[lifelog] Simon

Hey ihr,
ich verfolge Saschas Arbeit und Philosophie über den Lebenswandel schon seit einiger Zeit, bin jetzt auf das Forum gestoßen un habe ich mich jetzt zu dem Forum angemeldet und werde hier in Zukunft gerne aktiv zu der Community beitragen.

Ich möchte diesen Threat öffnen um über Themen, Abschnitte, Fragen, Erkenntnisse und Erfahrungen auf meinem Lebensweg zu berichten, zu reflektieren und in den Austausch zu treten. Ich freue mich hier auf den Austausch mit Gleichgesinnten.

Zunächst einmal möchte ich mich und meine derzeitige Lebenssituation vorstellen, da dies der Kontext und aktuelle Rahmen bzw. eine Momentaufnahme von meinem Weg ist.

Simon, 26 Jahre alt. Derzeit wohnhaft in Innsbruck und Südbayern.
Ich bin in den Endzügen meines Psychologiemasters (Masterarbeit, 1 Kurs und ein Praktikum stehen noch an). Arbeite in Hochseilgärten, als Trainer für Bogernschießen, Outdoorpädagogik.

Vor 4 Jahren hatte ich einen Bandscheibenvorfall, bedingt durch meinen Lebenswandel, und sehr starke Rückenschmerzen inklusive folgender Operation über 1,5 Jahre. Das ganze hat sich erst geändert als ich meinen Lebenswandel komplett umgestaltet habe. Eine graue Zeit aus der ich sehr viel stärker und klarer herausgegangen bin. Genug mit diesem dummen Rumgesaufe und Leute treffen einfach der Leute treffen wegen. Ich wurde zielstrebiger, bewusster, bin tief in das Thema Meditation und Bewegung eingetaucht. Ich habe mich extrem entwickelt in diesen letzten Jahren. Habe aber auch einen Preis dafür bezahlt für diese Veränderung. Eine Beziehung ist dadurch auseinander gelebt worden, da wir uns nicht gemeinsam weiterentwickelt haben/wollten. "Freundschaften" (Feier und Aktivitäten "Freunde") und die ganze Clique von damals ist weggebrochen, was im Nachhinein nicht schade ist, da diese Menschen keine guten Werte vertreten und gelebt haben. Trotzdem war es erst eine einsame Zeit. Ich habe viel von vielen Menschen über den menschlichen Körper gelernt, über die menschliche Psyche und wie wir eigtl. ticken, also sozusagen das Benutzermanual unseres Gehirns. "Know thyself" wie Aristoteles sagen würde. Jahre später habe ich das Gefühl, ich weiß immer noch nichts. Diese Thematik: wie man ein gutes Leben leben kann, lässt mich aber immer wieder aufs neue Begeisterung verspüren und ein Feuer in mir brennen.

Mittlerweile habe ich mehr Gleichgesinnte gefunden. Wer weiß, vlt. ist es meine Bubble, aber viele in meinem Umfeld sind sehr konsum orientiert. Auch Erlebniskonsum mäsig. Möglichst viel aus dem Leben herauspressen. Das stresst mich immer wieder.

Großes Ziel ist es Menschen zu helfen ein Set von Praktiken aufzubauen um gut in der Welt zurechtzukommen, mehr von der Welt und dem Leben zu entdecken und erleben, statt zu verleben. Das kann in Form einer Schule (denke Joseph ist hier eine große Inspiration), Seminaren oder noch nicht bedachter Möglichkeiten sein. Schon jetzt lerne und lehre ich immer gerne und sehe die Jahre gerade auch als "Lehrjahre" an, die ich mir selber gegeben habe. Ich möchte beitragen zu unserer Gesellschaft und dem Wohlergehen unserer Gemeinschaft. Das Leben ein klein wenig heller machen. Das ist meine Motivation.

Was praktiziere ich:

  • Bewegung, werde einen eigenen Thread hier starten.
  • Meditation/ Achtsamkeit
  • Schreiben. Tagebuch + Poesie
  • Philosophia: love for wisdom. Die Welt realer sehen und leben.
  • Stillness, there is nothing to do. Oft schwierig.

In dem Sinne ist das für einen ersten Post erstmal genug!
Simon

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