Corona-Impfung in einer Partnerschaft

Hallo,

Wie steht ihr zur aktuellen Corona Impfung?

Besonders in einer Partnerschaft, wenn zwei gegensätzliche Meinungen zusammentreffen?
Kann man vom seinem Partner, erwarten sich nicht impfen zu lassen?
Denn es betrifft indirekt beide Personen, wenn die geimpfte Person Schäden davon trägt, eventuell unfruchtbar wird oder im schlimmsten Fall sogar stirbt.
Besonders schwierig ist es, wenn der Partner/Partnerinn einen Beruf ausübt, der früher oder später eine solche Impfung vorschreibt.

Was ist eure Meinung darüber?

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Kommentare

  • Ist das Ziel deiner Frage mehr das allgemeine "Wie handhabt man Differenzen in einer Partnerschaft" oder mehr bezogen auf den konkreten Fall mit Impfung?
    Ich denke bei letzterem wird es nur ein wildes hin- und her und wird hier nicht sinnvoll enden. Ich frag mich wie man auf die begründete Idee kommt von so einer Impfung schwere Schäden zu bekommen.

  • Wie du und dein Partner Druck und Zwang moralisch oder emotional bewerten, müsst ihr selbst wissen. Und über die indirekte Schädigung könnt ihr halt reden, aber was sollen wir dazu sagen? Für mich persönlich kommt eine Raucherin nicht in Betracht. Genauso wenig, mich von vornherein auf eine Todkranke einzulassen. Bei einer Kuchenliebhaberin sieht das anders aus. Alles Frage der persönlichen Verträglichkeit. Impfen lassen werde ich mich nicht, soweit es möglich ist.

  • Ich würde mich auch nie impfen lassen...

  • Die "Würdest du dich impfen lassen"-Diskussion kam innerhalb meiner Familie auf. Ich habe mich da enthalten, da ich mich zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht mit der Frage ernsthaft auseinandergesetzt habe. Jedoch waren alle anderen der Meinung, es sei aus Solidarität eine Pflicht, sich impfen zu lassen. Die Aussage war immer wieder "ICH habe keine Angst vor C., aber wir müssen mitmachen, damit der Scheiß endlich mal vorbei geht.". Wenn du dich nicht impfen lässt, bist du asozial, habe ich zu verstehen bekommen. So kommt zur rationalen Entscheidung und dem Bauchgefühl auch noch sozialer Druck.

  • @Gnahn schrieb:
    Die "Würdest du dich impfen lassen"-Diskussion kam innerhalb meiner Familie auf. Ich habe mich da enthalten, da ich mich zu dem Zeitpunkt einfach noch nicht mit der Frage ernsthaft auseinandergesetzt habe. Jedoch waren alle anderen der Meinung, es sei aus Solidarität eine Pflicht, sich impfen zu lassen. Die Aussage war immer wieder "ICH habe keine Angst vor C., aber wir müssen mitmachen, damit der Scheiß endlich mal vorbei geht.". Wenn du dich nicht impfen lässt, bist du asozial, habe ich zu verstehen bekommen. So kommt zur rationalen Entscheidung und dem Bauchgefühl auch noch sozialer Druck.

    Ich habe mich mit dem Thema auch noch nicht auseinander gesetzt. Aber diese Stimmung mit dem "Impfdruck" wie du ihn beschreibst nehme ich im sozialem Umfeld auch hier und da war.

  • Zum Glück würden die meisten hier im Forum ja sowieso frühestens in 6 Monaten geimpft.

    Ich habe aktuell eine starke Tendenz mich nicht impfen zu lassen. Ich habe den Eindruck, dass es aktuell noch keine verwertbaren Daten zur Wirksamkeit und Nebenwirkungen gibt. Es wird lediglich behauptet, dass der Impfstoff super wirksam und super sicher sei - diese grunlagenlosen Behauptungen schrecken mich ab!

    Es kann natürlich sein, dass sich diese Behauptungen in Zeitraum X als wahr herausstellen. Wenn dem so ist, würde ich mir überlegen mich impfen zu lassen. Bis dahin vertraue ich aber darauf und arbeite daran, dass mein Immunsystem Corona ab kann und nehme nicht in einem medizinischen Experiment teil.

  • bearbeitet 29. Januar

    Ich sehe es eigentlich so wie Gnahs Familie. Die meisten werden eine Infektion gut wegstecken (kenn aber auch persönlich einige Fälle u30 von halbwegs fitten Menschen die ins Krankenhaus mussten), aber es ist eine solidarische Aktion da mitzumachen.
    Find das diesbezüglich spannend aus China, wo man Kommentare bekommt wie sehr wir westlichen Individualisten uns doch im Weg stehen für koordinierte gemeinsame Aktionen. Nicht dass da alles sauber läuft in China, aber in dem Punkt finde ich haben sie nicht ganz unrecht. Viele sind meiner Meinung nach viel zu ich-bezogen in dem Punkt.
    Und zum Thema "medizinisches Experiment": ich glaub die meisten tun unbewusst ihrem Körper so viel Shit an, der viel mehr eine Rolle spielt und überarbeitet werden müsste als ne 0.3mL Injektion von RNA...

  • @RichardDieSau der Gedanken der Solidarität wäre ja nur dann wichtig, wenn man durch die Impfung eine Ansteckung bzw. weitertragen von Corona verhindern könnte. Das ist soweit ich weiß bisher nicht nachgewiesen.

  • @Daniel schrieb:
    @RichardDieSau der Gedanken der Solidarität wäre ja nur dann wichtig, wenn man durch die Impfung eine Ansteckung bzw. weitertragen von Corona verhindern könnte. Das ist soweit ich weiß bisher nicht nachgewiesen.

    Wir haben eine EU Zulassungsstelle, deren Job es ist sowas zu verifizieren. Ich leg da zumindest mein Vertrauen rein, dass die ihren Job machen, wie es auch im Lebensmittelbereich etc passiert (das ist nicht ohne da durchzukommen, hab Kontakte in der Branche). Klar dass die jetzt auch Sonderzulassungssystem fahren, aber das ist jetzt halt so notwendig.

    Der Computer den wir alle hier benutzen ist auch nicht mathematisch bewiesen sicher, hat hunderte Schwachstellen die einem möglicherweise privates Wissen abhanden kommen lassen, aber wir nutzen es trotzdem. Ich beurteile für mich die Situation so, dass der potentielle Gewinn durch einen erfolgreichen Impfstoff deutlich die Risiken überwiegt.

  • Ich seh sowas halt auch gern wirtschaftlich: ein Impfstoff für Covid ist ein enormes Pharma-Prestige Projekt. Wenn dein Impfstoff es nicht bringt, dann fällt das nachträglich auf. Und das bedeutet einen ziemlichen Kurseinbruch für das Unternehmen (heads-will-roll). Ich denke da wird sich keiner denken, dass die VW Abgasstrategie hier angebracht wäre, wo das Produkt im Fokus der ganzen Weltbevölkerung steht.

  • @RichardDieSau

    aber es ist eine solidarische Aktion da mitzumachen.

    Natürlich. Sich solidarisch zu verhalten, bedeutet, sich für etwas einzusetzen. Ich sage das mal so deutlich, weil dieser Begriff in meinen Augen völlig überstrapaziert wird. Wenn Solidarität moralisiert wird, müsste man eben Flagge bekennen. Eine solche allgemein höhere Solidarität ist aber nicht gewollt, sondern nur die Solidarität für die eigene Sache - so wird das nicht formuliert, aber jeder weiß, wohin die Reise gehen soll. Wenn man sich also bedrängt fühlt, dann weil man eine andere Meinung bzw. andere Werte hat. Nachgeben entgegen den eigenen Überzeugungen, darum gehts dann. Damit das überhaupt klappen kann, müssten andere Ideen die Überzeugungen überlagern, z.B. die Angst vor sozialen oder rechtlichen Sanktionen. Also ganz konkret: Blinde Solidarität für den anderen macht einen zu keinem guten Menschen, es ist schlichtweg Unterwerfung, weil man sich Vorteile verspricht (Stichwort: Gutmensch), den Druck nicht ertragen kann und/oder zu wenig von sich hält.

    Und um mal aufzuzeigen, dass man als Sich-nicht-Impfender nicht unbedingt auch gleich unmoralisch sein muss (sondern es auf die Perspektive ankommt):

    Inwiefern ist es moralisch, sich selbst zu schützen? Man könnte genauso gut sagen, dass es besser wäre, anderen die eigene Impfdosis zu überlassen. Wieso ist es meine Aufgabe, für die nette alte Dame von nebenan den Mittelsmann zu spielen, obwohl sie ihren Schutz der Idee nach jetzt (oder bald, zumindest schneller als ich) selbst in der Hand hat?

    Und im größeren Kontext: Ist es moralisch, die Gesundheit einiger über die freiheitlichen, finanziellen und gesundheitlichen Aufwendungen anderer zu stellen?

    Find das diesbezüglich spannend aus China, wo man Kommentare bekommt wie sehr wir westlichen Individualisten uns doch im Weg stehen für koordinierte gemeinsame Aktionen. Nicht dass da alles sauber läuft in China, aber in dem Punkt finde ich haben sie nicht ganz unrecht.

    Wohl eher: Wir westlichen Individualisten stehen nicht uns selbst im Weg, einige Individualisten stehen anderen Individualisten im Weg. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir obige Ideen mehr Sorgen machen als das aktuelle Tagesgeschehen.

    Viele sind meiner Meinung nach viel zu ich-bezogen in dem Punkt.

    Weil sie eine andere Meinung haben als du? Dieses Denken führt nur in eine Richtung: Diktatur, Unterwürfigkeit und echt beschissene Laune.

  • @Moritz schrieb:

    Inwiefern ist es moralisch, sich selbst zu schützen? Man könnte genauso gut sagen, dass es besser wäre, anderen die eigene Impfdosis zu überlassen. Wieso ist es meine Aufgabe, für die nette alte Dame von nebenan den Mittelsmann zu spielen, obwohl sie ihren Schutz der Idee nach jetzt (oder bald, zumindest schneller als ich) selbst in der Hand hat?

    Ich sehe keinen Selbstschutz im Auslassen der Impfung, ich beurteile für mich das Risiko des maximalen Schadens der Impfungen durch Nebenwirkungen deutlich kleiner als das einer Coronainfektion.
    Ich denke der zentrale Punkt um den sich alles windet ist, was Sascha auch letztens ansprach: Vertrauen.
    Ich hab bisher für mich keinen Grund gefunden, den Sinn und die Sicherheit der Impfung in Frage zu stellen.

    Und im größeren Kontext: Ist es moralisch, die Gesundheit einiger über die freiheitlichen, finanziellen und gesundheitlichen Aufwendungen anderer zu stellen?

    Das ist tatsächlich ein enorm schwieriger Punkt, der (mmn) keine schlussendliche Wahrheit hat, sondern nur Interpretationen.


    Ich find es insgesamt interessant, wie die Situation zur Lagerbildung führt und was die Menschen dazu bewegt hat, diese konkrete Position einzunehmen. Ich hab meine Pro-Impfungsblase hier und kenn eher wenige die dagegen sind (und die paar die ich Persönlich kenne sind mir zu tief in "wir haben unsere Fakten" (wörtliches Zitat)). Daher finde ich es vor allem spannend, wie das in wie hier angesprochenen Beziehungen ist, wo zwei Meinungen existieren.

  • @RichardDieSau schrieb:
    Ich seh sowas halt auch gern wirtschaftlich: ein Impfstoff für Covid ist ein enormes Pharma-Prestige Projekt. Wenn dein Impfstoff es nicht bringt, dann fällt das nachträglich auf. Und das bedeutet einen ziemlichen Kurseinbruch für das Unternehmen (heads-will-roll). Ich denke da wird sich keiner denken, dass die VW Abgasstrategie hier angebracht wäre, wo das Produkt im Fokus der ganzen Weltbevölkerung steht.

    Auch "die da oben" haben ihre eigenen Biases.

    Buchempfehlung: https://www.amazon.de/Winner-Effect-Neuroscience-Success-Failure/dp/1250001676

  • @Room101 schrieb:
    Interessant und aktuell:

    http://rainerklement.com/?p=1056

    Danke für den interessanten Artikel.

    Auf der gleichen Seite gibt es eine deutsche Version:
    http://rainerklement.com/?p=1058

  • Interessanter Artikel und schwieriges Thema. Ich bin auch für mich zu dem Schluss gekommen mich in naher Zukunft nicht impfen zu lassen, meine Freundin ist geimpft. Von Ihr geht kein Druck aus, aber ich merke, dass das im Freundeskreis immer mehr Thema wird und es sich gewundert wird, dass ich noch nicht geimpft bin und daran aktuell kein Interesse habe.

  • Ich bin mit einer Freundin gesegnet, die sich selbst nicht impfen lassen will.

    Ich habe neulich noch darüber nachgedacht. Für mich sieht das große C wie eine Massenhysterie aus und bei so etwas kriege ich eine Agreeableness von -8. Ich kenne keine belastbaren Nachweise dafür, dass eine ungewöhnliche Krankheit grasiert ist.

    Nur mein Aluhut glüht, weil mich die Medien schon soweit weichgekocht haben, dass ich befürchte, dass die da oben krasse Informationen haben und zurückhalten, weil sie keine Massenpanik oder den Krieg mit China auslösen wollen.

  • PS:

    Was wäre, wenn ... ... angesichts einer erfolgreichen Nutzung des Sozialkreditsystems in China auch andere Staaten über die Nutzung eines solches Systems diskutieren? aus: Der vollen Studie, die hier zusammengefasst wurde: https://www.vorausschau.de/SharedDocs/Downloads/vorausschau/de/BMBF_Foresight_Wertestudie_Kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile&v=1

    Dass so etwas in einer vom BMBF finanzierten Studie einfach so unschuldig steht. Ich wusste nicht, dass cyberpunkiger Faschismus auch als "erfolgreich" bezeichnet werden kann, ohne dass man das ironisch meint.

  • bearbeitet 1. Juli

    @Sascha schrieb:
    Nur mein Aluhut glüht, weil mich die Medien schon soweit weichgekocht haben, dass ich befürchte, dass die da oben krasse Informationen haben und zurückhalten, weil sie keine Massenpanik oder den Krieg mit China auslösen wollen.

    Möchtest/Kannst du das etwas näher ausführen oder ist das etwas zu spekulativ - selbst fürs Forum?

  • Ich halte die Wahrscheinlichkeit an Corona schwer zu erkanken sehr unwahrscheinlich, da ich mein Immunsystem als überdurchschnittlich Robust bezeichen würde (gemesse an der Häufigkeit von Erkrankungen im Vergleich zu meinem direkten Umfeld (Freunde, Familie, etc.)).
    Ich glaube, dass es bei vielen Forenmitgliedern ähnlich ist, da sich viele bewusster ernähren, Sport machen als der Durchschnitt etc..

    Für mich bedeutet das aber auch im Umkehr Schluss, dass ich robuster gegen eine vermeintlich sinnfreie oder kleinst schädliche Impfung bin.
    Da wird schon kein Zyankali drinnen sein. Die Regierung hat ja ein Interesse daran, dass die fleißigen Arbeiter noch möglichst lange Steuern abdrücken können, bzw. für das System arbeiten.

    Ich habe mal wegen eines Auslandsaufenthalts auch 3-4 Impfungen gegen alles mögliche (u.a. Gelbfieber) bekommen, da war ich ein paar Tage schlapp, habe aber sonst nichts gemerkt. Ich ziehe mir grundsätzlich so wenig Medikamente wie möglich rein, aber bei so Impfungskram spare ich mich einfach den Stress, da ich die Wahrscheinlichkeit für gering halte, das die mich umbringt oder ernsthaft beeinträchtig.

    Mich würde bei dem Thema interessieren, ob ihr einen Zusammenhang zwischen Robustheit gegenüber Krankheiten und der Robustheit gegen eine vermeintlich schädliche Impfung seht/ nicht seht :smile: .

  • @TylerDurden Meinst du mit Robustheit gegen eine vermeintlich schädliche Impfung die unmittelbaren Folgen (Immunreaktion) oder irgendwelche Langzeitfolgen? Aus meinem Umfeld kann ich nur Anekdoten zu unmittelbaren Folgen berichten. Von zwei jüngeren, vermeindlich robusten Leuten (rund 30 Jahre) habe ich von einem bzw. drei Tagen mit Schüttelfrost und Fieber gehört, letzterer hat dann noch mal drei Tage gebraucht, um wieder fit zu sein. Sämtliche ältere Leute (50-70 Jahre) in meinem Umkreis haben keinerlei Nebenwirkungen der Impfung gespürt. Es heißt ja auch, dass jüngere Leute mit einem besseren Immunsystem eher Symptome durch die Impfung zeigen. Aber sofern jemand von der Impfung überzeugt ist, was bedeuten da schon 1-2 Tage, die er sich durch sie schlecht fühlt.

    Hat jemand von euch denn eigentlich schon Covid hinter sich (bzw. hat es gemerkt oder wurde positiv getestet)?
    Ich hatte es.

  • @Gnahn schrieb:
    @TylerDurden Meinst du mit Robustheit gegen eine vermeintlich schädliche Impfung die unmittelbaren Folgen (Immunreaktion) oder irgendwelche Langzeitfolgen? Aus meinem Umfeld kann ich nur Anekdoten zu unmittelbaren Folgen berichten. Von zwei jüngeren, vermeindlich robusten Leuten (rund 30 Jahre) habe ich von einem bzw. drei Tagen mit Schüttelfrost und Fieber gehört, letzterer hat dann noch mal drei Tage gebraucht, um wieder fit zu sein. Sämtliche ältere Leute (50-70 Jahre) in meinem Umkreis haben keinerlei Nebenwirkungen der Impfung gespürt. Es heißt ja auch, dass jüngere Leute mit einem besseren Immunsystem eher Symptome durch die Impfung zeigen. Aber sofern jemand von der Impfung überzeugt ist, was bedeuten da schon 1-2 Tage, die er sich durch sie schlecht fühlt.

    Hat jemand von euch denn eigentlich schon Covid hinter sich (bzw. hat es gemerkt oder wurde positiv getestet)?
    Ich hatte es.

    @Gnahn
    Sowohl die Symptome als auch Langzeitfolgen. Ist einfach ein Gedanke. Eine Krankheit gehört genau wie eine Impfung erstmal nicht in den Körper. Aber ich habe auch kein Medizinisches Wissen um den Unterschied zwischen einer Impfung und einer Krankheit im Detail zu verstehen.
    Weißt du in welchen Gesundheitszustand die Bekannten mit Impfsymptomen waren?
    Ein Studienkollege hatte von Astra Fieber, Kotzerei, Gliederschmerzen für 1-2 Tage. Ich kenne den jetzt seit zwei Jahren und ich habe bei dem auch schon 2-3 Erkältungen größer gleich eine Woche mitbekommen. Dem würde ich ein durchschnittliches (also schlechtes) Immunsystem zuschreiben. Der ist 31.
    Ein Mitbewohner hat Moderna bekommen und ist einfach seit einer Woche schlapp. Mehr nicht, der ist 21
    Meine Schwester hat ein extrem beschissenes Immunsystem, ist 21 und hat wenig Nebenwirkungen gehabt.
    Mein Bruder hat ein Durchschnittliches Immunsystem und hat keine Nebenwirkungen gehabt.

    Also sehr durchmischt was die unmittelbaren Impfbegleitungserscheinungen angeht.

    Auf der anderen Seite ist es ja auch so, dass jeder anders auf Medikamente reagiert. Ich ziehe gedanklich immer den Vergleich mit dem unterstützten Body Building Sport. Manche Leute vertragen gewisse Medikamente grundsätzlich besser als andere. Den Zufall das man zu dem 1% oder was auch immer gehört kann man ja ohnehin nicht ausschließen.

  • bearbeitet 1. Juli

    Ich kann von meiner Impfreaktion letzte Woche nur sagen, dass ich 2-3 Tage lang fast flach lag. Ziemlich genau 5 Stunden nach der Impfung(Johnson&Johnson) ging es mit ziemlich starken Gliederschmerzen los und hat sich dann bis zu Schüttelfrost ausgewirkt. Ich hatte in der Zeit auch einen deutlich erhöhten Puls zw. 80 und 110 (mein Ruhepuls liegt normal bei 50-55). Von weiteren Nachwirkungen kann ich aber nicht berichten - die ersten größeren Wanderungen über 30-40km gingen wie gewohnt. Ansonsten halte ich mein Immunsystem für mittlerweile sehr robust, da ich vll. mal alle 2 Jahre einen kleinen Männerschnupfen habe - wenn überhaupt.

  • @andreas_n schrieb:

    @Sascha schrieb:
    Nur mein Aluhut glüht, weil mich die Medien schon soweit weichgekocht haben, dass ich befürchte, dass die da oben krasse Informationen haben und zurückhalten, weil sie keine Massenpanik oder den Krieg mit China auslösen wollen.

    Möchtest/Kannst du das etwas näher ausführen oder ist das etwas zu spekulativ - selbst fürs Forum?

    Da gibt es ja nix auszuführen. :) Meine beiden Optionen sind entweder Massenhysterie, was mehr Reaktion als vernünftig bedeutet, oder zurückgehaltenes Wissen der Mächtigen, was angemessenes Verhalten bedeuten könnte. Aber wir haben diesen Käse schon bei BSE, Schweine- und Vogelgrippe usw. gehabt. Weil ich keine Zahlen kenne, die hinreichend für eine so gefährliche Pandemie sind, tendiere ich zur Massenhysterie.

    Als Schmankerl: Zwei Massenhysterien auf lokalem Level.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Arjenyattah-Epidemie
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tanganjika-Lachepidemie

  • @TylerDurden schrieb:

    @Gnahn schrieb:
    @TylerDurden Meinst du mit Robustheit gegen eine vermeintlich schädliche Impfung die unmittelbaren Folgen (Immunreaktion) oder irgendwelche Langzeitfolgen? Aus meinem Umfeld kann ich nur Anekdoten zu unmittelbaren Folgen berichten. Von zwei jüngeren, vermeindlich robusten Leuten (rund 30 Jahre) habe ich von einem bzw. drei Tagen mit Schüttelfrost und Fieber gehört, letzterer hat dann noch mal drei Tage gebraucht, um wieder fit zu sein. Sämtliche ältere Leute (50-70 Jahre) in meinem Umkreis haben keinerlei Nebenwirkungen der Impfung gespürt. Es heißt ja auch, dass jüngere Leute mit einem besseren Immunsystem eher Symptome durch die Impfung zeigen. Aber sofern jemand von der Impfung überzeugt ist, was bedeuten da schon 1-2 Tage, die er sich durch sie schlecht fühlt.

    Hat jemand von euch denn eigentlich schon Covid hinter sich (bzw. hat es gemerkt oder wurde positiv getestet)?
    Ich hatte es.

    @Gnahn
    Sowohl die Symptome als auch Langzeitfolgen. Ist einfach ein Gedanke. Eine Krankheit gehört genau wie eine Impfung erstmal nicht in den Körper. Aber ich habe auch kein Medizinisches Wissen um den Unterschied zwischen einer Impfung und einer Krankheit im Detail zu verstehen.
    Weißt du in welchen Gesundheitszustand die Bekannten mit Impfsymptomen waren?
    Ein Studienkollege hatte von Astra Fieber, Kotzerei, Gliederschmerzen für 1-2 Tage. Ich kenne den jetzt seit zwei Jahren und ich habe bei dem auch schon 2-3 Erkältungen größer gleich eine Woche mitbekommen. Dem würde ich ein durchschnittliches (also schlechtes) Immunsystem zuschreiben. Der ist 31.
    Ein Mitbewohner hat Moderna bekommen und ist einfach seit einer Woche schlapp. Mehr nicht, der ist 21
    Meine Schwester hat ein extrem beschissenes Immunsystem, ist 21 und hat wenig Nebenwirkungen gehabt.
    Mein Bruder hat ein Durchschnittliches Immunsystem und hat keine Nebenwirkungen gehabt.

    Also sehr durchmischt was die unmittelbaren Impfbegleitungserscheinungen angeht.

    Auf der anderen Seite ist es ja auch so, dass jeder anders auf Medikamente reagiert. Ich ziehe gedanklich immer den Vergleich mit dem unterstützten Body Building Sport. Manche Leute vertragen gewisse Medikamente grundsätzlich besser als andere. Den Zufall das man zu dem 1% oder was auch immer gehört kann man ja ohnehin nicht ausschließen.

    Ich finde es immer problematisch, die "Qualität" eines Immunsystems hauptsächlich von der Tatsache abhängig zu machen, wie häufig jemand erkältet ist.
    Ich habe auch Patienten kennen gelernt, die mehrfach im Jahr schwer erkältet waren, da liegt der Verdacht nun nahe, dass etwas nicht stimmt. Aber ob jemand eine einzelne Erkältung im Jahr ausprägt oder nicht, hängt einfach von so vielen situativen Faktoren ab, dass der generelle Schluss aufs Immunsystem nicht zulässig ist. Es reicht auch für einen robusten Menschen unter Umständen aus, an einem schlechten Tag (nach zwei Tagen wenig Schlaf ist das Immunsystem heruntergefahren z.B.) eine hohe Viruslast abzubekommen (zufällig einen Tag lang nahe mit einem infektiösen Menschen zu verbringen beispielsweise), um zu erkranken.

  • bearbeitet 2. Juli

    @Room101 Ich sehe das ähnlich. Ich finde es unplausibel, dass die Häufigkeit des Krankseins der maßgebliche Anzeiger für ein gutes bzw. schlechtes Immunsystem ist. Denn wenn dem so wäre, dann würden die meisten plötzlich ein schlechtes Immunsystem bekommen haben, nur weil ihre Kinder in Kindergarten oder Schule gehen oder sie Pendler mit öffentlichen Verkehrsmitteln geworden sind. Für mich und einige Menschen aus meinem Umfeld kann ich sagen, dass (a) Kinder um sich zu haben und (b) mit ÖPNV zu pendeln dazu geführt haben, dass plötzlich hier und da mal eine Erkältung auftaucht, die jahrelang vorher nie da war. Das Immunsystem ist vermutlich deswegen nicht besser oder schlechter geworden, sondern die Exposition gegenüber Erregern hat sich geändert. Wie immer, es ist multifaktoriell und undurchsichtig.

  • bearbeitet 3. Juli

    Hab genug fitte Leute im Bekanntenkreis die auch ins Krankenhaus mussten. Ich denke das ist höchst individuell wie man drauf reagiert. Viele tangierts maximal perifär, manche nicht.

    Bzgl Impfreaktion: ich würd mich als fit bezeichnen, bin sogut wie nie krank (seit immer). Hatte nach der ersten Impfung (Astra) auch Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Ruhepuls 100 für eine Nacht. Wurde dann mit Ibuprofen besser. Am nächsten Morgen war nur der Schlafmangel nen Problem, sonst alles okay. Kursieren ja immer viele Gerüchte, ob jmd mit gutem Immunsystem stärkere Reaktionen aufweist. Könnte der Erfahrung gleichkommen, dass ältere (Annahme schlechteres Immunsystem) meist kaum Komplikationen haben. Aber das ist nur nen Schuss ins Blaue.

  • Gibt ein paar Störvariablen. Ein paar Beispiele:

    • Wie reagiert das Immunsystem generell? Vielleicht super effizientes angeborenes Immunsystem, aber schlechtes adaptives? (Nährstoffversorgung, Anlage, Situation)
    • Wie wurde die Spritze gesetzt? Vielleicht Mikroverletzungen, die dazu führen, dass zu viel Impfstoff ins Blut gerät?
    • Spezifische Gewohnheiten? Exposition während der Corona-Saison im vgl. zu Influenza, Rhino usw.?
  • Unter u. g. Link habe ich eine sachliche und differenzierte Bewertung der aktuellen Situation gefunden, die ich teilenswert finde:

    https://coronaaussoehnung.org/

    Einleitung aus dem PDF:

    Freundschaften, Familien, Organisationen wurden in der Corona-Diskussion
    entzweit, Erfahrungen und Einschätzungen stehen einander unversöhnlich
    gegenüber. Die gesamte Gesellschaft scheint gespalten.
    Das Virus ist daran unserer Meinung aber nicht schuld.
    Wir glauben vielmehr, dass es der historisch nie dagewesene und einzigartige
    Umgang mit SARS CoV-2 ist. Wäre die öffentliche Diskussion plural, sachlich
    und wertschätzend und die Maßnahmen evidenzbasiert und verhältnismäßig,
    dann würde Covid-19 die Gesellschaft genauso wenig spalten wie bisherige
    Pandemien.
    Mit diesem Text wollen wir einen Beitrag dazu leisten, die Verhältnisse
    herzustellen, um die aktuelle gesellschaftliche Spaltung zu überwinden und
    einen Modus Vivendi mit dem Coronavirus zu finden.

  • @Daily_Grind Danke für das Teilen, wirklich lesenswert.

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