Morgenroutine: Wann wacht ihr auf? (Und warum?)

Ich habe ein paar Fragen zu den ersten wachen Momenten des Tages:

  1. Wacht ihr eher früh oder eher spät auf?
  2. Geschieht das von selbst? Oder braucht ihr einen Wecker?
  3. Steht ihr sofort auf und legt dann direkt mit dem Tag los? Oder legt ihr euch wieder hin? ("Snooze oder Alarm?", wie @Sascha mal geschrieben hat.)
  4. Warum steht ihr dann auf, wann ihr aufsteht? (Oder eben nicht?)

Kommentare

  • bearbeitet 7. Oktober
    1. Früh!
    2. Das geschieht manchmal am Wochenende von selbst, wenn allerspätestens die Sonne mein Wecker ist. Sonst weckt mich der Wecker.
    3. Ich liege meistens kurz noch auf dem Rücken und entspanne mich. 5 Minuten nach dem Weckerklingeln bin ich dann auf den Beinen und nach kurzer Toilette geht's gleich richtig gegen! Das erste Training des Tages findet für mich direkt nach dem Aufstehen statt.
    4. Meine Zeit im Handwerk hat mir extrem frühes Aufstehen angewöhnt (um halb 5) und ich feier es seit dem einfach total. Jetzt stehe ich an Arbeitstagen aber erst um 6 auf. Der Morgen ist meine Beste (=produktivste und kreativste) Zeit. Der Abend ist für mich der Ruhe vorbehalten.

    Und selbst, Tobias? Was ist der Hintergrund deiner Frage?

  • bearbeitet 8. Oktober

    Danke für deine Antwort, Johannes. Bei mir sieht es so aus:

    1. Eher früh, derzeit an Wochentagen 4:30 Uhr, Ziel ist 4:00 Uhr.
    2. An Wochentagen weckt mir der Wecker (ein uraltes Billigding, dessen Auftaktsknacken schon so laut ist, dass ich aufwache, noch bevor er überhaupt seinen grässlichen Sound von sich gibt). Am Wochenende stelle ich mir keinen Wecker, wache fast immer automatisch irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr auf.
    3. An Wochentagen stehe ich sofort auf und lege los ("Alarm"). Zumindest ist das in meiner aktuellen Lebensphase so; das war auch schon mal ganz anders. Immer, wenn ich schlechte Jobs hatte, oder auch im Studium war mein Motto meistens "Snooze".
    4. Jocko Willink hat mal gesagt, dass er früh aufsteht, weil er dann einen Vorteil gegenüber seinem Feind habe. Ich sehe das weniger martialisch, aber ich denke, ich kann ansatzweise verstehen, was er meint. Es ist einfach ein gutes Gefühl, um 11 Uhr morgens schon mit Arbeit und Training fertig zu sein und am restlichen Tag machen zu können, was ich will (meistens sind es noch ein paar Runden Arbeit). Um 4:30 oder früher stehe ich momentan auf, weil ich derzeit morgens trainiere und vorher meine 1–2 wichtigsten Arbeitsaufgaben des Tages fertig haben möchte.

    Ich frage, weil ich es sehr interessant finde, was Menschen in der ersten Stunde des Tages machen. Das ist auch eine meiner ersten Fragen, wenn ich neue Leute kennenlerne. Besonders interessant finde ich Frage 4 ("Warum stehst du dann auf, wann du aufstehst?"). So ziemlich jeder hat nämlich ein "Wozu?", mindestens eine Sache am Tag, für die er aufsteht. Aber warum man ausgerechnet um diese Zeit aufsteht oder sich wieder hinlegt, ist für mich noch interessanter. Als ich mal einen sehr schlechten Job hatte, habe ich mich jeden Morgen immer wieder hingelegt und das bis zum letzten möglichen Augenblick ausgereizt. Ich habe mir eingebildet, so wenigstens ein bisschen Kontrolle über meinen Morgen zu haben, der sonst einer Sache vorbehalten war, auf die ich keine Lust hatte. Ziemlich unreif, aber da war ich noch jung. Ich hätte auch da schon um 4:30 aufstehen und Dinge für mich machen können, habe ich aber nicht …

    1. Eher früh. Häufig auch relativ. Ich wache fast immer als Erster auf. Bis auf unrühmliche Ausnahmen. Sehr zum Leidwesen meiner Bandkollegen, wenn wir Sturmfreiparties gemacht haben und sie von mir auf besondere Weise geweckt wurden.
    2. Ich stehe fast immer von selbst auf, halte mich aber an den Wecker. Es gab eine Phase in meinem Leben, da bin ich Sonntags um halb 4 aufgestanden und habe angefangen gleich zu arbeiten. Das war zu wenig Schlaf und der Montag begann träge. Bin großer Fan von Uhren.
    3. Ich stehe nicht sofort auf, aber mache sofort etwas. Ich döse also nicht einfach herum. Manchmal bleibe ich liegen und plane den Tag in seinen einzelnen Schritten durch. Manchmal schreibe ich auch etwas ins Notizbuch.
    4. Zwischen halb sechs und sechs. Stehe auf, weil ich was zu tun habe.
  • @Tobias Ein gewisser Teil von mir feiert 04:30, aber es hat mich sozial zu inkompatibel gemacht. Da bin ich immer so gegen halb 9 schlafen gegangen. Wie sind deine Erfahrungen damit?

  • Ja, man muss schon früher schlafen gehen, und das kann sozial inkompatibel machen, wenn man sein Sozialleben nur abends pflegen kann. Mich stört es aber nicht, sozial inkompatibel zu sein, zumindest mit Menschen, mit denen man nur abends etwas machen kann. In anderen Lebensphasen hätte das frühe Aufstehen aber nicht funktioniert, da war ich gerne sozial kompatibel. Wenn ich heute mal abends etwas mit anderen mache, dann am Samstagabend, weil ich sonntags ohne Wecker aufwache. Ansonsten sehe ich zu, meine Termine mit anderen möglichst früh zu legen.

  • bearbeitet 8. Oktober
    1. Früh. Unter der Woche um 5 Uhr und am Wochenende selten später als 7 Uhr (eher früher, abhängig davon, wann ich ins Bett gehe)
    2. Überwiegend von selbst. Wecker ist unter der Woche trotzdem immer gestellt und kommt hin und wieder zum Einsatz.
    3. Ich bleibe höchstens 2 Minuten liegen, meistens stehe ich direkt auf.
    4. Gibt mehrere Gründe. Hauptsächlich damit ich mein Training entspannt in den Arbeitsalltag integrieren kann. Ich gehe gerne direkt um 6 Uhr ins Studio, wo noch nicht viel los ist und dann im Anschluss arbeiten. Gehe ich nach der Arbeit ins Training, kann ich die Stoßzeit umgehen, indem ich schon um 6 Uhr im Büro bin und dementsprechend schon am frühen Nachmittag Feierabend machen und im Studio sein kann.
      Dann spielt noch mit rein, dass ich oft das Gefühl habe, keine Zeit zu haben für alles, was ich so machen will. Durch den frühen Start in den Tag, ist dieser zwar nicht länger, aber es fühlt sich besser an, schon zeitnah viel erledigt zu haben.
      So richtig absichtlich habe ich mit dem frühen Aufstehen aber angefangen, weil ich stressbedingt Schlafstörungen hatte und dadurch eh immer früh wach war. Das habe ich dann zu meinem Vorteil genutzt, indem ich meinen Alltag an diese Aufstehzeit angepasst habe. Mittlerweile will ich es nicht mehr anders haben.
    1. Ansichtssache. In der Regel 5.40 Uhr
    2. Von selbst. Falls ich zu spät ins Bett gekommen bin, dient der Wecker als Backup, aber ich habe ihn seit Wochen nicht wirklich gebraucht
    3. Wenns kalt ist geniesse ich die Decke noch 1-2 Minuten(selten der Fall), ansonsten sofort
    4. Ich will ins Gym. Morgens ist wenig los und je später der Morgen wird, desto voller wird es. Der Sport am Morgen gibt mir das Gefühl, den wichtigste Teil meines Tages bereits erledigt zu haben und entspannt mich für den Rest des Tages. Es ist auch unerheblich, ob ich nur ein bisschen oder viel trainiert habe.. einfach machen :)

    Ich hatte in der Vergangenheit diverse Wehwehchen und der Sport sorgt nicht nur für ein guten Gefühl, sondern auch dafür, dass diese nicht wiederkommen.

  • bearbeitet 10. Oktober

    @MaxMustermann schrieb:
    4. Ich will ins Gym. Morgens ist wenig los und je später der Morgen wird, desto voller wird es. Der Sport am Morgen gibt mir das Gefühl, den wichtigste Teil meines Tages bereits erledigt zu haben und entspannt mich für den Rest des Tages. Es ist auch unerheblich, ob ich nur ein bisschen oder viel trainiert habe.. einfach machen :)

    So ist es in meinem Studio auch.

    an alle: Danke für eure Antworten. Beizeiten werde ich mal die Ergebnisse im Eröffnungspost zusammentragen. Der Trend geht ja eher in Richtung früh, wir scheinen also ein Haufen Frühaufsteher zu sein.

Anmelden oder Registrieren, um zu kommentieren.