Regelmäßige Aufstehzeit und eiweißreiches Frühstück als emotionaler und kognitiver Stabilisator

Hallo,
In seinem Buch 12 Rules for Life schreibt Peterson, dass unregelmäßige Aufstehzeiten sowie das Ausbleiben eines eiweißreichen Frühstücks sowohl die emotionale Stabilität als auch die kognitive Leistungsfähig negativ beeinflussen.
Auch auf Quora beantwortet er die Frage wie man am besten und schnellsten seine Erinnerungsfähigkeit, kognitiven Fähigkeiten und Konzentrationsspanne verbessern kann mit der Etablierung der beiden oben beschriebenen Gewohnheiten (also Aufstehen zur selben Zeit und eiweißreiches Frühstück). Weiters fügt er hinzu:

Developing these two habits will help you more than anything else you can do. Furthermore, you will not ever be able to perform optimally unless you do so.

Nun meine Frage:
Weder in 12 Rules for Life noch in seinem Beitrag auf Quora lässt sich ein Verweis auf Quellen oder Studien zu diesen Behauptungen finden. Da ich jedoch sehr an der Thematik interessiert bin und diese auch gerne in meinen Zettelkasten integrieren möchte, würde ich mich gerne mit Studien dazu befassen.
Deshalb:
Kennt irgendwer von euch Material (Studien, Bücher, etc.) zu dieser Thematik?
Habt ihr diese Gewohnheiten in euer Leben integriert und wie sind eure Erfahrungen damit?

Hier ist der Link zu seiner Antwort auf Quora: https://www.quora.com/What-is-the-fastest-and-best-way-to-improve-my-memory-cognitive-skills-and-span-of-concentration/answer/Jordan-B-Peterson

Kommentare

  • Jack Kruse und Anja Leitz plädieren ja auch für eiweißreiches Frühstück und regelmäßige Aufstehzeiten, vielleicht findet man über die beiden etwas.

    Ich selbst liebe es mit der Sonne aufzustehen und abends nicht so lange nach Sonnenuntergang auf zu bleiben, es bereichert meine Lebensqualität enorm. Das mache ich aber aus rein praktischen Gründen, nicht aus wissenschaftlichen. Es ist meine Erfahrung.
    Zum Frühstück, das habe ich eine ganze Weile (ca. 6Monate) ausprobiert, hier habe ich keinen Mehrwert gespürt.

  • Das Ding mit dem Frühstück steht und fällt mit der metabolischen Flexibilität. Solange du innerhalb deiner metabolischen Flexibilität operierst, ist alles super. JP hat als Therapeut viel mit Leuten zu tun, die entweder selbst labil sind oder mit großen Belastungen umgehen müssen. Daher meiner Einschätzung nach seine Meinung.

  • Mir fällt gerade ein, dass auch du in deinem Buch empfiehlst, jeden Tag zur selben Uhrzeit aufzustehen.
    Hast du irgendwelche Studien dazu, welche die oben beschriebenen Thesen bestätigen, bzw. könntest du die Funktionsweise beschreiben, welche da dahinter stecken könnte?

  • @diogenes Es gibt eine ganze Reihe von Wach- und Ruhesignalen. Licht, Temperatur usw. Gewohnheit ist einer davon. Du kannst deine innere Uhr darauf trainieren, dass du immer zu einer bestimmte Uhrzeit aufstehst. Dann kann man auch das Fehlen anderer Signale (Licht z.B.) in ihrer Effektstärke mildern.

  • N=1 Anekdote:

    Ich habe letztes Jahr auf Saschas Rat mal ausprobiert zu frühstücken. Das war, als ich insgesamt ziemlich niedergeschlagen war, und fiel auch in die späte Winterzeit (Feb-Apr oder so). Die 6 Eier zum Frühstück haben mich deutlich aufgeheitert.

    Ich habe das zum Sommer dann wieder weggelassen, weil ich auch so bessere Laune und Motivation hatte, und die Vorfreude aufs Essen war außerdem weg. Ich hatte schlicht keinen Hunger mehr. Das hat mich auch stark überrascht.

  • @ctietze schrieb:
    N=1 Anekdote:

    Ich habe letztes Jahr auf Saschas Rat mal ausprobiert zu frühstücken. Das war, als ich insgesamt ziemlich niedergeschlagen war, und fiel auch in die späte Winterzeit (Feb-Apr oder so). Die 6 Eier zum Frühstück haben mich deutlich aufgeheitert.

    Ich habe das zum Sommer dann wieder weggelassen, weil ich auch so bessere Laune und Motivation hatte, und die Vorfreude aufs Essen war außerdem weg. Ich hatte schlicht keinen Hunger mehr. Das hat mich auch stark überrascht.

    Das ist übrigens ganz wichtig: Es ist alles eine Frage des einzelnen Menschen und der Situation. Für den einen ist Frühstück ein großer Gewinn und für den anderen ein Verlust.

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