[project log] Johannes: Kältespaziergänge Winter 2019/2020

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Kommentare

  • Datum 28.12.2019
    Temperatur -4°C
    Dauer 25 Minuten
    Uhrzeit gegen 09:00, gefastet
    Intensität 8
    Reflexion Auf dem Fahrrad nach der ersten wirklich kalten Nacht zur Arbeit gefahren. Meine ganzen Arme waren kalt und sogar meine Knie ein bisschen. Trotzdem war es ein gutes Gefühl. Ich war ganz klar im Moment, weil es so intensiv und absehbar kurz war. Die Sonne ist gerade aufgegangen, die Luft war frisch. Abends hatte ich einen Mordshunger. Durch die Bewegung auf der Arbeit bin ich ganz gut wieder warm geworden.

  • Datum 29.12.2019
    Temperatur 7°C
    Dauer 41 Minuten
    Uhrzeit 17:00, nicht gefastet
    Intensität 4
    Reflexion Ich war etwas erschöpft und mental nicht ganz auf der Höhe. Es hat etwas gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich mich nicht ganz entspannt habe und ich mich deshalb unwohl gefühlt habe. Das war etwa bei Minute 25. Danach war es angenehm.

  • bearbeitet 1. Januar

    Datum 01.01.2020
    Temperatur 0°C
    Dauer 65 Minuten
    Uhrzeit gegen 11:00, gefastet
    Intensität 6-7
    Reflexion Die Sonne schien durch den Nebel. Die Blätter waren weiß vom Frost umrandet. Enten standen in der Mitte des Sees und wenn sie anflogen oder landeten, schlidderten sie einige Zentimeter über das Eis. Das Gegenlicht der Morgensonne ließ mich blinzeln und die Augen schließen, während ich das neue Jahr willkommen hieß.

    Ich war mental gut in Schuss und habe frei, weshalb ich spontan einen langen Gang um den See gemacht habe. Die Mütze hat viel gebracht. Bis etwa Minute 30 war mir nicht kalt. Am Ende war die Kraft in meinen Finger eingeschränkt und auch am Torso habe ich erste Anzeichen von Kälte gespürt. Ich habe anschließend länger zu warm werden gebraucht, als bei den vorigen Gängen. Etwa bei Minute 55 hatte ich mental einen kleinen Tiefpunkt. Der kam ziemlich plötzlich. Da habe ich gemerkt, dass mein Fokus weg war und ich müde wurde und dann war mir auch fröstelig. Ich habe dann darauf hingedacht, nach Hause zu kommen. In dem Moment konnte ich es aber auch reflektieren und mich wieder halbwechs fokussieren, sodass ein starker Abschluss gelungen ist.

    Ich war dann auch so optimistisch gestimmt, dass ich über Ziele nachgedacht habe. 30min bei 0°C gefastet war das Ziel, das mir vorgeschwebte (Kommentare?).
    16.11.2019

    Mein Ziel habe ich heute mit Bravur erreicht! :smile:

    Frohes Neues!

  • War jetzt ein paar Mal länger draußen. Bis zu 4h bei 0-5°C. Meiner Erfahrung nach ist alles nach einer Stunde scheiß egal. Nur das Aufwärmen dauert scheiße lange, wenn man nix macht.

  • bearbeitet 2. Januar

    Datum 02.01.2020
    Temperatur -3°C
    Dauer 24 Minuten
    Uhrzeit 10:00, gefastet
    Intensität 6
    Reflexion Ich bin wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und habe das genutzt, um mich der Kälte auszusetzen. Gerade morgens fühlt sich das gut an. Die Sonne hat geschienen und alles war weiß vom Frost. Eine schöne Atmosphäre. Die Kälte macht mir auf dem Fahrrad psychisch weniger aus, auch wenn sie körperlich viel intensiver ist.

    @Sascha schrieb:
    Meiner Erfahrung nach ist alles nach einer Stunde scheiß egal.

    Spannend. Das ist etwas, was ich mich gefragt habe: Hat mein Körper eigentlich irgendwann auch nochmal vor, richtig zu heitzen? Oder komme ich mit jeder halben Stunde länger draußen sozusagen dem Erfrieren näher? Nach deiner Beobachtung stellt sich scheinbar irgendwann ein Plateau ein.
    Ich hoffe, ich komme auch nochmal zu längeren Ausflügen, um das selbst zu erfahren. Momentan habe ich mit zwei Jobs nicht so lange Zeit. Und da ich auf einer Eisbahn arbeite, ist mir manchmal dann nach 6 Stunden dort frieren auch nicht nach noch mehr Kälte. Aber das geht nur noch eine Woche.

  • Aber das Plateau ist scheiße. Ich muss nach so langen Spaziergängen die den Schlüssel mit beiden Händen umdrehen. :smiley:

  • bearbeitet 3. Januar

    Datum 03.01.2020
    Temperatur 6°C, Regen
    Dauer 35 Minuten
    Uhrzeit gegen 15:00, nicht gefastet
    Intensität 4
    Reflexion Der Regen hat für Intensität durch Nässe gesorgt. Ich war etwas zerstreut heute. So richtig genossen habe ich's nicht. Nervig war's aber auch nicht.

  • @Johannes schrieb:
    Datum 02.01.2020
    Temperatur -3°C
    Dauer 24 Minuten
    Uhrzeit 10:00, gefastet
    Intensität 6
    Reflexion Ich bin wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren und habe das genutzt, um mich der Kälte auszusetzen. Gerade morgens fühlt sich das gut an. Die Sonne hat geschienen und alles war weiß vom Frost. Eine schöne Atmosphäre. Die Kälte macht mir auf dem Fahrrad psychisch weniger aus, auch wenn sie körperlich viel intensiver ist.

    An Silvester bin ich ich mit dem Fahrrad zurückgefahren (ca. 25 Minuten, relativ flott = Fahrtwind ). Waren ca.3°C und es war Nebelig (stellenweise nur 4 Meter sichtweite). Auf dem Fahrrad war mir schon sau kalt und da ich noch nicht so Kälteanpassungserfahren/ Fortgeschritten bin, hatte ich schon die Befürchtung das ich am nächsten Morgen saumäßig erkältet sein würde.
    Meine Haare waren sogar eingefroren durch den Nebel und die Kälte.
    Als ich micht dann ins Bett (gleiche Schlafkleidung wie immer) gelegt habe, hat mein Körper dermaßen aufgeheizt, das es sich wie Fieber angefühlt hat. Am nächsten Morgen für eine Silvester Nacht erstaunlich fit gewesen und vor allen ohne Erkältung :D.

  • Ist eigentlich interessant, dass der Default ist, bei einer kurzfristigen Kälteexposition zu glauben, dass der Körper schlecht belastet sein könnte, während Sauna super gesund ist. :smile:

    Ich glaube nicht, dass das an unseren Breitengraden liegt. Die Südländer ticken genauso.

  • Datum 05.01.2020
    Temperatur 5°C, leichter Regen
    Dauer 46 Minuten
    Uhrzeit 15:00, nicht gefastet
    Intensität 4-5
    Reflexion Während ich körperliche Fortschritte bemerke, bin ich psychisch in den letzten beiden Gängen nicht auf Höhe gewesen. Ich trage momentan einige Probleme und Entscheidungen mit mir herum. Die zucken in mein Bewusstsein, wenn ich nicht aufpasse. Gerade bei den Gängen ist es leicht, abzuschweifen. Dadurch sind die Gänge aber auch das beste Übungsfeld. Ich muss nur besser acht geben.

  • @TylerDurden schrieb:
    Als ich micht dann ins Bett (gleiche Schlafkleidung wie immer) gelegt habe, hat mein Körper dermaßen aufgeheizt, das es sich wie Fieber angefühlt hat. Am nächsten Morgen für eine Silvester Nacht erstaunlich fit gewesen und vor allen ohne Erkältung

    Eine solche Hitze-Erfahrung hatte ich leider bisher nicht. Ich will auch, dass mein Körper mal so richtig heizt! Warum er das nicht tut, ist mir schleierhaft. Die positiven Effekte spüre ich aber auch. Kälte scheint mir ein exzellentes Katermittel zu sein.

    @Sascha schrieb:
    Ist eigentlich interessant, dass der Default ist, bei einer kurzfristigen Kälteexposition zu glauben, dass der Körper schlecht belastet sein könnte, während Sauna super gesund ist.

    Das finde ich auch interessant. Generell äußern nach meiner Erfahrung 99% der Menschen, dass Kälte ein außergewöhnlich schädlicher Reiz sei. Selbst die Generation meiner Oma (*1930), die selbst noch viel gefroren hat. Ich finde allerdings schwer zu differenzieren, ob diese Leute wirklich glauben, Kälte mache krank, oder ob sie es einfach nicht mögen, zu frieren. Wenn ich nämlich den Leuten sage, Kälte sei einfach nur ein Reiz wie Sport auch und davon erkälte man sich nicht automatisch, dann geben sie oft vor, das zu wissen und sagen nur "Na, Sie haben aber die Hitze." Das Unverständnis liegt dann nicht mehr darin, dass ich mir "den Tod holen könnte", sondern dass ich bereit bin zu frieren.

  • @Sascha schrieb:
    Ist eigentlich interessant, dass der Default ist, bei einer kurzfristigen Kälteexposition zu glauben, dass der Körper schlecht belastet sein könnte, während Sauna super gesund ist. :smile:

    Ich glaube nicht, dass das an unseren Breitengraden liegt. Die Südländer ticken genauso.

    Mhh, ich muss sagen ein Faktor bei diesem Gedankengang ist auf jeden Fall, dass ich eher die Überlastungssymptome von Kälte als Hitze kenne (mit Hitze hatte ich auch während eines drei wöchigen Afrika Aufenthalts nur, da haben dann aber selbst die Einheimischen gestöhnt vor Hitze :smiley: ).

  • bearbeitet 7. Januar

    Datum 07.01.2020
    Wetter 5°C
    Dauer 48 Minuten
    Uhrzeit 14:00
    Metabolischer Zustand O, nicht gefastet
    Intensität 3
    Reflexion Ich habe mich innerlich wieder geordnet. Der heutige Kältegang war entsprechend angenehm und befriedigend.

    Beim Gehen habe ich reflektiert, von welchen Faktoren es abhängt, wie sich ein Kältegang anfühlt. Meine bisherige Erfahrung zählt 3 Faktoren: Das Wetter, der psychische Zustand, der körperliche Zustand.

    Das Wetter ist viel mehr als die Temperatur! Ich hatte schon Gänge bei 7°C, die zehrender waren als solche bei 0°C. Wind spielt eine große Rolle. Feuchtigkeit auch. Scheint die Sonne? Deshalb habe ich die Kategorie von Temperatur in Wetter umbenannt. Ich habe auch in letzter Zeit schon immer mit angegeben, wenn es geregnet hat oder starker Wind war, aber ich will meine Beobachtungen dahingehend noch präzisieren.

    Der psychische Zustand. Wie gestresst bin ich? Wie müde bin ich? Müdigkeit erhöht meine Kälteempfindlichkeit merklich. Konzentration. Innere Ordnung. Entspannung. Meine Erfahrung ist allerdings, dass die Kälte so unmittelbar ist, dass sie den psychischen Zustand erheblich verbessert.

    Der körperliche Zustand. Wie erschöpft bin ich vom Training oder von der Arbeit? Wie viel habe ich gegessen? Wann war die letzte Mahlzeit? Gehe ich gefastet? Bin ich im Übertraining oder bin ich ausgeruht? Als neue Kategorie führe ich den metabolischen Zustand ein.
    (+) = wohlgenährt, ausgeruht.
    O = Die letzte Mahlzeit ist etwas her, aber ich bin noch nicht richtig hungrig, für mich der Sweetspot.
    (-) = hungrig, abgeschlagen.

  • Kälte als Katermittel kann ich unterstreichen, auch wenn ich zu wenig Schlaf hatte und ich so ein leichten Hirnnebel habe und Druck im Kopf funktioniert Kälte gut. Auch wenn ich in diesem Zustand viel sensitiver reagiere und nicht lange durchhalte, es tut unglaublich gut.

    Die Hitze habe ich auch, aber nicht immer. Meine Beobachtung ist, wenn ich draußen arbeite oder angeln bin (nasse Hände), dann heize ich unglaublich auf, vorallem die Finger. Wenn ich aber rumstehe oder nur einen Spaziergang mache ist das Aufheizen danach nur sehr wenig.
    Ebenfalls mehr Hitze habe ich wenn ich direkt von draußen reinkomme und etwas warmes esse.

    Und klar, wenn ich morgens vor der Arbeit im dunklen mein Kältebad mache halte ich sicher nur halb solange durch als wenn ich es im hellen mache. Am allerbesten funktioniert es bei Sonnenschein, selbst wenn die tatsächliche Temperatur deutlich niedriger ist.
    Das Kältebad in der Eistonne ist aber etwas ganz anderes als Luftkälte. In der Tonne mit Eis muss ich eher abbrechen, weil meine Haut brennt und die Füße schmerzen, ncht weil mir unbedingt kalt ist, bei Luft besonders beim Rumstehen wird mir dann tatsächlich kalt, mit zittern und frösteln.

  • bearbeitet 9. Januar

    Datum 07.01.2020
    Wetter 5°C, windig
    Dauer 28 Minuten
    Uhrzeit 18:00
    Metabolischer Zustand (+), nicht gefastet
    Intensität 5
    Reflexion -

    Nachgetragen am 09.01.2020: Es war der zweite Gang an dem Tag und der war durch den Wind intensiver als der erste, obwohl er kürzer war und ich vorher viel gegessen hatte. Intensiver hieß heute aber auch spaßiger. Ich hatte Lust und Energie.

  • Nix zu sagen, heute?

  • Da ich euch an dem Tag schon so viel Text hinterlassen habe, habe ich auf eine Reflexion verzichtet. Dein Kommentar zeigt mir aber, dass es dich interessiert hätte! Also gibt es ab jetzt immer alle Gedanken.

    Es war der zweite Gang an dem Tag und der war durch den Wind intensiver als der erste, obwohl er kürzer war und ich vorher viel gegessen hatte. Intensiver hieß heute aber auch spaßiger. Ich hatte Lust und Energie.

  • Die letzten Tage riecht es nach Frühling. Es sind nachts 9°C, morgens beim Aufstehen weht warme Luft zum Fenster rein. Am Tag sind es meist 10-12°C. Das ist keine Kälte. Sobald die Temperaturen ≤ 8°C sind geht es weiter.

    (Natürlich wird es nicht wirklich Frühling. Das besagt nämlich die Oma-Regel. Diese Regel folgt aus meinen Beobachtungen. Meine Oma hat am 9.2. Geburtstag. In den Wochen davor denken manche, es werde Frühling. Aber am 9.2. war es die letzten 15 Jahre immer am kältesten!)

  • @Johannes schrieb:
    Die letzten Tage riecht es nach Frühling.

    Genau das habe ich heute Morgen auf dem Weg zum Fitnessstudio auch gedacht. Und die Vögel haben gesungen.

  • @Tobias schrieb:

    @Johannes schrieb:
    Die letzten Tage riecht es nach Frühling.

    Genau das habe ich heute Morgen auf dem Weg zum Fitnessstudio auch gedacht. Und die Vögel haben gesungen.

    Ja, find ich um diese Jahreszeit ekelhaft ;)

  • @Jost schrieb: Ja, find ich um diese Jahreszeit ekelhaft ;)

    Ich auch!

  • Was seid ihr denn für MIesepeter. Haha. "Ich hasse warme, milde Brisen und die Vögel knall ich morgen ab." Winter ist Winter! Lasst man die Vögel ihren Krach. :kissing:

  • Datum 11.01.2020
    Wetter 4°C, windig
    Dauer ca. 25 Minuten (habe die Uhr vergessen)
    Uhrzeit 19:00
    Metabolischer Zustand (+), nicht gefastet
    Intensität 5
    Reflexion Spontan habe ich mich auf dem Weg zu Freunden noch ein bisschen der Kälte ausgesetzt. Denn als ich gegen Abend rausging, war es merklich abgekühlt. Es war ein Mix aus Radfahren und Gehen, der durch den Wind auch fröhlich intensiv war. Wieder ein bisschen Kälte zu spüren war schön.

    Datum 12.01.2020
    Wetter 3°C, sehr windig
    Dauer 31 Minuten
    Uhrzeit 12:00
    Metabolischer Zustand (O), nicht gefastet
    Intensität 6
    Reflexion Ich habe mich gefühlt wie in einem Abzug. Der Wind hat nicht nachgelassen und ist mir kräftig um die Nase geweht. Jeden kleinste Wärme war sofort weg, obwohl ich ja ein T-Shirt trage. Ich hatte heute allerdings meine Merino-Wollmütze auf. (Beste Investition <3) Schnell ist der Gang intensiv geworden, auch am Oberkörper. Mein Körper hat gut gegen geheizt, vor allem an den Beinen und Füßen und im Gesicht. Mental fällt mir die Intensität im Wind oft leichter.
    Nach etwa einer halben Stunde habe ich meine dünne Jacke drüber gezogen, die ich im Alltag trage. Ich habe eine Freundin getroffen und wir waren noch 2,5h im Wald spazieren. Da ist mir gut wieder warm geworden. Nur am Ende war die Mobilität und Kraft in den Fingern eingeschränkt. Die Schuhe aufzumachen hat etwas gedauert. Das lehrt Demut. Und ist witzig :smiley:

  • bearbeitet 15. Januar

    Datum 13.01.2020
    Wetter 4°C
    Dauer 51 Minuten
    Uhrzeit 20:00
    Metabolischer Zustand (O), nicht gefastet
    Intensität 4
    Reflexion
    Ich ging durch den dunklen Park zum See und kletterte auf den Steg. Wolkenfetzen zogen über den schwarzen Himmel. Das Wasser lag ruhig da. Am anderen Ufer sah ich hinter den Bäumen den Schornstein aufragen. Ganz oben leuchteten zwei rote Lampen. Für mich waren es die Augen Tzulans. Zehn Minuten stand ich dort und sah den Wolken zu. Ich streckte die Arme in den Himmel und atmete föhlich die kühle Luft. Die Kälte spürte ich erst, als ich schon lange auf dem Heimweg war.

    --

    Die letzten Gänge bei Wind waren intensiver als der heutige, obwohl sie viel kürzer waren. Wind ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Heute hatte ich zweimal Training und viel Arbeit. Trotzdem hat es mich noch raus gezogen. Die Kältegänge geben mir viel. Auch, wenn sie kurz sind. Meine Wetter-App sagt für die nächsten Tage Wärme voraus, deshalb wollte ich die 4°C noch auskosten.

    Gestern habe ich viel rohen Knoblauch gegessen. Abends im Bett hat mein Körper richtig geheizt, wie ich es seit Jahren nicht mehr hatte. Auch heute beim Gang kam ich mir recht resistent vor. Ich werde weiter beobachten, ob ein Zusammenhang besteht.

  • Bin ein bisschen neidisch. Bei uns ist so warm, fühlt sich an, als wate man durch frischen Urin.

  • @Sascha schrieb:
    Bei uns ist so warm, fühlt sich an, als wate man durch frischen Urin.

    :D Das kommt auf meine Liste der Kandidaten für die Formulierung des Jahres.

  • @Johannes : Wie sehen eigentlich zwei Trainingseinheiten am Tag bei dir aus? Kraft und Ausdauer getrennt?

  • bearbeitet 16. Januar

    @Tobias Bis auf wenig Ausnahmen ist das erste Training ein gefastetes Krafttraining. MO, MI, FR und SA Beine und DI, DO, SO Oberkörper. Je nach Zeit und Energie folgt dann nachmittags noch ein langer Spaziergang, Kältegang, Ausdauer oder Bewegungstraining, und/oder körperliche Arbeit (4 Stunden Waren packen). Davon zähle ich aber nur Ausdauer- und Bewegungstraining als Training.
    Beim Ausdauertraining mache ich meist ein EMOM Supersatz, z.B. KB-Swings/Sprünge oder Sprint/L-Sit an Beintagen, oder Burpees/Pullups an Oberkörper-Tagen. Manchmal auch extensive Ausdauer wie Radfahren oder Joggen. Dafür nehme ich mir aber leider selten Zeit. Bewegungstraining wäre dann z.B. Bouldern oder Skills üben, z.B. Supersatz Brücke/Hangeln/Animalwalks/Handstand und danach Schattenboxen oder sowas.

  • Datum 17.01.2020
    Wetter 11°C
    Dauer 38 Minuten
    Uhrzeit 15:00
    Metabolischer Zustand (+), nicht gefastet
    Intensität 1
    Reflexion Ich war heute oberkörperfrei unterwegs, um vielleicht doch in den Genuss von Kälte zu kommen. Kam ich nicht. Es war aber trotzdem schön, so unmittelbar in der Natur zu sein.

  • Datum 19.01.2020
    Wetter 4°C
    Dauer 89 Minuten
    Uhrzeit ab 12:00
    Metabolischer Zustand (-), gefastet
    Intensität 3
    Reflexion >>Wer hat die Hitze?<<, dachte ich, als ich aus ruhigen Träumen erwachte.

    Draußen war es windstill, trocken und wunderbar frisch. Ich habe nicht gehadert, nicht ausgeblendet, sondern konnte das Wetter genießen. Bis zum Schluss war mir warm. Auch die Kraft in den Händen war nicht allzu eingeschränkt. Aufschließen und Schnürsenkel waren kein Problem und gerade tippe ich ganz normal. Ich habe allerdings heute während des Kältegangs einige Klimmzüge und Dips versucht und da war die Kraft deutlich reduziert.

    Mental habe ich mich diesen Winter stark entwickelt. Das ist mir heute bewusst geworden, und ich bin stolz darauf. Die Kälte ist ein Medium der mentalen Entwicklung.

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