[life log] Tobias: Lift, Run, Write + Low Information Diet, Zettelkasten, ab 1.1.: Koffeinentzug

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Kommentare

  • Ja, das ist echt praktisch, weil gerade beim Überkopfdrücken eine Steigerung von 2,5 schnell zu viel sein kann. Ich habe seit Dezember Microplates von 0,25 bis 1 kg.

  • bearbeitet Januar 2020

    30.01.2020

    Aufgewacht: 4:05 Uhr

    Am Morgen

    Meditation
    Arbeiten
    Kaffee

    Training

    Ort: Fitnessstudio
    Zeit: 08:03–9:18

    A ) Metcon

    35 Minuten Ruderergometer

    Auftrag: So schnell so möglich so langsam wie nötig bei geringem Puls (70–80 %) und ausschließlicher Nasenatmung.

    Ergebnis: 7,531 km, Pace 2:19, 18 S/M, Durchschnittspuls: 143, Höchstpuls: 161 => Auftrag teilweise erfüllt: etwas zu hoher Puls und nicht so weit wie am Sonntag (da waren es 7,629 km mit 2:17 und geringerem Höchstpuls – normale Schwankung oder Zeichen des nahenden Untergangs?)

    Anschließend ein bisschen gedehnt, mobilisiert, gerollt.

    Danach: nix

    Am Vormittag, Mittag, Nachmittag

    Arbeiten

    Erste Mahlzeit (etwa 15:00 Uhr):

    eine Avocado, 30 g Haselnüsse
    250 g Sardinen, 170 g Oliven, eine halbe Gurke, Romanosalat

    Arbeiten (kurz vor Abgabe eines größeren Kundenprojekts, täglich neue Anfragen, läuft einfach saugut zurzeit)

    Am Abend:

    Zweite Mahlzeit:

    500 g Hackfleisch, 1.x kg Chinakohl (ein großer Kopf) 200 g Crème Fraiche, eine Gemüsezwiebel
    50 g Mandeln

  • bearbeitet Januar 2020

    31.01.2020

    Aufgewacht: 05:30 Uhr

    Am Morgen

    Meditation
    Kaffee

    Training

    Ort: Fitnessstudio
    Zeit: 08:00–09:40

    A ) Kraft (Unterkörper; Dynamic Effort)

    Hauptübung 1: Boxkniebeuge (auf Bank): 80 kg; 10x2; auf die Minute
    Hauptübung 2: Sumokreuzheben: 100 kg (plus schwarzes Band); 10x1; auf die Minute

    Nebenübungen:

    alle 2 Minuten abwechselnd

    Glute Bridge 3x8 (60–80 kg)
    Russian Twist 3x8 24 kg

    B ) Metcon

    Auf Zeit:

    AMRAP 8 Minuten

    Komplex:

    5x Kettlebell Swing 24 kg
    3x Kreuzheben 50 kg
    1x Hang Power Clean 50 kg
    2x Frontkniebeuge 50 kg
    5x Kettlebell Swing 24 kg

    Ergebnis: 10 Runden

    C ) Assistance

    2 Runden im Supersatz:

    1) Waden-/Schienbeinheben auf Stepper; 45 Sekunden
    2) Beincurl stehend mit grünem Band eines Bein, 45 Sekunden
    3) Beincurl stehend mit grünem Band anderes Bein; 45 Sekunden
    4) Face Pulls rotes Band; 45 Sekunden
    5) Plank; 45 Sekunden
    6) Pause; 1 Minute

    Danach: Shake, 5 Datteln, 2 Bananen

    Am Vormittag, Mittag, Nachmittag

    Erste Mahlzeit:

    Rührei aus 5 Eiern mit Paprika, Möhre und roten Zwiebeln auf einer halben gewürfelten Gurke
    50 g Cashewkerne mit 150 g Heidelbeeren

    Arbeiten

    Mehr Arbeiten

    Irgendwann zwischendrin zweite Mahlzeit:

    500 g Matjesfilets, 500 g Rote Beete

    Arbeiten

    Am Abend

    Dritte Mahlzeit:

    500 g Hühnerleber, Zwiebelringe (aus einer Gemüsezwiebel und ein paar roten Zwiebeln), gebraten in viel Butter auf gemischtem Blattsalat

    (Im letzten Jahr habe ich immer freitags Leber gegessen, bis ich im November eine gallenverunreinigte erwischt hatte. Die hat so beschissen geschmeckt, dass ich erst mal keine Lust mehr auf Leber hatte. Heute traue ich mich wieder.)

  • Alles aus verschiedenen Gründen ein bisschen durcheinander dieses Wochenende (und nächstes wird es auch so sein), ab Montag geht es aber wieder normal weiter.

  • @Tobias Wann hast du angefangen "regelmäßig" zu trainieren ?

  • Regelmäßig im Sinne von mindestens 6x wöchentlich bin ich seit 2018 wieder dabei, mit Hantel seit Sommer 2019 und mit dem aktuellen Plan/System seit Oktober 2019.

  • @Tobias schrieb:
    Regelmäßig im Sinne von mindestens 6x wöchentlich bin ich seit 2018 wieder dabei, mit Hantel seit Sommer 2019 und mit dem aktuellen Plan/System seit Oktober 2019.

    Dann hast du aber gute Fortschritte gemacht. Finde deine Workouts sehen schon immer anspruchsvoll aus.

  • bearbeitet Februar 2020

    Wenn ich in den letzten Jahren bessere Entscheidungen getroffen hätte, wäre ich kraftmäßig sicher sehr viel weiter, könnte dicke mein Körpergewicht über Kopf drücken, mein doppeltes beugen und dreifaches heben. Aber ich habe in den letzten Jahren einfach die falschen Prioritäten gesetzt.

    Jetzt, da ich ja nun mal auch nicht mehr jünger werde, ist es mir nur noch wichtig, eine Bewegungspraktik zu haben, die mich bei meinen mittel- und langfristigen Zielen unterstützt und mich auf mehreren Ebenen genug fordert und fördert (auch kognitiv). Ich denke, mit meinem System bin ich da auf einem guten Weg. Gerade die langsame, aber beständige zyklische Kraftsteigerung bekommt mir anscheinend besser als lineares Steigern um jeden Preis. Wenn ich da jetzt in den nächsten Jahren dranbleibe, werde ich auch langfristig stärker.

  • @Tobias schrieb:
    Wenn ich in den letzten Jahren bessere Entscheidungen getroffen hätte, wäre ich kraftmäßig sicher sehr viel weiter, könnte dicke mein Körpergewicht über Kopf drücken, mein doppeltes beugen und dreifaches heben. Aber ich habe in den letzten Jahren einfach die falschen Prioritäten gesetzt.

    Jetzt, da ich ja nun mal auch nicht mehr jünger werde, ist es mir nur noch wichtig, eine Bewegungspraktik zu haben, die mich bei meinen mittel- und langfristigen Zielen unterstützt und mich auf mehreren Ebenen genug fordert und fördert (auch kognitiv). Ich denke, mit meinem System bin ich da auf einem guten Weg. Gerade die langsame, aber beständige zyklische Kraftsteigerung bekommt mir anscheinend besser als lineares Steigern um jeden Preis. Wenn ich da jetzt in den nächsten Jahren dranbleibe, werde ich auch langfristig stärker.

    Ich selbst trainiere schon sehr lang, früher Kampfsport und erst seit etwa 5 Jahren Krafttraining. Anfangs habe ich mich immer schön an Pläne gehalten, aber wenige haben es wirklich gebracht. Es dauert schon bis man "sein" Plan hat.
    Sehr gute Erfahrung habe ich mit einem Plan von Sascha (Beugeleistung) und einem Split von einem Kumpel (Hebeleistung) gemacht.

  • bearbeitet Februar 2020

    Da bin ich wieder.

    03.02.2020

    Aufgewacht: 5:00 Uhr, irgendwie ein bisschen vernebelt im Kopf heute, als hätte ich getrunken … (habe ich aber nicht)

    Am Morgen

    Meditation
    Kaffee

    Training

    Ort: Fitnessstudio
    Zeit: 08:00–09:30

    A ) Kraft (Oberkörper; Dynamic Effort)

    Hauptübung: Push Jerk (Ausstoß): 55 kg; 8x3; auf die Minute

    Kommentar: Heute die Einheit vom Samstag nachgeholt, dadurch verschiebt sich mein Zyklus. Auch an diesem Samstag wird die Einheit ausfallen, mein ganzer Zyklus verlängert sich also ein bisschen, weil ich drei Einheiten in der Woche mache.

    Nebenübungen:

    Alle 90 Sekunden:

    Überkopfdrücken 50 kg 5x4 + Klimmzüge Obergriff 5x4

    Alle 90 Sekunden abwechselnd:

    Kurzhantelbandrücken einarmig 3x8 (14, 18, 22)
    Kurzhantelrudern einarmig 3x8 (14, 18, 22)

    Kommentar: Heute mal zwei Blöcke mit Nebenübungen. Warum eigentlich nicht immer? Am Dynamic-Effort-Tag passt das ja eigentlich ganz gut.

    B ) Metcon

    5 x auf Zeit:

    20 Kalorien Assault Bike + 20 Liegestütze

    Ergebnis: 10:39 (spätestens danach war ich nicht mehr vernebelt im Kopf)

    C ) Assistance

    2 Runden im Supersatz:

    1) Waden-/Schienbeinheben auf Stepper; 45 Sekunden
    2) Seitheben mit 2 6er-Kurzhanteln; 45 Sekunden
    3) Trizeps-Push-downs mit lila Band; 45 Sekunden
    4) Side Plank eine Seite; 45 Sekunden
    5) Side Plank andere Seite; 45 Sekunden
    6) Pause; 1 Minute

    Danach: Shake, 5 Datteln, zwei Bananen

    Am Vormittag, Mittag, Nachmittag

    Erste Mahlzeit:

    Rührei aus 5 Eiern mit Paprika, Möhre und roter Zwiebel auf einer halben gewürfelten Gurke
    30 g Cashewkerne, 150 g Heidelbeeren

    Arbeiten

    Zweite Mahlzeit:

    250 g Feta, 500 g Rote Bete, 50 g Walnüsse

    Arbeiten

    Am Abend:

    Dritte Mahlzeit:

    500 g Hackfleisch, 1 kg Rosenkohl

  • @Pinocio schrieb:
    Ich selbst trainiere schon sehr lang, früher Kampfsport und erst seit etwa 5 Jahren Krafttraining. Anfangs habe ich mich immer schön an Pläne gehalten, aber wenige haben es wirklich gebracht. Es dauert schon bis man "sein" Plan hat.
    Sehr gute Erfahrung habe ich mit einem Plan von Sascha (Beugeleistung) und einem Split von einem Kumpel (Hebeleistung) gemacht.

    Ich werde jetzt erst mal so weiter zyklisch rotieren, nur die Zyklenlänge werde ich variieren (ab Mitte/Ende Februar jede Hauptübung zwei Wochen statt drei im Schema 3/1 und im Frühling/Sommer dann 5/3). Im August/September werde ich wie im letzten Jahr eine kleinere lineare Phase mit Ganzkörperkrafttraining machen. Mal gucken, wie weit ich dann komme.

  • 04.02.2020

    Aufgewacht: 4:30

    Am Morgen

    Meditation
    Arbeiten
    Kaffee

    Training

    Ort: Fitnessstudio
    Zeit: 08:02–09:37

    A ) Metcon

    Auf dem Ruderergometer:

    1000 Meter: 3:32, Pace: 1:49, Schläge/Minute: 28, Durchschnittspuls: 149, Höchstpuls: 165 => schneller als letzte Woche bei einem Schlag weniger und niedrigerem Puls
    3 Minuten Pause
    3000 Meter: 11:41, Pace: 1:56, Schläge/Minute: 24, irgendwas hat mit meinem Gurt nicht gestimmt, denn er hat permanent 130 angezeigt, was absolut nicht sein kann => schneller als letzte Woche
    5 Minuten Pause
    2750 Meter: 10:46, Pace: 1:57, Schläge/Minute: 22, Gurt immer noch fehlerhaft
    3 Minuten Pause
    1000 Meter: 3:49, Pace, 1:54, Schläge/Minute: 25

    B ) Assistance

    2 Runden

    1) Curl mit 2 16er-Kurzhanteln; 45 Sekunden
    2) Shrug mit 2 16er-Kurzhanteln; 45 Sekunden
    3) Wadenheben mit 2 16er-Kurzhanteln; 45 Sekunden
    4) Plank; 45 Sekunden
    5) Pause; 1 Minute

    Danach: Shake

    Am Vormittag, Mittag, Nachmittag

    Erste Mahlzeit:

    eine Avocado
    Rührei aus 5 Eiern mit zwei roten Zwiebeln auf einer halben gewürfelten Gurke
    50 g Mandeln

    Arbeiten

    Irgendwann zwischendrin zweite Mahlzeit:

    250 g Sardinen und 170 g Oliven auf Romanosalat und halber Gurke
    30 g Haselnüsse

    Arbeiten

    Am Abend:

    Dritte Mahlzeit:

    500 g Schweinenacken, 1 kg Blumenkohl, 250 ml Schlagsahne

  • bearbeitet Februar 2020

    05.02.2020

    Aufgewacht: 04:10

    Am Morgen

    Meditation
    Arbeiten
    Kaffee

    Training

    Ort: Fitnessstudio
    Zeit: 08:00–09:45

    A ) Kraft (Unterkörper, Max Effort)

    Hauptübung: Kreuzheben (Obergriff, Hüfte und Arsch oben)
    Auftrag: alle 3 Minuten 2er zum Tagesmax

    Ergebnis: 10 Sätze: 60, 80, 100, 120, 130, 140, 145, 150, 152,5, 155 => Auftrag erfüllt

    Kommentar: Das rumänische Kreuzheben im Obergriff und ich werden in diesem Zyklus keine Freunde mehr, da war ich mal deutlich stärker. Ich habe den Eindruck, das viele Rudern zurzeit tut meinem rumänischen Kreuzheben nicht gut. Trap Bar im November lief noch deutlich besser. Interessanterweise ist es genau anders herum, wenn ich den Fokus auf Laufen habe: Dann bin ich im rumänischen Heben besser. Mal gucken, wie die Singles nächste Woche werden. Und wie das Trap-Bar-Heben im übernächsten Zyklus aussieht.

    Wobei ich bei aller Ehrlichkeit auch sagen muss, das Heben generell eine eher scham- und angstbehaftete Angelegenheit für mich ist.

    Nebenübungen:

    Alle 90 Sekunden abwechselnd:

    Frontkniebeuge: 55, 60, 65; 3x8
    Überkopf-Sit-ups einarmig: 1x22 Kilo, 2x8, 1x6 (da war die Luft raus)

    B ) Metcon

    Auf Zeit:

    30 Kalorien Assault Bike
    30 Kurzhantel-Kniebeuge (Schulterablage) 2x12 kg
    30 Kettlebell Swings 24 kg
    20 Kalorien Assault Bike
    20 Kurzhantel-Kniebeuge 2x12 kg
    20 Kettlebell Swings 24 kg
    10 Kalorien Assault Bike
    10 Kurzhantel-Kniebeuge 2x12 kg
    10 Kettlebell Swings 24 kg

    Ergebnis: 7:50

    C ) Assistance

    2 Runden im Supersatz:

    1) Waden-/Schienbeinheben auf Stepper eines Bein; 45 Sekunden
    2) Waden-/Schienbeinheben auf Stepper anderes Bein; 45 Sekunden
    3) Face Pulls rotes Band; 45 Sekunden
    4) Side Plank eine Seite; 45 Sekunden
    5) Side Plank andere Seite; 45 Sekunden
    6) Pause; 1 Minute

    Danach: Shake, 2 Bananen, 5 Datteln

    Hab schon jetzt, nur wenige Stunden später, Muskelkater im Quadrizeps. Klasse.

    Am Vormittag, Mittag, Nachmittag

    Erste Mahlzeit:

    Rührei aus 5 Eiern mit Paprika, Möhre und roter Zwiebel auf einer halben gewürfelten Gurke
    50 g Cashewkerne mit 125 g Heidelbeeren

    Arbeiten

    Irgendwann zwischendrin zweite Mahlzeit:

    250 g Feta und 500 g Rote Beete
    20 g Haselnüsse

    Arbeiten (unter anderem ein mega langweiliges Kundenprojekt mit viel identischem Text und viel Copy and Paste – ein guter Test für die Langeweiletolerenz, denn auch in solchen Texten verstecken sich Fehler)

    Spazieren 60 Minuten (nach der langweiligen Arbeit hatte ich die Wahl zwischen Zettelkasten oder Rausgehen – ich habe mich fürs Rausgehen entschieden, um ein bisschen Tageslicht abzubekommen und ein paar Menschen zu sehen, auch gut)

    Am Abend:

    Dritte Mahlzeit:

    500 g Hackfleisch, 1.x kg Chinakohl (ein Kopf, könnten auch 0.x kg sein, vergesse immer, die Dinger zu wiegen), 150 g Crème Fraiche mit Kräutern

    Bin seit Sonntag irgendwie fertig. Ich glaube, das hat auch was mit meinem Training zu tun. Langsam verändert sich etwas in mir, mein Körper, mein Denken. Ich bin gespannt, wohin es mich führt. Ich denke, ich kann schon bald den nächsten Schritt gehen.

  • Warum, bzw inwiefern, ist denn Heben für dich angst- und oder schambehaftet?

  • @Tobias schrieb: Im August/September werde ich wie im letzten Jahr eine kleinere lineare Phase mit Ganzkörperkrafttraining machen.

    Dazu habe ich zwei Fragen: Welchen Nutzen versprichst du dir von einem Ganzkörpertraining? Weshalb im August/September (oder ist das zufällig)?

  • bearbeitet Februar 2020

    @Jost schrieb:
    Warum, bzw inwiefern, ist denn Heben für dich angst- und oder schambehaftet?

    Das ist total irrational. Scham, weil ich mich für meine niedrigen Kraftwerte schäme. Was sehr komisch ist, weil mir das bei allen anderen Übungen egal ist. Ich denke, ich habe da unreflektiert irgendein fremdes Ideal übernommen. Angst, weil ich Angst davor habe, mich dabei zu verletzen, z. B. indem mir die Bizepssehnen reißen. Ich habe mal gesehen, wie einem das passiert ist. Die Angst ist irrational, weil es unwahrscheinlich ist, dass ich mir bei meinen Trainingsgewichten die Bizepssehnen reiße, zumal ich ja auch immer im Obergriff/Hook Grip hebe. Wobei ich ja seit meiner Rugbyzeit immer wieder mal zu Entzündungen in dem Bereich neige, wenn ich zu viele Klimmzüge mache … Außerdem habe ich Angst, mir den Rücken zu zerschießen. Vielleicht, weil ich vor ein paar Jahren einen Hexenschuss hatte (nicht beim Kreuzheben einfangen, sondern beim Tanzen) und das einfach keine besonders angenehme Erfahrung war. Komisch ist aber, dass ich das bei allen anderen Übungen nicht habe, z. B. bei Kniebeugen, wo ich mich ja auch verletzen kann und die Unfallgefahr sogar noch höher ist. Da scheint einfach eine allgemeine mentale Schwäche von mir zutage zu treten.

    @Johannes schrieb:

    @Tobias schrieb: Im August/September werde ich wie im letzten Jahr eine kleinere lineare Phase mit Ganzkörperkrafttraining machen.

    Dazu habe ich zwei Fragen: Welchen Nutzen versprichst du dir von einem Ganzkörpertraining? Weshalb im August/September (oder ist das zufällig)?

    Ich möchte dann einfach mehrere Grundübungen in einer Einheit machen und nicht so oft ins Fitnessstudio gehen wie zurzeit, das ist eigentlich der einzige Grund. August/September soll eine Übergangzeit zwischen dem Sommer- und dem Wintertraining sein. Letztes Jahr habe ich das auch gemacht und das hat mir gut gefallen. Und nach der linearen Kraftphase steige ich dann mit höheren Gewichten in die Winterphase ein.

  • 06.02.2020

    Aufgewacht: 4:05 Uhr

    Am Morgen

    Meditation
    Arbeiten
    Kaffee

    Training

    Ich hatte heute so was von keine Lust, zum Training zu gehen. Noch vor nicht allzu langer Zeit wäre Nicht-Gehen eine Option gewesen. Nicht-Gehen und Zuhausebleiben und Kaffee trinken und sich ärgern. Heute war es keine Option, ich musste einfach gehen.

    Ort: Fitnessstudio
    Zeit: 08:00–9:23

    A ) Metcon

    37,5 Minuten Ruderergometer

    Auftrag: So schnell so möglich so langsam wie nötig bei geringem Puls (70–80 %) und ausschließlicher Nasenatmung.

    Ergebnis: 8,358 km, Pace 2:15, 18 S/M, Durchschnittspuls: 144, Höchstpuls: 160 => Auftrag teilweise erfüllt: am Ende war ich etwas zu schnell unterwegs und der Mund ging auf.

    Anschließend ein bisschen gedehnt, mobilisiert, gerollt.

    Danach: nix

    Am Vormittag, Mittag, Nachmittag

    Arbeiten

    Erste Mahlzeit (etwa 15:00 Uhr):

    eine Avocado, 30 g Haselnüsse
    250 g geräucherte Sprotten, 170 g Oliven, eine halbe Gurke, Romanosalat

    Arbeiten

    Am Abend:

    Zweite Mahlzeit:

    600 g Schweinefilet und 1 kg Blumenkohl(ein großer Kopf), überbacken mit 250 g Parmesan

  • bearbeitet Februar 2020

    07.02.2020

    Aufgewacht: 6:15 Uhr (Ich hatte mich nach dem Wecker wieder hingelegt; normalerweise mache ich so was werktags nicht mehr, doch heute Morgen habe ich es gemacht. Sau schlecht geschlafen heute Nacht, wegen permanenter Unruhe im Haus. Ohropax sind für mich nicht immer eine Option wegen Tinnitus, den ich mir bei einem Konzert vor ein paar Jahren eingefangen habe.)

    Am Morgen

    Meditation
    Kaffee

    Training

    Ort: Fitnessstudio
    Zeit: 07:50–09:40

    A ) Kraft (Oberkörper, Max Effort)

    Hauptübung: Überkopfdrücken
    Auftrag 1: alle 3 Minuten Zweier bis zum Tagesmax
    Auftrag 2: mehr Gewicht als im letzten Überkopfzyklus (62,5 kg am 12.11.)

    Ergebnis: 13 Sätze: 50, 55, 60, 61, 61,5, 62, 62,5, 63, 63,5, 64, 64,5, 65, 65,5 => Auftrag 1 und Auftrag 2 erfüllt

    Kommentar: Mal wieder in kleinen Schritten gesteigert. Ich glaube, so viel wie heute habe ich noch nie langsam überkopf gedrückt, zumindest nicht normal (mit der Swiss Bar im Dezember habe ich 1x70 geschafft, mal gucken, ob das nächste Woche auch mit der normalen Stange drin ist). Mein Überkopfdrücken wird allmählich besser. Das Körpergewicht sollte nächstes Jahr drin sein.

    Nebenübungen:

    alle 90 Sekunden:

    Überkopfdrücken 50 kg + Klimmzüge Obergriff: 5x4

    Kommentar: Klimmzüge gingen schmerzfrei, das freut mich.

    B ) Metcon

    Auf Zeit:

    AMRAP 10 Minuten

    Zirkel:

    5 Kettlebell Snatch eine Hand 20 kg
    5 Kettlebell Snatch andere Hand 20 kg
    10 Liegestütze

    => 10 Runden

    Buy-out: 50 Sit-ups

    Ergebnis 12:18

    C ) Assistance

    2 Runden im Supersatz:

    1) Waden-/Schienbeinheben auf Stepper; 45 Sekunden
    2) Hammercurls mit 2 18er-Kurzhanteln; 45 Sekunden
    3) Trizeps-Push-down mit lila Band 45 Sekunden
    4) Side Plank eine Seite; 45 Sekunden
    5) Side Plank andere Seite; 45 Sekunden
    6) Pause; 1 Minute

    Danach: Shake, 5 Datteln und 2 Bananen

    Am Vormittag, Mittag, Nachmittag

    Erste Mahlzeit:

    Rührei aus 5 Eiern mit Paprika, Möhre und roter Zwiebel auf einer halben gewürfelten Gurke
    50 g Cashews mit 125 g Heidelbeeren

    Arbeiten

    Irgendwann zwischendrin zweite Mahlzeit:

    500 g Matjes, 500 g Rote Beete

    Arbeiten (Rechnungen geschrieben und Buchhaltung gemacht, zwei Arten von Aufgaben, die ich gar nicht mag, aber nix Rechnungen, nix Geld; immerhin ist jetzt endlich mein Jahresabschluss 2019 fertig …)

    Am Abend:

    Dritte Mahlzeit:

    500 g Hackfleisch, 1 kg Lauch, 200 g Schlagsahne

  • Hast du ein paar Metriken, wie viel du täglich produzierst? (Worte, Seiten, Zettel etc.)?

  • Zurzeit produziere ich selbst nichts, weil ich seit November fast nur noch an aufwendigeren Kundenprojekten arbeite, und lektorieren und selbst schreiben verträgt sich nicht gut, zumindest wenn das Lektorieren intensiv ist. Sonst schreibe ich nämlich zu sehr wie mein Autor und umgekehrt. Deshalb halte ich mich, was eigenes Schreiben angeht, derzeit sehr zurück. Meine Zettelkastenpraxis ist derzeit auf Gewohnheitserhalt ausgelegt, deshalb sind meine Daten da zurzeit nicht sehr vielsagend: mindestens ein Zettel am Tag und mindestens zehn in der Woche. Kann aber manchmal auch ein Vielfaches davon sein – und manchmal gar nichts. Kann aber auch meine geschriebenen Wörter täglich hier angeben.

  • Egal was. Bin an möglichst vielen Eckdaten interessiert. Worte pro Tag, Zettel, Zettel pro Stunde, Worte pro Stunde usw. :smile:

  • **10.02.2020''

    Aufgewacht: 05:00 Uhr

    Am Morgen

    Meditation
    Kaffee

    Training

    Ort: Fitnessstudio
    Zeit: 07:52–09:33

    A ) Kraft (Unterkörper; Dynamic Effort)

    Hauptübung 1: Boxkniebeuge (auf Bank): 85 kg; 10x2; auf die Minute
    Hauptübung 2: Sumokreuzheben: 100 kg (plus lila Band); 9x1; auf die Minute

    Nebenübungen:

    alle 2 Minuten abwechselnd

    Glute Bridge 3x8 (70–90 kg)
    Russian Twist 3x9 24 kg

    B ) Metcon

    20x auf die Minute:

    10 Frontkniebeuge 50 kg (ungerade Minuten)
    10 Kettlebell Swings 24 kg (gerade Minuten)

    C ) Assistance

    2 Runden im Supersatz:

    1) Waden-/Schienbeinheben auf Stepper; 45 Sekunden
    2) Beincurl stehend mit grünem Band eines Bein, 45 Sekunden
    3) Beincurl stehend mit grünem Band anderes Bein; 45 Sekunden
    4) Face Pulls schwarzes Band; 45 Sekunden
    5) Plank; 45 Sekunden
    6) Pause; 1 Minute

    Danach: Shake, 3 Datteln (ab jetzt werden die Kohlenhydrate noch weiter reduziert)

    Am Vormittag, Mittag, Nachmittag

    Erste Mahlzeit:

    Rührei aus 5 Eiern mit Paprika, Möhre und roten Zwiebeln auf einer halben gewürfelten Gurke
    eine Avocado
    30 g Mandeln

    Arbeiten

    Irgendwann zwischendrin zweite Mahlzeit:

    125 g Parmesan, Romanosalat
    20 g Haselnüsse

    Arbeiten

    Zettelkasten (20 Min, 4 Zettel, 535 Wörter, @Sascha )

    Am Abend

    Dritte Mahlzeit:

    500 g Hackfleisch, 1 kg Rosenkohl

  • Wie zählst du deine Worte?

  • Zkn3 zählt die Wörter jedes Zettels. Wenn ich an einem bestehenden Zettel etwas verändere, muss ich also entsprechend mit der Differenz der Wörter vor und nach der Bearbeitung arbeiten. Bei Word dasselbe.

  • Ach, wie viele Zettel hast du? Zkn3 ist bei uns durch Performance-Tests durchgefallen. Deswegen fragen ich.

  • Derzeit habe ich 3037 Zettel. Ich habe schon öfter gelesen, dass u. a. die Suchen bei Zkn3 ab einer großen Zettelzahl immer langsamer werden sollen. Ich merke da aber noch nichts von, vielleicht, weil ich dafür noch zu wenige Zettel habe, oder weil ich mich einfach schon so dran gewöhnt habe, dass ich es noch nicht merke und einen Geschwindigkeitsrausch kriege, sollte ich jemals mein System wechseln.

  • bearbeitet Februar 2020

    11.02.2020

    Aufgewacht: 5:00 Uhr

    Am Morgen

    Meditation
    Kaffee

    Training

    Ort: Fitnessstudio
    Zeit: 07:55–09:15

    A ) Kraft (Oberkörper; Dynamic Effort)

    Hauptübung: Push Jerk (Ausstoß): 57,5 kg; 10x2; auf die Minute

    Kommentar: Mein Zyklus ist immer noch verschoben (schwanger bin ich aber nicht). Aber nächste Woche wird es sich wieder normalisieren, weil ich eine halbe Woche deloade, um dann am übernächsten Montag wieder mit Max Effort anzufangen – dann mit zweiwöchiger Rotation.

    Nebenübungen:

    Alle 90 Sekunden:

    4 x Überkopfdrücken 50 kg + 4x Klimmzüge Obergriff

    => 6 Runden

    Alle 90 Sekunden abwechselnd:

    Kurzhantelbandrücken einarmig 3x8 (18, 22, 26)
    Kurzhantelrudern einarmig 3x8 (18, 22, 26)

    B ) Metcon

    2 x auf Zeit:

    30 Kalorien Assault Bike
    30 Liegestütze
    30 Sit-ups
    20 Kalorien Assault Bike
    20 Liegestütze
    20 Sit-ups
    10 Kalorien Assault Bike
    10 Liegestütze
    10 Sit-ups

    3 Minuten Pause zwischen den Durchgängen

    Ergebnis: 7:07 (Durchgang 1), 9:58 (Durchgang 2)

    Assistance-Block heute aus Zeitgründen abgeblasen (hatte Telefontermin und musste los)

    Danach: Shake, 3 Datteln

    Am Vormittag, Mittag, Nachmittag

    Erste Mahlzeit:

    Rührei aus 5 Eiern mit 125 g Schinken, Paprika, Möhre und roter Zwiebel auf einer halben gewürfelten Gurke
    35 g Mandeln, eine Avocado

    Arbeiten

    Zweite Mahlzeit:

    160 g geräucherte Sprotten, Romanosalat, halbe Gurke
    30 g Haselnüsse

    Arbeiten

    Am Abend:

    Dritte Mahlzeit:

    600 g Rib-Eye-Steak, 1 kg Brokkoli

  • bearbeitet Februar 2020

    Es freut mich, dass du nicht schwanger bist. :D Täusche ich mich oder war dein Training in den letzten Tagen intensiver? Vor allem heute stelle ich mir über den Tag noch echt plättend vor... (Thema Erschöpfung)

  • bearbeitet Februar 2020

    Ich drehe tatsächlich derzeit immer wieder mal ein kleines bisschen weiter auf, weil meine Arbeitskapazität und Belastbarkeit zunehmen. Dazu kommt natürlich der Umstand, dass sie ausgerechnet jetzt ein Assault Bike ins Fitnessstudio gestellt haben …

  • @Tobias schrieb:
    Ich drehe tatsächlich derzeit immer wieder mal ein kleines bisschen weiter auf, weil meine Arbeitskapazität und Belastbarkeit zunehmen. Dazu kommt natürlich der Umstand, dass sie ausgerechnet jetzt ein Assault Bike ins Fitnessstudio gestellt haben …

    Rein interessehalber: trainierst du in einer Studio-Kette? Und wenn ja, in welcher?

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