Meditation vor dem Schlafen

Ich meditiere immer nach dem Aufstehen als Teil meiner Morgenroutine. Ab und zu auch tagsüber, wenn dies nötig ist. (Z.B. wenn große innere Unordnung herrscht. Sei es ich habe einen intensiven Film geguckt oder hatte viel Stress.)

Ein paar Male habe ich in letzter Zeit auch abends direkt vor dem Schlafen meditiert. Z.B. wenn ich zuvor mit Freunden abgehangen habe, nachts noch unterwegs war oder noch etwas aufregendes passiert ist und ich nicht die übliche abendliche Downtime hatte (also chillen, essen, dehnen, lesen usw.). Ich habe bemerkt, dass ich scheinbar am nächsten Tag besser starte, trotz (zeitlich) weniger Ruhe und Schlaf. Aber: Liegt das an den 10min Meditation vor dem Schlafen? Oder an etwas anderem?

Deshalb ist meine Frage an euch: Habt ihr Erfahrungen mit Meditation vor dem Schlafen? Schlaft ihr dann besser/schlechter/gleich? Was habt ihr in diesem Zusammenhang beobachtet? Kennt ihr dazu vielleicht Studien?

Kommentare

  • Ich meditiere fast immer sowohl morgens direkt nach dem morgendlichen Toilettengang als auch abends nach dem abendlichen Toilettengang. Und ich habe schon das Gefühl, dass ich an Tagen, an denen ich sowohl morgens als auch abends meditiert habe, besser einschlafe als an Tagen, an denen ich entweder nur morgens oder gar nicht meditiert habe. Ich führe da aber nicht Buch oder so, weil meine Meditationspraxis keinen Zweck im Sinne irgendwelcher Optimierungsziele hat, sondern einfach geschieht, weil sie zu meinem Leben dazugehört. Und wenn ich mal nicht meditiere, dann gehört das genauso zu meinem Leben, das ist dann einfach so.

    Außerdem muss mein subjektiv verbesserter Schlaf nicht unbedingt auf die Meditation zurückzuführen sein, sondern kann viele andere Gründe haben, zum Beispiel den Toilettengang oder meine Gewohnheit, eine bis zwei Stunden vor dem Schlafen nur noch zu lesen und keinen Bildschirm mehr anzuschauen.

    Was ich aber gemerkt habe, ist, wie unterschiedlich die Gedanken sind. Morgens sind es meistens eher Gedanken, die ich meinem eigenen Geist zuschreibe, Einfälle, Zusammenhänge und so. Abends ist es so, als wäre mein Geist ein Filter, in dem sich vieles abgesetzt hat, meistens aus den Geistern anderer, also Dinge, die ich im Internet gelesen habe, bei der Arbeit, in meiner Lektüre etc.

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