Forschungsbericht: Natur und Spiritualität

Kommentare

  • Cooles Video, aber leider auch bei mir viel zu leise. Das hat aber auch etwas Gutes: Wenn ich das Video voll aufdrehen muss, um es zu verstehen, muss ich alles andere ausschalten, was Geräusche erzeugen könnte, denn sonst würde mir jede E-Mail oder jede Fehlermeldung einen Herzinfarkt bereiten. Hat also auch einen förderlichen Effekt.

    Diese Tendenz in Biohacking-Kreisen zur Spiritualität ist mir auch aufgefallen. Was mir auch aufgefallen ist: Viele bewegen sich von der rein psychobiologischen Optimierung immer mehr hin zu technischen und digitalen Optimierungsansätzen, also in Richtung Transhumanismus. Oft gepaart mit fast schon religiösen Tendenzen, die sich in einem Warten auf die Singularität äußern, bis hin zur völligen Digitalisierung des menschlichen Geistes und Verschmelzung des digitalen Geistes mit der allumfassenden künstlichen Intelligenz. Auf mich wirkt das so, als entstünde da eine völlig neue Religion. So eine Art digitaler Pantheismus.

    Noch ein kleiner Gedanke zu der Dichotomie Natur – Spiritualität: Im letzten Jahrhundert ist meiner Meinung nach noch eine dritte Dimension dazugekommen, die für sehr viele Menschen sehr wichtig ist: das Soziale. Ich könnte das auch "Politik" oder "Gesellschaft" nennen. Damit meine ich die Tendenz, Natur und Spiritualität als etwas Altertümliches zu sehen und den Menschen und alles was ihn ausmacht, nur noch über soziale und politische Prägungen und Zusammenhänge zu erklären. Das ist vor allem in den Geisteswissenschaften sehr populär, was vermutlich auch etwas mit dem Aufkommen der Kritischen Theorie in den 1960er-Jahren und vor allem ihren Wirkungen in den USA. Es dringt aber auch immer mehr in das alltägliche Miteinander, vor allem in Form der Medien, aber auch, weil viele Menschen in bestimmten gesellschaftlichen Positionen – unter anderem Lehrer, Erzieher etc. – in diesem Denken ausgebildet werden.

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