhaben, zu lernen mich an meinen Zeitplan zu halten bzw. Disziplin zu entwickeln. Auslöser für den Entschluss waren https://forum.me-improved.de/discussion/209/project-log-1-woche-wasserfasten#latest, meine häufigen Kopfschmerzen und dass ich das Fasten vor meinem Mitbewohner verteidigen will.

    Ich hatte Angst bekommen. Schaffe ich es auf der Arbeit durchzuhalten ? Destabilisiere ich mich psychisch nicht fatal (werde ich durchdrehen)?

    16.04

    06 20 aufstehen
    07 00 arbeiten
    12 30 Pause (im Garten sonnen) kurze To Do liste machen, kurze Planung
    16 30 langes, sinnloses Gespräch auf Arbeit (nur Gemecker & Random Talk, keine Lösungsvorschläge)
    19 20 Feierabend, Internetrecherche (ausschließlich wegen Sozialversicherungsrecht*)

    Reflexion - Heute ist mein erster Fastentag. Heute Mega die Zeit verschwendet durch langes unnötiges Gespräch. Schon wieder wie am Montag mit N.

    • zählt also als arbeiten :)
  • bearbeitet 18. April

    17.04

    06 50 Morgenspaziergang
    07 00 Arbeiten
    14 30 zuhause ankommen
    14 31 Komposter kaufen, aufstellen, Nutzung planen
    16 15 mit T über Gott und die Welt reden (Macht, Verantwortung, Survival of the fittest, Menschheitsgeschichte, Religionsgeschichte, Altruismus)
    19 00 Gespräch beenden
    19 01 Loggen, Planen
    19 30 Abendspaziergang
    21 00 zuhause sein
    21 01 schlafen

    Reflexion - ich muss lernen zeitraubende & zwecklose Gespräche auf freundliche Art zu beenden !!!!!!!!!!

    18.04

    07 00 arbeiten
    14 15 feierabend
    15 00 mit A treffen, im Wald abhängen (Shinrin Yoku), Babbeln (Geschichte, Temperament, Religion, Werte, Wald Unterschiede Japan und Deutschland)
    20 00 zuhause sein

    Reflexion - Mein dritter Fastentag ist vorbei. Ich fühle Erschöpfung mental und körperlich. Besonders im Quadrizeps spüre ich sie. Ich war langsamer und ungeschickter bei der Arbeit, welche rein körperlich ist. Geistig ist es so. Ich bin zwar nicht voller Energie und denke auch nicht super schnell und effektiv, aber ich bin innerlich ruhiger und weniger abgelenkt. Es könnte durch den Verzicht selbst oder durch die Haltung entstehen, welchen ich seit dem Verzicht eingenommen habe. Ich muss nicht mehr überlegen, ob ich produktiv bin oder mich ablenke. Und ich muss mir keine Sorgen machen, wie belastet ich mich fühlen sollte, weil ich mich ohnehin erschöpft und belastet fühle.

    Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass ich mich heute sprichwörtlich 12h auf den Beinen halten konnte. Als ich mich mal zwischen der Arbeit hingesetzt habe, überkam mich ein Wonne. Soweit so gut.

  • 20.04.2020

    Heute war der letzte Fastentag. Hat Alles geklappt wie vorgenommen, bis auf 7min Medienkonsum und passiver Haltung in einigen Gesprächen. Ich war körperlich erstaunlich aktiv, habe aber kein Training gemacht, nur viel gearbeitet und spaziert und etwas geradelt. Kreislauf war manchmal bissi schwach.

    Ich denke jetzt habe ich meine Disziplin etwas gelevelt. Ich könnte mal ausprobieren, Genussfasten regelmäßig aber kürzer in den Alltag zu integrieren.

  • 21.04
    Gestern nichts für die Uni gemacht, aber stundenlang überlegt, wie ich meinen Tagesrhytmus gestalte. Ich kann mir aussuchen, wann ich arbeite (arbeite jetzt nur noch 20h die woche).

    22.04
    05 00 aufstehen
    3 h arbeiten
    09 - 18 00 am Schreibtisch mit Pause

    Um 09 00 war ich zu gechillt und hab nicht gleich angefangen zu lernen, sondern erst Mails gecheckt. Es fühlte sich so an, als hätte ich noch soo viel Zeit. Dann habe ich angefangen und beim ersten heutigen Zettel mich daran aufgehangen, was für Tags ich benutzen soll. Ich weiß es immernoch nicht. Parallel habe ich auch über persönliche Dinge nachgedacht und geplant. Dann habe ich eine soziale Gelegenheit genutzt um mich abzulenken/ Pause zu machen. Später habe ich mir noch ein Onlinevorlesunge reingezogen (Schlafpille). Die anfängliche Unbekümmertheit wurde seit 13 00 zu einer innere Hektik. Dann war irgendwann 18 00. Dann hätte ich eigentlich eine Pause gebraucht/ kochen müssen. Stattdessen zog ich mir 30min Peterson rein zum Thema, wie man seine Familie unterstützen kann. Produktivität war ~ 0.

    -> erst die geplanten Tätigkeiten erledigen, dann Pause machen, .........................................., dann spontanen Geisteszuckungen nachgehen
    -> ich stehe ständig mit einem Fuß auf der Bremse und mit dem Anderen auf dem Gas. Ich versuche Dinge umzusetzen und gleichzeitig hinterfrage ich ständig, wie ich die Sachen machen soll.
    Steht ihr auch vor dem Problem, das ihr euch nicht entscheiden könnt ? Ich stehe vor unendlichen vielen Möglichkeiten mein Leben zu verbessern. Außerdem schwanke ich permanent zwischen dem Gedanken, noch mehr Dinge zu machen/ komplizierter zu planen und weniger Dinge zu machen/ einfacher zu planen.

  • @Dominique schrieb:

    Steht ihr auch vor dem Problem, das ihr euch nicht entscheiden könnt ? Ich stehe vor unendlichen vielen Möglichkeiten mein Leben zu verbessern. Außerdem schwanke ich permanent zwischen dem Gedanken, noch mehr Dinge zu machen/ komplizierter zu planen und weniger Dinge zu machen/ einfacher zu planen.

    Die Frage ist was wirklich essentiel ist. Ich neige dazu "Pseudowork" zu betreiben, den Begriff habe ich in einem Buch von Cal Newport das erste mal gelesen und bin seitdem ein großer Fan davon.
    Ich neige dazu die Sachen zu machen die sich angenehm anfühlen und auf den ersten Blick Fortschritt versprechen. Z.B. betreibe ich Recherche für den Balkongarten (der einfach ein Nice to have ist) anstatt z.B. die Steuererklärung zu machen. Die Frage ob etwas essentiel ist hat für mich mittlerweile auch etwas damit zu tun ob ich gerade Pseudowork betreibe. Wenn eine Sache die ich gerade mache nicht die essentielste in diesem Zeitpunkt ist betreibe ich Pseudowork.
    Die Frage mit dem komplizierter ist ob es dir noch einen Mehrwert bietet. Wenn du für das Essen zubereiten doppellt so lange braucht, nur damit es geiler schmeckt, würde ich im Alltag den Mehraufwand nicht betreiben. Sascha hat mir mal den Tipp gegeben Standards zu setzen. Z.B. ich will ausreichend Kalorien und Nährstoffe zu mir nehmen = klare Kriterien was zu Pseudwork in Form von Perfektion und Planung führen kann.
    Ich hoffe ich habe deinen Punkt getroffen und konnte einen Denkanstoß liefern :smile:

  • bearbeitet 23. April

    23.04.2020
    Aufstehen 05 50. Arbeit 4h. Training 5 Sätze Frontheben und Front Lever. 50min bewusste Pause. 90min Uni-Streams. (nur) 20-30min aktive Verarbeitung und Nachbereitung der Streams. 50min Medienkonsum (Zettelkasten.de - gute Tags machen).

    70min Müll reflektieren:

    Ich lenke mich oft ab, indem ich reflektiere. Das funktioniert so wie die Sache mit dem Medienkonsum, nur ohne Medien. Das Problem scheint mir erstaunlich ähnlich zu sein. Sprich ich nutze Reflexion (auch) als Selbstbetäubung, um mich vor sinnvollen und unangenehmen Aufgaben zu drücken. Ich liebe es über mein Leben nachzudenken. Reflexion kann gesund oder ungesund sein. Es kann ausdruck eines proaktiven Menschen sein, der überlegt und effektiv handeln will. so wie diese Refleixon gerade. Bei mir ist es aber oft nicht so. Bei mir ist es oft Ausdruck von mangelndem Mut, Fleiß und Vertrauen.

  • bearbeitet 16. Mai

    Ich bin öfters frustriert weil ich mir einen sehr engen Zeitplan vorgebe, den ich in 96% der Fälle nicht einhalten kann. Oder ich bin gestresst, weil mir der Plan nur zusätzlichen Stress macht, da ich dauernd auf meine vorhersehbare Abweichungen reagieren muss. Also ob ich von 5:00 morgens bis 22:00 wie eine Schweizeruhrwerk laufen kann. die letzten Wochen habe ich mir vorgenommen, morgens zu arbeiten (3,5h) und danach zu lernen und zu trainieren (alle drei Punkte 6x Tage die Woche).

    So sah mein Plan aus
    5:00 aufstehen
    Licht, Bewegung
    5:30 arbeiten
    9:00 snacken + pause
    9:30 lernen
    12:00 essen + pause
    13:30 lernen
    16:00 training
    17:00 kochen, essen
    lesen
    21:00 schlafen

    Das Lernen kommt immer zu kurz. Dabei finde ich mein Studium interessant und lerne eigentlich auch gerne. Irgendwie ist da in meinem Unterbewusstsein eine Hürde, irgendwas was mich stresst, was ich vermeide. Ich habe Angst das Studium zu verkacken, meine kostbare Studienzeit (die viele Freizeit) zu vergeuden und niemals im Leben aufzuholen, wo ich schon abgehängt wurde. Ich habe Angst zu verkacken. Ich habe immer das Gefühl hinterher zu sein. Vielleicht ertrage ich die Ungewißheit nicht, die die Zukunft nunmal mit sich bringt ? Ich weiß es nicht. Aber ich nutze triviale Unterhaltungen, Medien und (!) Reflexion als Ablenkung von meinen eigentlichen Aufgaben für mein Studiumszeit:

    • Lernen für Abschluss
    • Lernen und arbeiten als Berufsvorbereitung
    • Fitnesstraining für Energie
    • Gemeinschaft um Altruistische/ Kooperation Skill zu lernen

    Gute Neuigkeiten. Ich kann bald bei einem Forstunternehmer arbeiten. Ich muss so viel SKininthegame sammel während dem Studium, wie geht. Ich würde gerne mehr Erfolg in unseren Stamm tragen.

    Wusstet ihr das das das Testosteronlevel der Gruppenmitglieder sinkt bzw. steigt, wenn eines der Gruppenmitglieder verliert bzw. gewinnt ? PRaktisch : Wenn seine Lieblingsfußballmannschaft gewinnt, ist mein Mitbewohner so aus dem Häusschen. Einmal hat der mich spontan umarmt und hochgehoben. Das macht ja auch Sinn, wenn man seine Gruppe (Familie, Clique, Fußballverein) als Teil von sich selbst versteht. (steht in 12 Rules for life)

    Ahh und endlich 10 Klimmzüge !! ;) Jetzt wird Seilgeklettert.

  • Aktuelle Zwischenroutine =
    Ringdips x 10kg x 4
    Klimmzug Hammer x 10kg x 3-4
    Pistols x 12,5kg x 4
    am Seil hängen x 12sec.

    Bei Klimmzügen am Seil habe ich mir die Schulter eingeklemmt, deshalb jz erstmal Griff am Seil stärken und doch Klimmzüge.
    Bei Klimmzügen (und beim Rudern) spüre ich nie meinen Bizeps, immer nur meinen Trizeps. Der Trizeps scheint mir auch der Weak link (Muskelversagen tritt dort ein) zu sein.
    Sprinten ist die ganze Zeit ausgefallen, Wade hat gezwickt, dann Fuß aufgerissen durch Spagat. Spagat niemals barfuß trainieren mit trockener Haut, mir ist jetzt schon 3-4x die Haut unterm großen Zeh aufgerissen.
    Training ist bisschen langweilig, finde ich aber nicht schlimm. Nervig find ichs aber, das ich nur so auf meine Ziele zukrieche.

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