[projekt log] Tomys "Digitaler Minimalismus"

Hi,
inspiriert durch Johannes sein „Low Information Diet“- Projekt möchte ich nun ebenfalls einen Log führen, der sich mit Medienkonsum auseinandersetzt.

Eckdaten zu mir:
- 30 Jahre alt.
- seit Jahren stiller Mitleser/Zuschauer von Saschas Blog/Youtubekanal.
- Ich arbeite Vollzeit als Berufsschullehrer. Habe mein Referendariat kürzlich abgeschlossen und bin quasi Berufseinsteiger.
- Hobbies: E-Gitarre, Fitness, Soziales.
- noch nie einen Log geführt.

Wieso Weshalb Warum ?
Der Job als Lehrer macht mir grundsätzlich Spass, bringt aber auch eine Menge Stress mit sich. Gerade als Neuling benötige ich viel Zeit und geistige Kapazität für die Organisation von Unterricht. Ich muss viel neues Lernen, mich in Themen einarbeiten etc..
Dennoch verfüge ich über genügend freie Zeit in der Woche um mich massenhaft mit unnützen Informationen aus dem Internet zuzuschütten. Wenn ich Nachmittags aus der Schule komme und es im besten Falle geschafft habe etwas zu kochen, verlangt mein Hirn nach einem Ausgleich…nach Entspannung. Dummerweise habe ich während meines Studiums die Gewohnheit aufgebaut sehr viel Youtube,Reddit, Facebook/Instagram und co. zu konsumieren. Momentan hab ich momentan eine „Zockerphase“ in denen ich z.B. Leauge of Legends spiele. Ausserdem benutze ich Dating Apps wie Tinder um mit Frauen in Kontakt zu kommen. Mit andern Worte...die komplette Reizüberflutung!

Meine freie Zeit möchte ich zukünftig umverteilen. Neben Unterrichtsvorbereitung und Hobbies gilt es mittelfristig die Grundlegenden Gewohnheiten (vgl. https://me-improved.de/arbeite-den-basics) für den Lebenswandel zu etablieren. Davon bin ich bisher noch ein gutes Stück entfernt.
Hack away the unessential sagt Bruce Lee, und daher möchte ich damit beginnen digitalen Medien achtsam zu begegnen und die Zeit des Konsums möglichst weit zu reduzieren.
Mein Hauptproblem mit dem hohen unkontrollierten Medienkonsum ist, dass es mich im Endeffekt eher stresst statt zu entspannen, dass es mir Energie und Entscheidungsfähigkeit nimmt. Besonders bei kompetitiven PC Spielen bemerke ich wie mein sympathisches Nervensystem aktiviert wird. Dabei brauche ich als Ausgleich zu meinem stressigen Job unbedingt mehr vom Parasympathikus.
Daher habe ich mir alternative Aktivitäten überlegt die das parasympathische Nervensystem anregen bzw. Ordnung im Kopf fördern:

  • Meditation
  • Powernaps
  • Spaziergänge
  • Sauna
  • Schreiben
  • Musizieren
  • Zeichnen
  • Kochen
  • Wohnung putzen
  • Freunde treffen
  • Mobility/ Dehnen
  • Kontrollierter Konsum von „langsamen“ Serien wie z.B. „Handwerkskunst!“ vom SWR
  • 20 min Nichtstun nach Joseph Bartz (vgl. Youtube: "There is nothing to do")

Ziele:
- Ich möchte meinen reizüberfluteten Medienkosum durch die genannten Aktivitäten weitestgehend ersetzen und einen Monat täglich darüber loggen.(bis zum 16.03)
- Die passende Minimaldosis für den Einsatz von Smartphone und Laptop finden.


Ihr könnt gerne euren Senf dazugeben. Interaktion macht das ganze motivierender :)

Gruß
Tomy

Kommentare

  • bearbeitet 17. Februar

    Da bin ich gespannt. Mich würde vor allem interessieren, wie sich das auf deinen Arbeitsalltag bzw. dein Verhalten und Erleben bei der Arbeit auswirkt, gerade weil ich Alltag immer spannender finde als Freizet. Oder hast du nur geplant, über die Freizeit zu berichten? Das wäre natürlich auch in Ordnung …

  • Werde gespannt mitlesen!

  • Spannendes Projekt!
    Gerade die Sache mit der Freizeitgestaltung finde ich auch gar nicht so einfach. In diesem Zusammenhang schonmal das Buch Digital Minimalism von Cal Newport gelesen?
    Habe das Buch zwar nicht gelesen, aber vielleicht werden da wertvolle Impulse für die Entwöhnung/ Gewohnheitsumstellung gegeben :smile:

  • 17.02.
    Der Tag heute verlief etwas chaotisch. Noch vorm Aufstehen nehme ich mein Smartphone zur Handy und checke Whatsapp/Snapchat/Tinder ab. Dieser Automatismus hat sich so eingeschlichen.

    • Ich nehme mir zukünftig vor erst nach einer kurzen Morgenroutine (Duschen-> Bett machen-> 5 WDH von Übung X -> Frühstücksshake) auf mein Handy zu schauen. Ich denke dieses Vorgehen fördert meine Selbstbestimmung und zögert reaktives Verhalten etwas hinaus.

    Tinder ist generell so ein Problem. Gibt ja wenig Apps bei denen es so reizüberflutet zugeht wie hier. Bisher habe ich nach Lust und Laune über den Tag immer mal wieder hin- und hergewischt und ggf. mit den Damen geschrieben. Da ich bzgl Frauen eher n schüchterner Typ bin ist es ein adäquates Mittel für mich um eine Frau zu finden. Ich nehme es also in Kauf hier meine mentale Energie zu investieren, bis ich wen passendes gefunden habe. Es sei denn es wird mir vorher zu bunt :D

    • Zukünftig möchte ich dieses „swipen“ auf 1x pro Tag begrenzen. Die beste Zeit dafür erscheint mir Abends zwischen 18 und 20uhr.

    Während meiner Mahlzeit am Nachmittag habe ich Verlangen nach Multitasking bekommen. Ich hab per Smartphone Nachrichten beantwortet und unnützes Zeug gegoogelt.

    • Ich habe meinen Internetbrower von meinem Smartphone deaktiviert um die Informationsflut zu verringern. Auch sonst habe ich keine relevanten „Multitaskingapps“ installiert (mit Ausnahme der oben genannten, die alle mit sozialer Interaktion zusammenhängen). Trotzdem habe ich dieses Verlangen beim Essen etwas zu konsumieren. Da hätte ich gerne mal eure Meinung. Was ist beim Essen okay? Musik? Podcast? Kommunikationsapps? Ein vorher ausgewähltes Youtubevideo wie z.B. von Saschas Kanal? Oder ertragt ihr auch einfach mal die Stille?

    Nach dem Sport habe ich beim Abendessen erneut angefangen am Laptop unkontrolliert zu konsumieren. Im Endeffekt hab ich mir auf Youtube „Die Aufnahmeprüfung - Sport als Traumberuf | Sportclub | NDR“ angesehen. War ganz Unterhaltsam, aber die Relevanz für mich liegt bei null.
    Nach dem Abendessen hab ich mich noch etwas an den Schreibtisch bzgl. Unterrichtsvorbereitung. So richtig fokussiert war das aber nicht, hab mich zwischendurch von Whatsapp&co. ablenken lassen.

    Fazit: Ich brauche klare Techniken & Regeln im Umgang mit modernen Medien die auf meinen Alltag zugeschnitten sind. Ich werde sie häppchenweise einführen und erproben. Ich merke bereits jetzt, dass so ein Log in puncto Reflexion sehr weiterhilft.

    Danke für euer Interesse, ich gehe in den nächsten Tagen auch mal genauer auf den Arbeitsalltag ein und reflektiere meinen Fokus. Carl Newports ""Digital Minimalism" hab ich gelesen und für gut befunden. Bisschen Geschwafel dabei. Ich gehe in kommenden Tagen mal näher drauf ein!

  • @TomyTulpe schrieb:
    17.02.
    Der Tag heute verlief etwas chaotisch. Noch vorm Aufstehen nehme ich mein Smartphone zur Handy und checke Whatsapp/Snapchat/Tinder ab. Dieser Automatismus hat sich so eingeschlichen.

    • Ich nehme mir zukünftig vor erst nach einer kurzen Morgenroutine (Duschen-> Bett machen-> 5 WDH von Übung X -> Frühstücksshake) auf mein Handy zu schauen. Ich denke dieses Vorgehen fördert meine Selbstbestimmung und zögert reaktives Verhalten etwas hinaus.

    Ich kann dich dazu nur ermutigen!
    Ich habe früher auch immer als erstes das Smartphone gecheckt bevor ich aufgestanden bin. Irgendwann ging es mir so sehr auf den Sack, dass ich dadurch später aus dem Bett kam, dass ich mittlerweile erst nach meiner Dehn/- Schwungroutine und meinem Tagebuch schreiben am Morgen mein Smartphone checke.
    Ich bin dann wacher und verfalle nicht so schnell in den "Autopiloten". :blush:

  • bearbeitet 18. Februar

    Benutzt ihr eure Smartphones eigentlich als Wecker oder habt ihr klassische Wecker, die nur wecken können?

  • @Tobias schrieb:
    Benutzt ihr eure Smartphones eigentlich als Wecker oder habt ihr klassische Wecker, die nur wecken können?

    Habe einen Lichtwecker. Den kann ich jedem nur empfehlen! Weil ich dadurch Wecker und Handy entkoppelt habe + der Lichtwecker macht mich gefühlt "besser wach" = ich fühle mich wacher oder zumindestens ausgeschlafener.
    Benutze aber zusätzlich noch mein Handy als "Notfallwecker". Bedeutet, ich stelle ihn mir auf die Uhrzeit wann ich auf jeden Fall mit der Morgenroutine durch sein müsste, falls ich mal den Lichtwecker überschlafe (bisher noch nie vorgekommen).

  • Ich frage, weil die meisten heutzutage ja die Wecker-App im Smartphone nutzen statt eines eigenständigen Weckers. Und wenn man den ausmacht, hat man sein Handy ja schon in der Hand und der Morgen ist praktisch schon im Arsch …

  • @Tobias schrieb:
    Ich frage, weil die meisten heutzutage ja die Wecker-App im Smartphone nutzen statt eines eigenständigen Weckers. Und wenn man den ausmacht, hat man sein Handy ja schon in der Hand und der Morgen ist praktisch schon im Arsch …

    Also ich kann aus meiner Erfahrung bestätigen, das ich viel weniger "Scheiß" Starts in den Tag habe seitdem ich das Smartphone erst nach meiner Morgenroutine aus dem Flugmodus hole.

  • 18.02.
    Der Morgen lief besser als sonst! Musste zwar ein bisschen Willenskraft aufwenden um dem Handy nach dem Aufwachen zu widerstehen, hatte dafür zum Start in den Tag merklich mehr Ordnung im Kopf.

    Zusammenfassend bin ich heute 2x schwach geworden.
    Beim Mittagessen hab ich parallel via Laptop nach Inspiration für ein Faschingskostüm gesucht . Mysteriöser Weise bin ich auf Youtube gelandet und hab n Video mit Markus Rühl geguckt. Unterhaltsam, aber mehr als unbedeutend.
    Der zweite Konsumschub kam am Abend und dauerte so 45 Minuten an. Internetforen, Amazon, Tinder, und wieder ein bisschen Youtube etc..

    Daneben war ich wie gewohnt im Alltag hin und wieder etwas zu Dopamin gesteuert und hab öfters mal mein Handy bzgl Nachrichten abgecheckt.

    • Um dem entgegenzuwirken habe ich die App „Forest“ auf meinem Smartphone installiert. Die App hilft beim konzentriert bleiben indem man ein gewisses Zeitfenster wählt, dass den Handybildschirm sperrt. In dieser Zeit wird ein virtueller Baum gepflanzt. Sollte der Vorgang abgebrochen werden stirbt der Baum. Der Motivationsfaktor ist es, sich einen großen, bunten Wald zu erschaffen. Klingt komisch, hat mir aber beim Lernen schon öfter geholfen :D
      Ich möchte nun nach jeder Handybenutzung das Zeitfenster der App auf 3 Stunden einstellen. So würde ich ca. 5x am Tag auf das Handy gucken. Klingt zwar noch recht viel, ist aber wohl nur ein Bruchteil von dem 08/15 SmartphoneUser. Problematisch könnten bei diesem Vorgehen allerdings soziale Aktivitäten werden, z.B. wenn ich mich spontan mal mit nem Kumpel treffen will, oder das Tinderdate kurz vorm Termin absagt.

    @Tobias schrieb:
    Benutzt ihr eure Smartphones eigentlich als Wecker oder habt ihr klassische Wecker, die nur wecken können?

    Genau wie TylerDurden nutze ich einen Lichtwecker, finde ihn ganz praktisch.

  • bearbeitet 19. Februar

    @Tobias fragte: Benutzt ihr eure Smartphones eigentlich als Wecker oder habt ihr klassische Wecker, die nur wecken können?

    Ich habe einen Wecker! Der Flugzeugmodus kommt erst nach getaner Arbeit raus. Sich vom Smartphone wecken lassen ist in meinen Augen übel fahrlässig.

  • 19.02
    Heute hatte ich einen sehr intensiven Tag, der auch im "RealLife" reizüberflutet war. Die Morgenroutine lief noch gut, der Rest (inkl. Umgang mit Medien) war chaotisch. Der Plan mit der Forest- App hat nicht gut funktiniert weil ich zwischendurch mein Handy zum telefonieren brauchte und etwas später nen WLAN-Hotspot einrichten musste.
    Immerhin hab ich inzwischen alle PC-Spiele deinstalliert und am Spätnachmittag mit nem Kumpel eine analoge Partie Schach gespielt.

    Naja...morgen ist ein neuer Tag und der steht wieder im Zeichen vom digitalen Minimalismus B) !!!

  • 20.02
    Auch heute wars wieder sehr stressig in der Schule. 8 Stunden Unterricht am Stück schlauchen!
    Bis zum späten Nachmittag lief alles nach Plan, danach hab ich die Kontrolle verloren und über den Abend verteilt viele zufällige Medien im Netz konsumiert.
    In der Zeit zwischen 15:30 und 19:00Uhr hab ich in der Regel Freizeit, die es allerdings schwer macht wirklich abzuschalten.Abends muss ich mich in der Regel nochmal ca. 1-2 Stunden hinsetzen und Unterricht organisieren.Die lief heute nicht sehr effizient. Mittelfristig würde ich gerne meine Unterrichtsorga direkt im Anschluss an den Unterricht machen um dann mit freiem Kopf in den Feierabend zu gehen. Dafür fehlt mir momentan aber die Energie, ich brauche einfach ne Pause. Evtl ändert sich das mit steigender Routine im Lehrerberuf.

    Fazit: So richtig im Flow bin ich bzgl. meines Projekts noch nicht. Ab Samstag hab ich dank Fasching/Karneval 4 freie Tage. Ich muss zwar trotzdem ein bisschen an den Schreibtisch, aber bin mal gespannt wieviel Energie ich für den digitalen Minimalismus aufbringen kann

  • 21.02
    Der Tag lief ähnlich wie gestern.
    Habe festgestellt dass ich oft am Laptop hängenbleibe wenn ich ihn einmal eingeschaltet habe. Ich habe mir angewöhnt meine Mails zu checken wenn ich nach Hause komme. Das ist beruflich erforderlich, da unser Kollegium sich viel darüber abstimmt. Parallel grase ich dann noch andere Plattformen ab, wie z.B. dieses Forum.Das wird mir dann öfters zum Verhängnis und ich beginne ziellos durchs Netz zu surfen.
    Ich müsste meine "E-Mail-Routine" so gestalten dass ich nicht anfange Zeit zu vergeuden.
    Eine praktische Möglichkeit wäre es die Mails nach Unterrichtsschluss in der Schule zu checken, bevor ich nach Hause gehe. Das probiere ich nächste Woche mal aus!

  • Checkst du deine E-Mails im Browser oder über ein E-Mail-Programm? Bei mir hat es sich bewährt, einen Browser nur für die Arbeit zu benutzen (Ablenkungsseiten per LeechBlock gesperrt) und einen zur Berieselung. Vielleicht ist das ja auch was für dich.

  • Wenn du deine Mails noch in der Schule checkst, könntest du deinen Feierabend zu Hause medienfrei einläuten. Das klingt für mich nach einer vielversprechenden Lösung, weil dadurch die Versuchung/die autmatisierten Verhaltensweisen ihren Ansatzpunkt verlieren.

  • zu dem Thema Medien Konsum werde ich bei mir auf dem Handy einmal ausprobieren, einen Standard Account einzurichten, auf dem ich Whats App und Apps für die Uni/ allgemeine Orga Sachen von mir drauf habe.
    Auf einem anderen Account werde ich dann Messenger Dienste, Youtube, Nachrichten etc. drauf packen.
    Bisher habe ich gute Erfahrungen gemacht solche Trennungen vorzunehmen.
    Vielleicht ist ja für deinen PC/ Laptop eine Aufteilung mehrerer Benutzer hilfreich :smile: .
    Mir hilft es ungemein wenn ich nicht auf das Logo schaue und dann angetriggert werde.

  • bearbeitet 24. Februar

    22.02/23.02
    Am Wochenende gab es seit längerem mal wieder Alkohol & Party. Das war (inkl. des darauffolgenden Katers) war nicht gerade förderlich für mein Projekt. Ich gehe nicht weiter darauf ein.

    24.02
    Der Montag verlief wieder etwas besser. Bis zum Nachmittag konnte ich mich an meine Vorgaben halten und hab ich die „Forest“ App nutzen können um mich vor Ablenkung via Smartphone zu schützen. Problematisch wurde es danach vor allem mit Whatsapp/Tinder. Habe ein bisschen mit Freunden kommuniziert und Terminabsprachen gemacht. Das lief dann so, dass ich über eine Stunde lang alle paar Minuten aufs Handy geguckt hab bis der Termin endlich fest stand. Die Tinderdamen wollen ebenfalls erst ein bisschen schreiben bevor sie sich mit mir treffen.
    In den Momenten in denen ich chatte empfinde ich es nicht schlimm, es macht mir sogar Spass! Im Nachhinein ärgert es mich aber, da ich mich nicht richtig auf die Dinge fokussieren kann denen ich eine höhere Priorität zuordne. Ich habe noch keine praktikable Lösung gefunden wie ich am besten mit Whatsapp/Tinder umgehe.

    • Die Variante: „Nur alle 3 Stunden aufs Handy gucken“ funktioniert (bisher) nur bis 17/18 Uhr.

    @Tobias: Ich nutze Thunderbird als Mailprogramm. Das Blocken von Ablenkungsseiten klingt gut, werde ich mal testen. Wie konsequent bist du da? Gönnst du dir zwischendurch „Cheatdays“ an dem du interessante Inhalte von diesen Websites trotzdem konsumierst oder willst du diese Inhalte für den Rest deines Lebens blockieren?
    @Johannes Jap, ich werde das mal so testen !
    @TylerDurden Die Benutzeraufteilung am Laptop klingt interessant, danke für den Tipp! Bleibt die Frage wie oft man den Youtube/Instagram/Medienshit-Account nutzen sollte.
    Die Umsetzung fürs Handy verstehe ich nicht ganz. Hab n Samsung mit Android, wie kann ich da mehrere Benutzer einrichten?

  • @TomyTulpe schrieb:

    24.02

    @TylerDurden Die Benutzeraufteilung am Laptop klingt interessant, danke für den Tipp! Bleibt die Frage wie oft man den Youtube/Instagram/Medienshit-Account nutzen sollte.
    Die Umsetzung fürs Handy verstehe ich nicht ganz. Hab n Samsung mit Android, wie kann ich da mehrere Benutzer einrichten?

    Also ich habe ein Oneplus6 (mit Android Betriebssystem). Ich kann zwischen mehreren Benutzern auf meinem Handy hin und her springen. Muss den Benutzer allerdings noch einrichten, wirkt aber Stand jetzt so als ob ich relativ unkompliziert hin und her springen kann. Muss allerdings mal schauen ob ich auch auf beiden Benutzern anrufen kann etc..

    Mit der Frage wie viel Medien "brauche" ich/ benötige ich tue ich mich auch noch schwer. Vielleicht ist eine anderer Blickwinkel Standards zu setzen die den Medien Konsum "passiv" einschränken. Z.B. wenn du an einem Tag nach der Arbeit 4 Stunden zu Verfügung hast bevor du schlafen gehst, 1 Stunde für Kochen/ Essen nutzt + 2 Stunden beim Sport bist bleibt nur noch eine Stunde für Medienkonsum.

  • @TomyTulpe schrieb:

    @Tobias: Ich nutze Thunderbird als Mailprogramm. Das Blocken von Ablenkungsseiten klingt gut, werde ich mal testen. Wie konsequent bist du da? Gönnst du dir zwischendurch „Cheatdays“ an dem du interessante Inhalte von diesen Websites trotzdem konsumierst oder willst du diese Inhalte für den Rest deines Lebens blockieren?

    Wenn du die E-Mails mit Thunderbird abrufst und die Möglichkeit hast, das auch noch direkt vor dem Nachhausegehen bei der Arbeit zu machen, ist das doch schon mal super, dann hast du zumindest diesbezüglich keinen Anlass, dich dadurch vom Internet ablenken zu lassen. Viel problematischer wäre es, wenn du nur einen Browser hättest und deine E-Mails im Webmailer abrufen müsstest.

    In meinem Arbeitsbrowser bin ich sehr konsequent im Blocken von Ablenkungsseiten. Da ist wirklich alles geblockt, was nichts mit mit meiner Arbeit/Onlinebankig etc. zu tun hat, also auch dieses Forum hier. Auch wenn ich für die Arbeit etwas nachschlagen, recherchieren muss, benutze ich nur den Arbeitsbrowser. Manchmal muss ich aber für die Arbeit etwas auf einer Ablenkungsseite, z. B. auf einer ZEIT-Online oder so nachschlagen. Dann ist das so und ich löse für diesen Augenblick die Blockade dieser Seite. In meinem Freizeitbrowser hingegen ist alles erlaubt und noch nichts gesperrt – das wird sich aber in den nächsten Tagen ändern.

  • Ich werde mein Projekt erstmal still legen.
    Meine (noch recht frische) Arbeitsstelle an der Schule fordert mich so sehr, so dass mir wenig WIllenskraft / Entscheidungsfähigkeit bleibt wenn ich Freizeit habe.Zudem passen DatingApps und Digitaler Minimalismus nicht wirklich zusammen. Wenn ich (wie in der gesamten letzen Woche) am Ende des Tages einsehen muss dass ich mein Ziel nicht erreicht habe, nagt es am Selbstbewusstsein. Das passt mir nicht.

    Der Log hat mir geholfen meinen Konsum zu reflektieren und ich hab einiges Minimieren können. Das werde ich auch so gut es geht beibehalten. Ganz so minimalistisch wie ich es ursprünglich geplant hatte wird es also erstmal nicht.
    Ggf Starte ich nochmal durch sobald es bei mir etwas ruhiger ist z.B. in den Ferien.
    Danke für euren Input :)

    Gruß Tomy

  • In meinem Verständnis käme genau jetzt der entscheidende Moment, um ans Eingemachte zu gelangen und dich zu entwickeln.

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